Data Protection Trends Report 2022 Veeam: Die Datensicherung kommt zu kurz

Von Melanie Staudacher

18 Prozent der Unternehmen sichern ihre Daten nicht. Dies fand der Datensicherungsspezialist Veeam in seinem aktuellen Report heraus. Dennoch werden die Ausgaben für Backup-Lösungen laut Veeam weiter steigen, vor allem für die Datensicherung in der Cloud.

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Eine Strategie zur Datensicherung und -wiederherstellung gehört laut DSGVO zu den Pflichten von Unternehmen.
Eine Strategie zur Datensicherung und -wiederherstellung gehört laut DSGVO zu den Pflichten von Unternehmen.
(Bild: tiagozr - stock.adobe.com)

Im Data Protection Trends Report 2022 befragte Veeam 3.000 IT-Entscheider in weltweit tätigen Unternehmen nach ihren Datensicherungsstrategien für die nächsten 12 Monate. Den Ergebnissen zufolge nimmt die Nutzung von Cloud-Diensten und -Infrastrukturen enorm zu.

So, wie die Datenmenge explodiert ist, ist auch das Risiko im Zusammenhang mit der Datensicherung gewachsen. Ransomware ist ein Paradebeispiel.

Anand Eswaran, CEO bei Veeam

Allerdings berichten die Befragten, dass ihre Produktionsplattformen schneller modernisiert werden, als die dazugehörigen Schutzmethoden mithalten können. Komplexer wird die Absicherung darüber hinaus, weil das Datenvolumen und die Plattformvielfalt weiter zunehmen, während auch die Bedrohungen sich ausweiten.

89 Prozent meinen, dass eine Diskrepanz besteht zwischen der Menge der verlorenen Daten, die sie nach einem Ausfall verschmerzen können, und der Häufigkeit, wie oft die Daten gesichert werden. In der Studie gaben noch 76 Prozent der Befragten dies an.

Wie schon im vergangenen Report sind auch nach der aktuellen Befragung Cyberangriffe die Hauptursache für Ausfallzeiten. 76 Prozent der Unternehmen meldeten mindestens ein Ransomware-Ereignis in den vergangenen 12 Monaten. Je Angriff verloren die Unternehmen im Schnitt 36 Prozent an Daten.

Der Datensicherungsspezialist Veeam prognostiziert anhand dieser Ergebnisse, dass Unternehmen in den kommenden Jahren etwa sechs Prozent mehr für die Datensicherung ausgeben werden als für allgemeine IT-Investitionen.

Datensicherung in der Cloud

Laut Veeam ist die Cloud auf dem Weg zur dominierenden Datenplattform. Insgesamt setzen 67 Prozent der Unternehmen bereits auf Cloud-Dienste als Teil ihrer Datensicherungsstrategie. Während 56 Prozent auf Container in der Produktion nutzen oder dies für die nächsten 12 Monate planen.

Dies ist laut Veeam ein Grund dafür, dass 21 Prozent der Befragten die Fähigkeit, in der Cloud aufgesetzte Workloads zu schützen, als wichtigstes Kaufkriterium für die Datensicherung in Unternehmen im Jahr 2022 einstufen. 39 Prozent glauben, dass IaaS- und SaaS-Funktionen die entscheidenden Attribute für moderne Datensicherung sind.

„Cyberangriffe werden immer ausgefeilter und schwieriger zu verhindern. Backup- und Wiederherstellungslösungen stellen damit eine wichtige Grundlage für die moderne Datensicherungsstrategie eines Unternehmens“, mahnt Danny Allan, CTO bei Veeam. „Unternehmen brauchen die 100-prozentige Gewissheit, dass Backups innerhalb des zugewiesenen Zeitfensters abgeschlossen werden und Wiederherstellungen innerhalb der geforderten SLAs erfolgen. Der beste Weg, um sicherzustellen, dass die Daten im Falle eines Ransomware-Angriffs geschützt und wiederherstellbar sind, ist die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Drittanbieter und die Investition in eine automatisierte und orchestrierte Lösung, welche die unzähligen Rechenzentren und Cloud-basierten Produktionsplattformen schützt, auf die sich Unternehmen jeder Größe heutzutage verlassen.“

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