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ITB: Fragen Ihre Kunden auch nach VoIP oder Video-Conferencing?
Ingendahl: Eher weniger. Bei der Ablösung von Telefonanlagen ist VoIP immer wieder ein Thema, jedoch steht für uns hier die Sensibilisierung unserer Kunden in den Punkten Sicherheit und Verfügbarkeit an erster Stelle. In unserem bisherigen Kundensegment spielt Video-Conferencing eine eher untergeordnete Rolle. Ich denke, es hakt noch an der Verbreitung der durchaus vorhandenen Standards.
ITB: Was sind aus Ihrer Sicht heute für ein Unternehmen die wichtigsten Argumente, um sich für eine Kommunikationslösung zu entscheiden?
Ingendahl: An erster Stelle stehen natürlich Effizienz und Professionalität. Ein Unternehmen, das eine integrierte Kommunikationsplattform einsetzt, spart schlicht Zeit. Die Organisation der verschiedensten Nachrichten unter einer Oberfläche sowie deren geordnete Ablage, schafft innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über die gesamte Kommunikation mit einem Geschäftspartner und ermöglicht so die heute allseits erwarteten kurzfristigen Reaktionen. Hieraus resultiert neben der Kostenersparnis auch ein professioneller Eindruck, da eingehende Anforderungen an einem zentralen Punkt zusammenlaufen und auf den verschiedensten Kommunikationswegen rasch beantwortet werden können. Aber in vielen Unternehmen ist heute noch nicht einmal die Integration von eMail, Fax, Voice-Mail und SMS realisiert worden. Es gibt noch viel Entwicklungspotential.
ITB: Wie könnte eine Veränderung im Kommunikationsverhalten eines Unternehmens in den nächsten drei bis fünf Jahren aussehen?
Ingendahl: Wir gehen davon aus, dass der Trend zur Integration der wesentlichen Kommunikationswege – eMail, Fax, Voice, SMS – anhalten wird. Ebenso wird die Integration von CRM- und ERP-Systemen in die vorhandenen Kommunikationssysteme und die Nutzung von Instant-Messaging-Diensten fortentwickelt. Die mobile Kommunikation auf unterschiedlichen Geräten wird sich ebenfalls weiterentwickeln und neue Funktion und schnelle Übertragungswege zur Verfügung stellen. Der Erfolg dieser Technologien ist allerdings nicht nur von ihrer Bereitstellung abhängig, sondern wesentlich von der Akzeptanz der Benutzer. Und dafür bereitet intensives Marketing mit Begriffen wie Unified Communications den Weg.
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