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Startup-Initiative des Bitkom Übersicht über Förderprogrammen für Gründerszene

Autor: Sarah Gandorfer

Der Bitkom hat eine Übersicht über die staatlichen Startup-Programme aller Bundesländer erstellt. Die interaktive Karte ist kostenlos für alle Interessenten online zu finden. Mitglieder bringt der Digitalverband auch persönlich mit politischen Entscheidern zusammen.

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Neben der Bundes- und EU-Ebene sind die Rahmenbedingungen auf Bundesländerebene für Startups entscheidend.
Neben der Bundes- und EU-Ebene sind die Rahmenbedingungen auf Bundesländerebene für Startups entscheidend.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Startups stehen vor der Frage, wer ihre Ideen unterstützt. Von wem gibt es finanzielle Unterstützung? Wer berät Gründer über die besten Fördermöglichkeiten? Wo kann man sich mit anderen Startups oder mit etablierten Unternehmen aus der Umgebung vernetzen? Das regionale Netzwerk an Talenten, Unternehmen, Mentoren, Forschungseinrichtungen und Kapital ist der Nährboden, aus dem erfolgreiche und innovative Gründungen hervorsprießen.

Um hier einen Überblick zu verschaffen, hat der Digitalverband Bitkom unter www.startup-land.de die staatlichen Startup-Programme aller Bundesländer zusammengetragen. Die meisten Landesregierungen haben erkannt, dass nicht nur Startups von Bedeutung für den Wirtschaftsstandort sind, sondern umgekehrt auch die Landespolitik bedeutend für den Erfolg der Startups sein kann.

Die Folge ist eine Vielzahl von Förderprogrammen für die Gründerszene, die von Beteiligungsfonds über Vernetzungsangebote bis zu Gründerstipendien reichen. „Fast die Hälfte aller Gründer, die keine staatliche Förderung in Betracht ziehen, gibt an, keinen Überblick über passende Förderprogramme zu haben. Mit Startup-Land sorgen wir zumindest auf Länderebene für den richtigen Durchblick“, findet Patrick Hansen, Referent Startups beim Bitkom.

Die Übersicht stellt für jedes Bundesland sowohl die Finanzierungs-Programme als auch sonstige Beratungs- und Vernetzungsangebote vor. Abrufbar sind die Informationen, die mit Unterstützung der Wirtschaftsministerien der Bundesländer zusammengestellt wurden, über eine interaktive Landkarte. Dabei, so der Bitkom, können nicht nur Startups die Angebote der diversen Bundesländer vergleichen, sondern auch die Landesregierungen können einsehen, was anderer Bundesländer bieten und daraus ihre Schlüsse ziehen.

Politisches Frühstück für Mitglieder

Neben der interaktiven Karte, setzt sich die Bitkom-Initiative, die unter dem Namen „Get started“ läuft, zudem für persönliches Networking ein. So werden mehrmals im Jahr politische Gründerfrühstücke mit Ministerpräsidenten veranstaltet. Während die Informationen über die Fördermöglichkeiten auf der interaktiven Karte kostenlos zugänglich sind, sind die Networking-Veranstaltungen nur für zahlende Mitglieder einsehbar. Tech-Startups können für 100 Euro jährlich in den ersten sechs Jahren ab Gründung Mitglied werden. Derzeit sind mehr als 500 Startups bereits Mitglied im Bitkom.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS