Kontron KBox B-202-RPL, B-201-RPL und K3931-N Starke Mini-PCs und ein sparsames Mini-Mainboard von Kontron

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Eine hohe Leistung bei minimalem Platzbedarf verspricht Kontron für die Embedded-Mini-PCs KBox B-202-RPL und B-201-RPL mit CPUs bis zum Intel Core i9-13900E. Das Mini-ITX-Board K3931-N ist dagegen mit besonders sparsamen Alder-Lake-N-CPUs bestückt.

Die beiden kompakten Box-PCs von Kontron können mit Intel-Core-E-Prozessoren mit bis zu 24 Kernen bestückt werden. Beim Mini-ITX-Board K3931-N kommen deulich schwächere aber sehr sparsame Alder-Lake-N-CPUs von Intel zum Einsatz.(Bild:  Kontron)
Die beiden kompakten Box-PCs von Kontron können mit Intel-Core-E-Prozessoren mit bis zu 24 Kernen bestückt werden. Beim Mini-ITX-Board K3931-N kommen deulich schwächere aber sehr sparsame Alder-Lake-N-CPUs von Intel zum Einsatz.
(Bild: Kontron)

Kontron, einer der führenden Anbieter von Embedded-Computer-Lösungen, stellt im Vorfeld der Embedded World zwei neue Mini-PCs und ein Mini-ITX-Mainboard vor, die alle mit aktuellen Intel-Prozessoren arbeiten. Die Mainboards der beiden Box PCs und auch die Mini-ITX-Hauptplatine K3931-N wurden in Deutschland entwickelt und werden auch hier produziert.

KBox B-202-RPL und B-201-RPL

Die kompakten Embedded-Rechner KBox B-202-RPL und B-201-RPL basieren beide auf dem in Augsburg designten Mini-ITX-Mainboard K3833-Q mit Intel-Q670E-Chipsatz. In dem Sockel 1700 finden Intel-Core-Prozessoren der 12. oder 13. Generation Platz. Unterstützt werden dabei CPUs vom Core i3-12100E mit vier P- und vier E-Kernen bis hin zum derzeit stärksten Embedded-Prozessor Core i9-13900E. Diese Raptor-Lake-CPU verfügt über 8 P- und 16 E-Cores. Für die Grafik sorgt in allen Konfigurationen die in den CPUs integrierte UHD-GPU mit vier DisplayPorts. Zwei SODIMM-Sockel können mit bis zu 64 GB DDR5-4800 bestückt werden und als Systemlaufwerk eine M.2-2242-SSD mit PCIe-Gen4-Interface und bis zu einem TB Kapazität.

Beide Rechner, ihre Grundfläche belegt nur 19 x 19 cm, verfügen zudem noch über eine Drive-Bay, die entweder durch ein 2,5-Zoll-SATA-SSD oder zwei M.2-SSDs in RAID-Konfiguration belegt werden kann. Während das 60 mm hohe Aluminium-Gehäuse der kleineren KBox B-201-RPL damit gefüllt ist, bietet die doppelt so hohe B-202-RPL in der Smart-Storage-Variante noch Platz für eine 3,5-Zoll-HDD mit bis zu 12 TB Speicherplatz oder auch zwei 2,5-Zoll Wechsellaufwerke.

An Schnittstellen werden bei beiden Rechnern zwei LAN-Ports, einer davon für 2,5GbE, 10 USB-Ports sowie ein serieller Port geboten. Zudem kann eine WLAN-Karte im M.2-Format eingesetzt werden. Die KBox B-202-RPL ohne Smart-Storage-Option kann zudem mittels einer Riser-Card mit einer oder zwei Erweiterungskarten bestückt werden. Jan nach Verwendung kommen dabei eine Grafikkarte oder eine 10GbE-Ethernet-Karte in Frage.

Die Basis für die beiden KBox-Rechner ist das Intel-Q670E-Mainboard K3833-Q.  (Bild:  Kontron)
Die Basis für die beiden KBox-Rechner ist das Intel-Q670E-Mainboard K3833-Q.
(Bild: Kontron)

Die von einem externen 230-Volt-Netzteil oder mittels 24VDC versorgten Rechner sollen auch unter Last leise arbeiten. Sie sind für den 24/7-Betrieb und eine Umgebungstemperatur von bis zu 45 Grad Celsius ausgelegt. Eine VESA-Halterung ermöglicht vielfältige Einbauoptionen. Als Einsatzszenarien nennt Kontron den industriellen Bereich bei hohen Leistungsanforderungen wie etwa KI-Anwendungen, SCADA/MES-Applikationen aber auch die Verwendung als robuster Desktop-Rechner.

Mini-ITX-Mainboard K3931-N

Auf der CES 2023 hat Intel die Alder-Lake-N-Prozessoren präsentiert. Diese sparsamen Low-Cost-CPUs bestehen ausschließlich aus den effizienten E-Cores, die schnellen P-Cores hat Intel gestrichen. Trotzdem sollen die Prozessoren im Leistungsbereich von 6 bis 15 Watt eine hohe Leistung liefern. Kontron bringt mit dem K3931-N ein Mini-ITX-Mainboard auf den Markt, das mit Alder-Lake-N-CPUs bestückt ist.

Dabei gibt es vier Varianten mit jeweils bereits aufgelöteter CPU: K3931-N6 mit dem Octacore-Prozessor Core i3-N305, N4 mit der Quadcore-CPU N200, N2 mit dem etwas langsameren Vierkerner N97 und schließlich N1 mit der Dual-Core-CPU N50. Alle CPUs sind mit einer UHD-Grafikeinheit der 12. Generation ausgestattet, die zwischen 32 und 16 Ausführungseinheiten bietet. Mittels DisplayPort können bis zu drei Monitore oder andere Displays angeschlossen werden. Zusätzlich stehen auf dem Mainboard ein LVDS- und ein eDP-Konnektor bereit. Ein SODIMM-Sockel auf dem kleinen Mainboard kann maximal 32 GB DDR5-4800 aufnehmen. Zudem bietet das Board eine PCI-Express-x1-Slot, zwei M.2-Sockel für SSDs, eine M.2-Schnittstelle für Intel-WLAN-Module sowie einen 8-Bit-GPIO-Anschluss. Auf dem ATX-Anschlussfeld sitzen neben vier USB-Ports noch zwei LAN-Anschlüsse, einer davon für 2,5GbE sowie zwei COM-Ports. Das für Einsatzbereiche wie Digital Signage, Spielautomaten, POS/POI, Medizintechnik oder Industrie konzipierte Board ist 24/7-tauglich und verkraftet eine Temperatur von bis zu 60 Grad Celsius.

Die KBox-Rechner B-201-RPL und 202-RPL sollen ab dem Ende des zweiten Quartals 2023 verfügbar sein, das K3931-N im Folgequartal.

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