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Neue Gaming-PCs und ein Notebook mit externer Grafikkarte von Alienware Alienware: Nachschub für PC-Gamer

| Redakteur: Klaus Länger

Alienware bringt mit dem Area-51 nicht nur einen neuen High-End-Gaming-PC mit außergewöhnlichem Design auf den Markt, sondern nimmt mit dem Alpha auch die Konsolen ins Visier. Das neue Gaming-Notebook Alienware 13 soll mit einer externen Grafikkarte eine 3D-Performance auf Desktop-Niveau liefern.

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Der kompakte Alienware Alpha soll im Wohnzimmer den Konsolen Konkurrenz machen.
Der kompakte Alienware Alpha soll im Wohnzimmer den Konsolen Konkurrenz machen.
(Bild: Dell)

Dells Gaming-Sparte Alienware will mit drei neuen Rechnern das Herz der PC-Spieler erobern. Das neue Flaggschiff unter den Gaming-PCs ist der Alienware Area-51. Der Rechner ist mit aktuellen Intel-Haswell-E-Prozessoren ausgestattet. Damit bietet er vier, sechs oder sogar acht Cores und bis zu 16 Threads. Die wassergekühlte CPU ist dabei bereits ab Werk übertaktet. Das schräg in das dreieckige Gehäuse eingebaute Mainboard mit Intel-X99-Chipsatz bietet bis zu drei Grafikkarten von AMD oder Nvidia Platz, mit 40 PCI-Express-Lanes können die Karten auch alle mit hoher Bandbreite angesprochen werden. Durch das Triad-Design mit schräger Front und Rückseite sind sowohl die Bedienelemente an der Fornt, als auch die Schnittstellen an der Rückseite des Rechners gut zugänglich. Neun über Software programmierbare Lichtzonen und 20 Farben geben dem Area-51 ein individuelles Aussehen. Der Preis für den Alienware Area-51 beginnt bei 1.599 Euro, nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt.

Alienware Alpha: Steambox mit Windows

Ein ganz anderes Marktsegment bedient Alienware dagegen mit dem Alpha. Der kompakte Rechner kommt für 499 Euro auf den Markt und soll im Wohnzimmer den Konsolen Sony PS4 und Microsoft XBox One Konkurrenz machen. Ursprünglich sollte der Alpha mit dem Linux-Betriebssystem SteamOS auf den Markt kommen, das vom Spieleanbieter Valve entwickelt wird. Da SteamOS nicht fertig ist, wird der Rechner stattdessen mit Windows 8.1 ausgeliefert. Dell hat dem PC aber eine eigene Benutzeroberfläche verpasst, die sich mit dem mitgelieferten XBox-360-Wireless-Controller steuern lässt und direkt den Big-Picture-Mode von Steam startet. Wer nur spielen möchte, kommt also ohne Maus und Keyboard aus.

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Der kleine Rechner ist in der Grundkonfiguration mit einem Intel Core-i3-Prozessor und einer 500-GB-Festplatte ausgestattet. Der speziell für den Alpha entwickelte Nvidia-Grafikchip auf Maxwell-Basis ist direkt auf das Mainboard gelötet. Ein WLAN-Adapter erlaubt die Verbindung mit Internet und Steam auch ohne Kabel und mit hoher Geschwindigkeit. Der WLAN-Chip unterstützt den 802.11ac-Standard.

Notebook mit optionaler Grafikbox

Ein Problem von Gaming-Notebooks ist immer ihre im Vergleich zu Desktop-PCs niedrige Grafikleistung. Ein noch tragbares Notebook bietet weder genügend Platz noch die Kühlleistung für eine leistungsstarke GPU auf Desktop-Niveau. Alienware hat daher als Zubehör für das neue Alienware-13-Notebook den Graphics Amplifier entwickelt. Die Box mit eigenem Netzteil bietet Platz für AMD- oder Nvidia-Desktop-Grafikkarten mit voller Länge und bis zu 375 Watt Leistungsaufnahme. Sie wird über ein spezielles Kabel mit dem Alienware 13 verbunden, das nicht nur über vier PCI-Express-Lanes die Verbindung zwischen Notebook und Grafikkarte herstellt, sondern auch noch vier USB-3.0-Ports in der Box anbindet. Sie kostet ohne Grafikkarte 249 Euro.

Das Notebook selbst ist in der Grundausstattung für 999 Euro mit einem Intel Core-i5 und einer Geforce GTX 860M bestückt, der beim mobilen Spielen zum Einsatz kommt. Das 13,3-Zoll-Display liefert dabei die HD-Auflösung, optional sind auch ein Full-HD und ein QHD-Display mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten lieferbar.

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