Aktueller Channel Fokus:

Digital Imaging

Planung, Auswahl und Umsetzung von bedarfsgerechten Content-Management-Systemen

Wie Web Content Management zum Geschäftserfolg beiträgt

18.05.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Guido Weiland, Content Management-Experte bei Materna
Guido Weiland, Content Management-Experte bei Materna

Content Management ist für die Qualität der externen wie der internen Kommunikation und Informationsweitergabe entscheidend. Guido Weiland, Content-Management-Experte bei Materna, erklärt, worauf es bei Content-Management-Systemen (CMS) ankommt.

ITB: Weshalb ist ein Content-Management-System heute so wichtig?

Weiland: Informationen werden mittlerweile mehrheitlich elektronisch verarbeitet. Also müssen sie jederzeit ebenso elektronisch abrufbar, bearbeitbar und in Kommunikationsprozesse integrierbar sein. Den hohen externen und internen Informationsbedarf lösen unter anderem die Internet-Kunden, die Geschäftspartner und das Management aus. Dieser Bedarf kann nur über ein professionelles, Web-basierendes Content Management bedient werden. Ein CMS muss vor allem in der Lage sein, Shared Content zu verarbeiten, das heißt, Inhalte einheitlich für die Ausgabe auf unterschiedlichen Plattformen aufzubereiten. Beispiele dafür sind Konzern-Sites, mobile Endgeräte und soziale Netzwerke. Nicht vergessen werden sollten die Compliance-Anforderungen. Unternehmen müssen sie mit geeigneten elektronischen Mitteln über den kompletten Aktionsradius nachweislich erfüllen. Auch das ist nur über ein professionelles, Web-basierendes Content-Management möglich. Ein solches Management gibt es nicht von der Stange. Es muss bedarfsgerecht geplant, ausgewählt und zusammengestellt werden.

ITB: Was ist bei der Planung eines Content-Management-Systems zu beachten?

Weiland: Am Anfang muss eine Analyse der Informations- und Kommunikationsabläufe im Unternehmen sowie mit Kunden und Partnern stehen. Also wer im Unternehmen soll wo, mit wem, mit welchen Informationen und über welche Workflows am Content-Management partizipieren. Interne Datenquellen müssen gesichtet und daraufhin bewertet werden, inwieweit darüber der Informationsbedarf von Intranet-Kollegen, Internet-Kunden oder Extranet-Partnern gedeckt werden kann. Fehlende Daten müssen ergänzt, Datenreservoirs und Anwendungen, die noch nicht eingebunden sind, integriert und angezapft werden. Das alles wird heute unter dem Begriff Shared Content zusammengefasst. Für diese Aufgaben muss die Software-Architektur mit den Schnittstellen so beschaffen sein, dass darin sowohl kleinere und mittlere Systeme als auch Enterprise- und Hochlast-Systeme Platz finden. Außerdem müssen für ein durchgängiges, Web-basierendes CMS gemeinsame Strukturen für Daten, Dokumente und Workflows entwickelt werden. Letztlich geht es bei einem bedarfsgerechten CMS um die Produktion, Verwaltung und Verwertung multimedialer Inhalte für digitale Angebote.

ITB: ...und mit Blick auf Compliance?

Weiland: Sämtliche Änderungen müssen für eine lückenlose Befolgung von Compliance-Auflagen protokollierbar sein. Es gilt also, unter anderem die Benutzerdaten, die Rechte der Benutzer, der Zeitstempel einzelner Zugriffe und Bearbeitungsschritte sowie die Autorenbemerkungen elektronisch mitzuführen. Zudem müssen für Mitarbeiter mit redaktionellen Informationsaufgaben entsprechende Editing-Services eingeplant werden.

ITB: Das hört sich nach sehr viel, kostspieliger und risikobehafteter Planungsarbeit an...

Weiland: Nicht unbedingt. Versteht der Planer sein Metier, wird er das CMS von Anfang an auf den Bedarf des Unternehmens zuschneiden. Die Projekt-Initialisierungsphase nimmt zwar einen deutlichen Raum ein, ein Web-basierendes CMS, das Intranet-, Internet- und Extranet-Nutzer einbezieht, vereinfacht und beschleunigt aber diese Planung und später die Umsetzung. Daher ist es auch wichtig, dass die Verantwortlichen immer wieder einen Schritt zurück gehen und nachprüfen, ob das Konzept auch für künftige Initiativen tragfähig ist. Wichtig ist, dass das CMS auf einer leistungsfähigen Infrastruktur aufbaut, Anwendungsbausteine zu allen typischen Anforderungen entlang des Content-Life-Zyklusses vorhält und Funktionalitäten moderner Websites integriert. Unter diesen Voraussetzungen ist eine zügige Planung und Umsetzung einer umfassenden Web-Präsenz möglich, die hohen Komfort-, Inhaltskonsistenz- und Qualitätsanforderungen genügt.

Über die Vorteile vorkonfektionierter Content-Management-Systeme lesen Sie auf der nächsten Seite.

 

Anforderungen an den Dienstleister

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2044984 / Technologien & Lösungen)