Der HEK allein bestimmt nicht die Marge

Weshalb manche Reseller bei gleichen Einkaufspreisen günstiger fahren

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Eine Überlebensfrage für Reseller

»Der Wert pro Einzelauftrag sinkt angesichts fallender Preise, das gilt für Distributoren wie auch für den Reseller. Mittel- und langfristig lässt sich das nur ausgleichen, wenn die Kosten für die Auftragsabwicklung sinken und das geht wiederum nur über die Nutzung von Online-Tools«, fügt Actebis-Peacock-Vertriebschef Torsten Seiferth hinzu.

Er geht davon aus, dass es für Reseller überlebenswichtig ist, diese Prozesse ebenso in den Griff zu bekommen, wie es die großen Systemhäuser geschafft haben. »Der Einsicht in die kaufmännische Notwendigkeit muss dann aber auch die nötige technische Umsetzung folgen«, warnt er.

Weshalb Online-Tools Zusatzgeschäft sichern können

Der Soester Distributor bietet Händlern deshalb eine ganze Reihe von eCommerce-Tools an, die Reseller beim oft vernachlässigten Bestandskundengeschäft unterstützen. »Schon heute verlieren Händler tagtäglich extrem lukratives Margengeschäft, weil sie ihren Kunden den Drucker verkaufen, aber es gleichzeitig zulassen, dass sie die zugehörigen Supplies bei einem großen Systemhaus im Online-Shop holen. Das müsste nicht sein«, so Seiferth. Denn unter dem Menüpunkt »Supplies-Suche« im Actebis-Peacock-Online-Shop können Partner beispielsweise für den jeweils gewählten Drucker die passende Verbrauchsmaterialien per Knopfdruck finden. Zusätzlich gewährt der Distributor gerade bei Klein- und Zubehörprodukte Staffelrabatte. »Wenn Partner zehn Tintenpatronen in einem Auftrag bestellen, statt jeweils fünf über mehrere Tage verteilt, spart uns das Umverpackungskosten – und das geben wir gerne wieder an den Partner zurück«, begründet Seiferth das Vorgehen.

Für zahlreiche andere Produkte empfiehlt das »Cross-Selling-Tool« jeweils sechs passende Zubehörprodukte. In die Auswahl dieser Zusatzprodukte fließen sowohl die Erfahrungen des zuständigen Produktmanagers mit ein, als auch das Kaufverhalten anderer Händler. »Wir garantieren, dass die dort empfohlenen Zubehörprodukte technisch einwandfrei mit dem Kerngerät zusammen funktionieren«, betont Wirtz.

Neben den Konfiguratoren für Notebooks und Navigationsgeräte, die bereits seit längerem zur Verfügung stehen, sollen demnächst Konfiguratoren für Displays und Drucker ans Netz gehen.

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