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Expansion im Norden Cancom kauft Hamburger Systemhaus Antauris

| Autor: Michael Hase

Das Systemhaus Cancom hat den Hamburger Mitbewerber Antauris übernommen. Damit baut das Münchner Unternehmen sein Geschäft in Norddeutschland weiter aus.

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Sven Freese, Gründer und Vorstand von Antauris, führt weiterhin die Geschäfte.
Sven Freese, Gründer und Vorstand von Antauris, führt weiterhin die Geschäfte.
(Bild: Antauris)

Der Cancom-Konzern setzt seinen Expansionskurs fort. Wie das Münchner Systemhaus heute bekannt gibt, hat es sämtliche Anteile des Hamburger Mitbewerbers Antauris erworben. Demnach ergänzen sich die Leistungsspektren beider Unternehmen sehr gut. Cancom baue mit dem Zukauf seine Kundenbasis und sein Geschäft in Norddeutschland aus, heißt es in der Mitteilung. Die zuständigen Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

Antauris agiert bundesweit als Systemhaus und Managed Service Provider (MSP). Dabei hat sich das Unternehmen als Datacenter-Spezialist mit umfassendem Knowhow bei Server- und Storage-Infrastrukturen etabliert. Seit einigen Jahren dehnen die Hamburger ihr Kompetenzspektrum auch in Richtung Netzwerk und – seit dem Kauf des Krefelder Spezialisten Synectico im Jahr 2011 – in Richtung IT-Security aus. Antauris arbeitet insbesondere mit Herstellern wie Cisco, Dell EMC, Fujitsu, HPE, NetApp, SonicWall, Trend Micro und VMware zusammen.

Sven Freese, Gründer und Vorstand von Antauris, wird weiterhin die Geschäfte führen. Er bezeichnet den Verkauf seines Unternehmens an Cancom als „wichtigen Schritt in Richtung Zukunft“. Antauris-Kunden profitierten von einem ganzheitlichen Angebot, zu dem Lösungen aus Themenfeldern wie Analytics, IoT, ERP, Mobility und Collaboration gehörten, so Freese. Das Systemhaus beschäftigt 100 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von rund 38 Millionen Euro. Neben der Zentrale in Hamburg unterhält es weitere Niederlassungen in Oberhausen, Hanau, Leinfelden-Echterdingen und Eching bei München.

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 Michael Hase

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