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Umfrage zu Managed Security Services (MSS) Zusammenspiel von MSS-Providern und Nutzern in der Praxis

Der Erfolg von Managed Security Services (MSS) hängt davon ab, dass die Erwartungen der Nutzer mit den Angeboten der Provider übereinstimmen. Viele Umfragen betrachten aber nur die Nutzer oder die Anbieter. Die neue Umfrage zu MSS richtet sich an alle Beteiligten und schlägt so die Brücke zwischen Anwender und Anbieter. Machen Sie mit und werden Sie so zum Brückenbauer!

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Die Vorteile von Managed Security Services liegen auf der Hand.
Die Vorteile von Managed Security Services liegen auf der Hand.
(Bild: © leowolfert - stock.adobe.com)

Cyber-Angriffe werden immer professioneller, und auch die Organisierte Kriminalität setzt mittlerweile sogenannte APT-Methoden (Advanced Persistent Threats) ein, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Unternehmen und Institutionen sehen sich daher immer häufiger starken Gegnern gegenüber, die neben der unabdingbaren Prävention auch die Abwehr von laufenden oder erfolgten Cyber-Angriffen erforderlich machen. Unternehmen, die dies nicht eigenständig bewältigen können oder wollen, empfiehlt das BSI die Unterstützung durch einen qualifizierten, externen Dienstleister.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die für Managed Security Services (MSS) und damit für die Nutzung von Managed Security Services Provider (MSSP) sprechen.

Der seit langem bekannte Fachkräftemangel in der IT ist besonders in der Security zu spüren. Kleine und mittlere Unternehmen finden kaum Security-Experten auf dem Markt, denn die Zahl der offenen Stellen überwiegt bei weitem die Zahl der Security-Fachleute, die sich umorientieren wollen. Wenn man einen IT-Sicherheitsexperten findet, liegt die Gehaltsvorstellung oftmals weit über dem Budget.

Selbst große Unternehmen haben es nicht leicht, die notwendige Zahl an Fachkräften für Cybersecurity zu finden, denn ihr Bedarf ist hoch. Der notwendige Schutz für Daten und Infrastruktur muss rund um die Uhr gewährleistet sein, ein Mehr-Schicht-Betrieb ist erforderlich. Deshalb interessieren sich auch Großunternehmen für die Option, Security als Dienstleistung zu beziehen.

Aber es ist nicht nur der Fachkräftemangel, der für die Nutzung von MSS spricht. Die Bedrohungen und Risiken sind so komplex, vielschichtig und dynamisch, dass die Abwehr möglichst viel Wissen sammeln und auswerten muss, um frühzeitig agieren zu können. Angriffswellen können sich bei anderen Unternehmen aus der eigenen Branche oder in Nachbarländern abzeichnen. Doch die Bedrohungsinformationen (Threat Intelligence) beschränkt sich auf die eigenen Daten, solange man keine Services bezieht. MSS-Provider haben die Threat Intelligence aller ihrer Kunden gebündelt, ein deutlicher Vorteil.

Trotzdem bleibt MSS noch hinter den Möglichkeiten zurück

Eigentlich sollte man denken, dass Managed Security Services genau das passende Security-Angebot in dieser Zeit sind, denn Unternehmen verschiedener Größe und aus unterschiedlichen Branchen können sie vorteilhaft nutzen, gleichzeitig ist der Markt gut bestückt mit Anbietern und Security-Services.

Doch offensichtlich finden die Provider und Nutzer nicht in dem Umfang zusammen, der eigentlich möglich wäre. Interessenten für MSS beklagen, dass sie nicht die passende Lösung finden oder die Services nicht ihren Erwartungen entsprechen. Spielen dabei die Kosten die größte Rolle, oder gibt es einen unerkannten Bedarf? Wünschen sich die Anwender mehr Betreuung und Beratung? Erwarten die Nutzer mehr Performance und Flexibilität? Wo liegen die Herausforderungen bei den MSS auf Seiten der Anbieter und auf Seiten der Anwender?

MSS-Anbieter und Anwender brauchen enge Abstimmung

Bereits die Frage nach den größten Herausforderungen in der Security der nächsten Monate und Jahre kann unterschiedlich gesehen werden bei Anbietern und Nutzern. Entsprechend passt dann das Angebot und die Kommunikation zwischen Anwender und Anbieter nicht.

Der Schlüssel zum Erfolg bei den MSS und damit in einem wichtigen Teil der Security liegt in einer engen Abstimmung zwischen den MSSP und den Anwenderunternehmen. Erwartungen, Bedarf und Leistungen müssen in Einklang gebracht werden.

Umfrage bringt die Sichten zusammen

Mit der neuen Umfrage zu MSSP soll der so wichtige Abgleich zwischen den Erwartungen der Anwender und den Angeboten und Vorstellungen der Anbieter ermöglicht werden: Welche Security Services sind wirklich gefragt? Welche Ziele verfolgen die Anwender? Aber auch: Was wollen und können die Provider anbieten? Welche Unterschiede bestehen bei den Vorstellungen zu den Kosten und zur Performance? Welchen Einfluss wird die vermehrte Nutzung von Homeoffices haben?

Als Interessent oder Anwender können Sie Ihre Wünsche äußern und aufzeigen, warum Sie bestimmte Dienste (noch) nicht nutzen und was Sie von einem MSSP erwarten.

Als MSSP erläutern Sie Ihr Angebot und Ihre Vorstellung von den Services, die Sie erbringen. Sie geben Ihre Einschätzung zur Bedeutung von MSS und zu den Bereichen, in denen Sie Ihren Kunden helfen möchten.

Nehmen Sie jetzt an unserer aktuellen Umfrage teil! Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, erhalten Sie gleich nach Fertigstellung der Studienergebnisse Ihr persönliches Exemplar der Studie und haben gleichzeitig die Chance auf einen tollen Gewinn!

https://www.surveymonkey.de/r/managedsecurity

Die Umfrage läuft bis Ende Mai 2020, im Juni stehen die Ergebnisse mit Erläuterungen und Kommentaren zur Verfügung, mit dem Ziel, die Sichten der Anwender und der Anbieter von MSS zusammen zu bringen und die vielen, möglichen Vorteile von MSS noch stärker Realität werden zu lassen.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst und Commentator bei Insider Research