Kindermann PD-50xx-Serie Non-Touch-Displays ohne Betriebssystem von Kindermann

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Mit der Serie PD-50xx stellt Kindermann eine Reihe eigener Non-Touch-4K-Displays vor, die für den Dauereinsatz in anspruchsvollen Bereichen konzipiert sind. Der Verzicht auf SoC und Betriebssystem soll Vorteile bei Handhabung und Stromverbrauch bringen.

Mit 550 cd/m² erreichen die 4K-Displays der PD-50xx-Serie von Kindermann eine höhere Helligkeit, als die meisten anderen Geräte ihrer Klasse. So sollen Inhalte auch bei starkem Umgebungslicht gut sichtbar bleiben.(Bild:  Kindermann)
Mit 550 cd/m² erreichen die 4K-Displays der PD-50xx-Serie von Kindermann eine höhere Helligkeit, als die meisten anderen Geräte ihrer Klasse. So sollen Inhalte auch bei starkem Umgebungslicht gut sichtbar bleiben.
(Bild: Kindermann)

Der Distributor und Hersteller Kindermann baut mit den Displays der Serie PD-50xx das Portfolio eigener Geräte weiter aus. Die Serie besteht aus fünf 4K-Displays mit Diagonalen von: 55, 65, 75, 86 und 98 Zoll. Sie sind reine Displays ohne SoC, Betriebssystem und Touch-Erkennung. Einsatzszenarien sieht der Hersteller in Installationen im Einzelhandel und in öffentlichen Räumen, in Meetingräumen und im Bildungssektor. Mit einer Helligkeit von bis zu 550 cd/m² sollen die Displays gemessen an ihrer Klasse überdurchschnittlich lichtstark sein. In Kombination mit einer Anti-Glare-Oberfläche, sie sorgt für eine 25-prozentige Entspiegelung, sollen Inhalte auch bei starkem Umgebungslicht klar und detailreich sichtbar sein, ohne dass die Farben flau wirken. Zudem sind die in ein Metallgehäuse gepackten Displays für den 24/7-Betrieb ausgelegt. Ein Portraitmodus oder eine Neigung bis zu 30 Grad sind ebenfalls Teil der Spezifikationen.

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Externer Player oder PC-Modul

Kindermann hat bei der Serie PD-50xx auf die Integration eines ARM-SoC und damit auch auf ein Betriebssystem verzichtet. Das vereinfacht laut dem Hersteller den Einsatz in der Praxis, da Softwareabhängigkeiten, Updatezyklen und potenzielle Sicherheitsrisiken im Display selbst wegfallen. Zudem sollen die Displays so schneller aus dem Standby-Modus starten und mit weniger Energie auskommen.

Inhalte kommen von externen Playern, die unter Kontrolle der IT-Abteilungen stehen. Zuspieler können auch über einen USB-C-Videoeingang mit Ladefunktion angeschlossen werden. Alternativ kann ein PC-Modul in dem OPS-Steckplatz der Displays eingebaut werden.

Die fünf Displays der Serie PD-50xx sind ab sofort verfügbar. Einen UVP hat der Hersteller nicht angegeben.

Einsatz im Bildungssektor

Kindermann zeigt die neuen Displays auf der Bildungsmesse Learntec, die vom 5. bis 7. Mai 2026 in Karlsruhe stattfindet. Die Geräte der Serie PD-50xx sieht Kindermann dabei nicht im Klassenzimmer, sondern als digitale Schwarze Bretter, als Stundenplananzeigen oder zur Unterstützung der internen Schulkommunikation. Für den Unterrichtsraum sind die im vergangenen Jahr vorgestellten, interaktiven Displays der TD-12xx Serie bestimmt. Sie verfügen über einen ARM-Prozessor, Android 14, sowie eine Google-EDLA-Zertifizierung. Hier gehört eine 5-Jahres-Lizenz der cloudbasierten Unterrichtsplattform Gynzy zum Lieferumfang.

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