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Was ist ein Privatkunde?

| Autor / Redakteur: Blue Floyd / Heidemarie Schuster

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Im Geschäftsbereich gelten beim Handel und Umgang mit Privatkunden große Unterschiede im Vergleich zu Geschäftskunden. Dies erfordert eine Anpassung der Geschäftspraktiken seitens der Unternehmen.

Ein wichtiger Unterschied zwischen dem Verhältnis von Unternehmen zu Unternehmen (B2B) und Unternehmen zu Privatkunden (B2C) ist die Gewährleistung. Grundsätzlich geht der Gesetzgeber immer – bei der Auslieferung von physischen ebenso wie digitalen Waren – davon aus, dass der Privatkunde eine höhere Schutzbedürftigkeit hat. Entsprechend länger fallen Garantiezeiten aus. Im Geschäftsbereich ist es nicht unüblich, vom Kunden eine Funktionsprüfung bei Lieferung von Gütern zu erwarten.

Der Privatkunde verfügt in der Regel jedoch nicht über die fachliche Kenntnis, um etwa Software und Hardware eingehend zu prüfen. Entsprechend gibt es Gewährleistungszeiten und in vielen Unternehmen einen speziellen Support für Privatkunden.

Spezielle Angebote für Privatkunden

Als Privatkunde bieten viele Unternehmen, die sowohl B2B als auch B2C arbeiten, unterschiedliche Angebote. Software, die an Kunden jeder Art ausgeliefert wird, kann etwa für private Nutzer kostenlos sein. Steht hinter dem Nutzer hingegen ein Unternehmen, wird dieselbe Software kostenbelastet ausgeliefert. Dies kann unter anderem am verbesserten Support liegen, den Geschäftskunden immer erwarten können.

Der Mobilfunk ist ein weiteres Beispiel: Dort stehen für den durchschnittlichen Anwender ebenso gesonderte Tarife bereit wie für Geschäftskunden. Unterschiede sind dort vertraglicher Natur und regeln etwa Segmente, die nur für eine Partei häufig in Gebrauch sind. Günstigere Auslandstelefonate etwa sind für viele Privatkunden nicht von Belang, während sie für Geschäftskunden essenziell sein können.

Bedeutung von Privatkunden

Der klassische Privatkunde eignet sich hervorragend, um ein Image nach außen zu projizieren. Ein Beispiel ist Microsoft: Der Konzern erwirtschaftet den Großteil seines Gewinns durch Geschäftskunden mit Angeboten wie Azure und Office 365. In der öffentlichen Wahrnehmung ist Microsoft jedoch vor allem durch Windows als Betriebssystem für Computer und Notebooks und diverse Surface-Geräte vertreten.

Gerade im Mittelstand und in kleinen Unternehmen findet hingegen ein Fokus auf einen der beiden Geschäftsbereiche statt. Die Diversifizierung des Angebots sowohl für den Privatkunden als auch Geschäftskunden hingegen ist eher größeren Unternehmen vorbehalten.

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