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Storage und Datamanagement

Dell EMC Powermax 2000 und 8000

Storage to the max

| Autor: Klaus Länger

Das All-Flash-Array Powermax 8000 ist das neue Storage-Flaggschiff von Dell EMC. Es ist auch für kommende Technologien wie Storage Class Memory und NVMe-over-Fabric vorbereitet.
Das All-Flash-Array Powermax 8000 ist das neue Storage-Flaggschiff von Dell EMC. Es ist auch für kommende Technologien wie Storage Class Memory und NVMe-over-Fabric vorbereitet. (Bild: Vogel IT-Medien)

Das weltweit schnellste Storage-System hat Dell auf seiner Technologies World in Las Vegas vorgestellt. Im Vollausbau soll ein Powermax 8000 bis zu zehn Millionen IOPS liefern. Der Powermax 8000 und das kleinere Modell Powermax 2000 sind All-Flash-Systeme mit Dual-ported-NVMe-Drives. Sie sollen auch ein Upgrade auf zukünftige Speicherarchitekturen ermöglichen.

Als Tier-0-Storage-Arrays für höchste Anforderungen bezeichnet Dell EMC das Powermax 8000 und 2000, die auf der Dell Technologies World erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Das Powermax-Modell 8000 besteht aus bis zu acht sogenannten Bricks, zBricks bei der Variante für Mainframes, die sich aus einer Engine mit zwei Powermax-Directors und zwei Drive-Array-Enclosures mit jeweils 24 Einschüben für 2,5-Zoll-NVMe-SSDs zusammensetzen. Beim kleineren Modell 2000 werden maximal zwei Bricks unterstützt. Zudem kommen hier in den Powermax-Directors mit jeweils zwei Intel Xeon E5-2650-v4 schwächere 12-Core-Prozessoren zum Einsatz, als im 8000 mit seinen vier Xeon-E5-2697-v4-CPUs mit jeweils 18 Cores.

Bei den Powermax-Enterprise-Arrays gibt es keine herkömmliche Midplane für die Anbindung der Laufwerke. Stattdessen werden I/O-Module eingesetzt, an denen die Drive-Array-Enclosures über PCIe-3.1-Kabel angeschlossen werden. Weitere I/O-Module dienen zur Vebindung mit Server oder Mainframe. Dell bietet hier verschiedene Optionen wie Fibre Channel, iSCSI (1o GbE) oder beim 8000er-Modell auch FICON für die direkte Anbindung sowie 10 GbE über Kupfer- oder optische Kabel für den NAS-Einsatz.

Als Massenspeicher setzt es SSD-Drives mit U2-Connector ein, die in 2,5-Zoll-Einschüben untergebracht sind. Die Laufwerke sind Dual-Ported, also gleichzeitig mit beiden Storage-Controllern verbunden, um so Redundanz zu erreichen. Dell unterstützt derzeit in beiden Powermax-Versionen Drives mit 1,92, 3,84 oder 7,68 TB Kapazität. Beim Powermax 2000 werden insgesamt bis zu 96 Drives pro Array unterstützt, beim Powermax 8000 sind es 288. Damit erreicht das große 8000er-System laut Dell eine maximale nutzbare Kapazität von bis zu vier PB mit Kompression und Deduplikation, die 2000er-Variante kommt auf ein PB. Bei der Speicherbandbreite soll ein Powermax-8000-System bis zu 150 GB/s liefern. Zusätzlich verspricht Dell eine extrem hohe Verfügbarkeit.

Die KI im Storage-Array

Dell hat das Betriebssystem PowermaxOS mit Machine-Learning-Fähigkeiten ausgestattet. Die sorgen laut Hersteller nicht nur für eine sehr hohe Datenreduktion von 5:1 durch Kompression und Deduplikation, sondern auch noch für eine Replikation ohne Performance-Einbußen. Zudem soll das Machine-Learning auch eine fundamentale Voraussetzung für den späteren Einsatz von Server Class Memory (SCM) und MVMe-over-Fabric sein, da so die Platzierung der Daten auf den unterschiedlich schnellen Speichern optimiert wird. Das Betriebssystem nutzt dafür Mustererkennung und Predictive Analytics. Der modulare Aufbau mit I/O-Modulen ist eine weitere Voraussetzung für ein Upgrade auf kommende Speicherstandards.

Die Powermax-Modelle 2000 und 8000 sind ab sofort verfügbar, Preise gibt Dell nicht an. Mit Powermax Studio bietet Dell ein Planungs- und Konfigurationstool zum Download an.

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