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IFA 2018

Asus Zenbooks: Geschrumpfte Displayrahmen und neue Core-CPUs

| Autor: Klaus Länger

Das laut Asus kompakteste 13-Zoll-Notebook weltweit ist das neue Zenbook 13 mit knapp über 30 cm Gehäusebreite.
Das laut Asus kompakteste 13-Zoll-Notebook weltweit ist das neue Zenbook 13 mit knapp über 30 cm Gehäusebreite. (Bild: Vogel IT-Medien)

Die IFA 2018 steht bei Asus ganz im Zeichen der Zenbooks: Die neue Generation der leichten Alu-Notebooks und Convertibles ist kompakter und mit Intels Whiskey-Lake-Prozessoren gleichzeitig schneller und sparsamer geworden. Mit dem NumberPad bekommt das Touchpad eine weitere Funktion.

Bereits im Vorfeld der IFA 2018 lüftet Asus den Vorhang für seine neue Zenbook-Generation. Sie sind mit der nächsten Evolutionsstufe von Intels Core-Prozessoren bestückt, die für zehn Prozent mehr Leistung und eine längere Akkulaufzeit sorgen soll. Zudem sind die Notebooks und Convertibles kompakter geworden, da die auf ein Minimum geschrumpften Displayrahmen kleinere Gehäuse möglich machen.

Zenbook 13, 14 und 15

Nur noch vier Millimeter dick ist der Rahmen um das Display-Panel bei den Zenbook-Modellen 13, 14 und 15, die Asus anlässlich der IFA in Berlin ankündigt. Durch die Entwicklung dieser Nanoedge-Displays konnte der Hersteller das Chassis bei der neuen Zenbook-Generation bei gleicher Display-Größe noch etwas kleiner machen. So ist das Zenbook 13 nur noch knapp mehr als 30 Zentimeter, das Zenbook 14 nicht ganz 32 Zentimeter breit. Sie sind nun laut Hersteller die kompaktesten Notebooks weltweit. Dabei hat es Asus geschafft, die Webcam und noch einen Infrarot-Sensor für Windows Hello an der gewohnten Stelle über dem Display unterzubringen. Die Zenbook 13 (UX333FN) und 14 (UX433FN) sind mit Full-HD-Panels ausgestattet, das Zenbook 15 bietet Asus mit einem 15,6-Zoll-Full-HD- oder einem 4K-UHD-Panel an. Als Prozessor kommt jeweils ein Intel Core i7-8565U oder Core i5-8265 mit jeweils vier Cores zum Einsatz. Die CPUs gehören zur letzten Evolutionsstufe der Intel-Core-Prozessoren der achten Generation. Die Whiskey-Lake-Modelle, so der Intel-Codename, sind ebenso wie ihre direkten Vorgänger der Kaby-Lake-R-Serie in einem 14-Nanometer-Verfahren hergestellt, sollen aber durch Verbesserungen im Detail etwas schneller und sparsamer als die Kaby-Lake-CPUs sein. Asus verspricht für die Zenbooks eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden. Zudem wartet der auf dem Prozessorgehäuse integrierte Chipsatz nun mit einem USB-3.1-Gen2-Controller auf, der den maximalen Datendurchsatz auf zehn Gbit/s verdoppelt. Der im Chipsatz enthaltene Wireless-AC-Controller macht ein Gigabit-WLAN möglich.

Beim Zenbook 13 und 14 sorgt eine zusätzliche Geforce-MX150-GPU mit zwei GB VRAM für eine etwas schnellere 3D-Grafik. Im größeren Zenbook 15 steckt eine flottere Geforce GTX 1050 Max-Q mit bis zu vier GB GDDR5 als Grafikspeicher. Der Arbeitsspeicher ist bei allen Modellen acht oder 16 GB groß, als Massenspeicher verwendet Asus M.2-NVMe-Modelle mit bis zu einem TB Speicherplatz.

Als Ersatz für den fehlenden separaten Ziffernblock in der beleuchteten Tastatur beim Zenbook 15 bieten die Modelle 13 und 14 als Option das NumberPad, ein auf Knopfdruck im Touchpad einblendbares Ziffernfeld, das parallel zur Touchpad-Funktion die schnelle Eingabe von Ziffern ermöglicht.

Zenbook Flip 13 und 15

Die 360-Grad-Convertible-Notebooks Zenbook Flip 13 und 15 warten mit denselben Verbesserungen auf, wie die Modelle ohne Verwandlungsfunktion. Lediglich der Display-Rahmen ist hier noch einen Tick breiter und das Zenbook 15 ist mit einer zusätzlichen HDD lieferbar. Ein neues Scharnierdesign hebt die Notebooks an ihrer Hinterkante etwas an und stellt damit auch das Keyboard steiler. Diese mit dem Zenbook S und auch bei den Modellen 13, 14 und 15 vorhandene Funktion nennt sich Ergolift und soll auch noch die Kühlung verbessern. Gegen Aufpreis bietet Asus die Zenbook-Flip-Modelle mit einer zusätzlichen Kamera an, die links neben der Oberkante des Keyboards sitzt. Im Tablet- oder im Tent-Modus zeigt diese Kamera nach hinten und kann so für Augmented- oder Mixed-Reality-Anwendungen genutzt werden.

Zenbook S und Pro 14

Das auf der Computex noch mit Kaby-Lake-R-CPU vorgestellte Zenbook S bekommt ein Upgrade auf den Intel Core i7-8565U. Damit soll das ultraflache und ein Kilogramm leichte 13-Zoll-Edel-Notebook mit UHD-Screen nun bis zu 20 Stunden mit einer Akkuladung auskommen.

Das Zenbook Pro 14 ist das kompaktere Schwestermodell des Pro 15. Hier kommt statt der Coffee-Lake-CPU des 15,6-Zöllers ein Vierkerner aus der Whiskey-Lake-Generation zum Einsatz. Zudem ist das 14-Zoll-Full-HD-Notebook mit einer Nvidia Geforce GX 1050 Max-Q ausgerüstet.

Das verbesserte Screenpad, bei dem ein Mini-Touchscreen das herkömmliche Touchpad ersetzt, verfügt über eine verbesserte Bedienung und zusätzliche Funktionen wie eine Handschrifteingabe für PDF-Dokumente oder ein Spotify-Player, die auch dem Zenbook Pro 15 zugutekommen.

Alle neuen oder überarbeiteten Zenbooks kommen laut Asus im vierten Quartal des Jahres auf den Markt.

Update: Inzwischen hat Asus auch deutsche Preise für die Zenbooks bekanntgegeben. Der Startpreis für das Zenbook 13 (UX333) und Zenbook 14 (UX433) wird bei 1.099 Euro (UVP) liegen, das Zenbook 15 /UX533) startet bei 1.399 Euro (UVP). Das Zenbook Flip 13 (UX362) und 15 (UX562) kommen ebenfalls mit einem Preis ab 1.399 Euro (UVP) auf den Markt, das Zenbook Pro 14 wird ab 1.499 Euro (UVP) kosten.

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