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Partnerevent Axis Communications setzt auf Schlüsseltechnologien

| Autor: Ann-Marie Struck

Beim Partnerevent „Axis Inspire goes digital“ standen die Themen Vernetzung und Sicherheit im Fokus. Der schwedische Hersteller hat neben neuen Produkten auch seine Pläne bezüglich der Industrie 4.0 und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorgestellt.

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Bei den Videoüberwachungskameras setzt Axis auf neue Technologien, um sie sicherer zu machen.
Bei den Videoüberwachungskameras setzt Axis auf neue Technologien, um sie sicherer zu machen.
(Bild: fotohansel - stock.adobe.com)

Sicherheit, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz – unter diesen drei Schlagwörtern stand das Partnerevent „Axis Inspire goes digital“ von Axis Communication. In diversen Keynotes, Breakout-Sessions und Live-Diskussionsrunden wurde über Vernetzung, Smart Cities, (Cyber-) Sicherheit und weitere Schlüsseltechnologien diskutiert.

Laut Axis stehe man erst am Anfang von IoT-Sicherheit, doch der Markt dafür werde kommen. Dabei liegt der Schwerpunkt des schwedischen Herstellers schon seit seinen Anfängen im Drucker-Segment auf Vernetzung. Denn die Gründer von Axis hatten ganz zu Beginn Netzwerkserver, -encoder und -controller für Drucker entwickelt. Diesem Kurs bleibt er auch weiterhin treu und fokussiert nun zudem vermehrt das Internet der Dinge sowie die Industrie 4.0.

Vernetzung und Sicherheit

Ein weiterer Eckpfeiler des Unternehmens ist die Sicherheit, die nun mithilfe von der Zukunftstechnologie der Künstlichen Intelligenz verbessert werden soll. Dabei wird beispielsweise auf Deep Learning gesetzt, um Fehlalarme bei Kameras zu reduzieren.

Eine Schlüsselkomponente nimmt dabei die Axis Companion Video Management Software (VMS) ein, die auch zusätzliche Hardware, wie Türstationen und Netzwerklautsprecher, umfassen kann. Ergänzend zur Überwachung kann eine Analysesoftware eine Reihe von Funktionen zur Verbesserung von Betriebseffizienz und Rentabilität beisteuern. Mit der aktuellen Software Version 4 ist es möglich, ein Benutzermanagement anzulegen, Push-Benachrichtigungen anzustoßen oder Axis-Netzwerk-Lautsprecher über die Software anzusteuern.

In puncto Sicherheit setzt der Hersteller auf seinen eigenen Chip. Der Artpec 7 wurde laut Axis unter strenger Kontrolle und Aufsicht produziert. Des Weiteren verfügen alle Kameras über eine signierte Firmware, die garantiert, dass nur autorisierte Software installiert werden kann. Zudem wurde der Chip für die Netzwerk- und Kamerasysteme optimiert, sodass alle neuen Features unterstützt werden.

Bessere Bildqualität und weniger Breitband

Zu den neueren Funktionen zählen Lightfinder sowie Zipstream. Die Axis-Lightfinder-Technologie verleiht einer Netzwerkkamera eine extreme Lichtempfindlichkeit. Bei sehr schlechtem Licht, wenn andere Kameras in den Nacht-Modus und zu Graustufen-Video umschalten, sollen Kameras mit Lightfinder im Tag-Modus bleiben und so weiterhin Bilder in Farbe liefern. Des Weiteren arbeiten die Kameras mit kürzerer Belichtungszeit, sodass Unschärfe und Rauschen auf ein Minimum reduziert werden.

Die Axis-Zipstream-Technologie verringert den Bedarf an Bandbreite und Speicherplatz nach Angaben des Herstellers um teilweise mehr als 50 Prozent. Auflösung, Bildrate und forensische Details sollen dabei aber erhalten bleiben. Anders als bei den meisten Komprimierungsverfahren wird bei Zipstream nicht einfach nur die Bitrate begrenzt. Stattdessen wird anhand dreier Typen von intelligenten Algorithmen sichergestellt, dass forensische Informationen, wie beispielsweise Nummernschilder, identifiziert und in voller Auflösung und Bildrate übertragen werden.

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin