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IFA 2019

Sony im Produktlaunch-Turbo

| Autor: Dr. Andreas Bergler

Das Xperia 5 ist das neue Smartphone-Flaggschiff von Sony, präsentiert auf der IFA.
Das Xperia 5 ist das neue Smartphone-Flaggschiff von Sony, präsentiert auf der IFA. (Bild: Sony)

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Auf der IFA zündet Sony ein wahres Produkt-Feuerwerk. Ein Highlight ist das neue Xperia 5, aber auch in anderen Produktkategorien wie Kopfhörer, Walkmen, Kameras, Autozubehör oder Lautsprecher lassen sich die Japaner nicht lumpen.

Wenn es darum geht, „Emotionen bei Menschen hervorzurufen“, hat Shigeki Ishizuka, Senior Executive Vice President and Officer bei Sony, sein Ziel jetzt schon erreicht. Angesichts der überbordenden Anzahl an Pressemeldungen, die der japanische Hersteller zur IFA veröffentlicht hat, bleibt wohl selbst geflissentlichen Redakteuren der Atem stehen, und der Angstschweiß beginnt, von der Stirn zu rinnen. Kann man an einem Nachmittag mal schnell die IFA-Highlights von Sony zusammenfassen? Wird schwierig… Wir versuchen es trotzdem.

Xperia 5

Nach dem Branchen-üblichen Buzzword-Dropping von Innovation, Kreativität und Mehrwert präsentierte Ishizuka auf der Sony-Pressekonferenz zur IFA das neue Xperia 5. Das ganz frisch ausgepackte Dual-SIM-Smartphone ist im Prinzip eine schlankere Variante des Xperia 1. Es hat ein 6,1 Zoll großes OLED-Display (FHD+ HDR) im 21:9 CinemaWide-Format und besitzt eine Triple-Kamera auf der Rückseite mit Super-Weitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv. Backbone sind ein Snapdragon 855-Prozessor, 6 GB RAM sowie 128 GB interner UFS 3.0 Speicher, der per MicroSD um bis zu 512 GB erweitert werden kann. Vorder- und Rückseite werden mit Gorilla Glas 6 von Corning geschützt. Als OS ist Android 9 (Pie) aufgespielt. Wohl um der Bild-betonten Smartphone-Strategie des chinesischen Mitbewerbers mit der roten Blume etwas entgegenzusetzen, wurde großer Wert auf die Kameras und die dahinterstehenden Softwarelösungen gelegt. Dazu gehören eine optische Bildstabilisierung, die Dual-Pixel Technologie, die RAW-Rauschreduktion oder auch die verbesserte Cinema Pro App powered by CineAlta. Videoaufnahmen in 4K HDR können nun auch geschnitten und zusammengefügt werden. Für die UVP von 799 Euro legt der Hersteller auch ein 18-W-Schnellladegerät mit einem USB-C auf USB-C Kabel oben drauf. Es soll ab Anfang Oktober in den Farben Black, Grey, Blue und Red zu haben sein.

Kopfhörer

Zum Marktstart gibt’s zeitgleich den kabellosen Kopfhörer WF-1000XM3. Das Geschwister des Bügelkopfhörers WH-1000XM3 und des Nackenbügel-Kopfhörers WI-1000XM2 ist mit dem gleichen HD Noise Cancelling-Prozessor QN1 ausgestattet. Dieser Prozessor eliminiert laut Hersteller die Umgebungsgeräusche so wirkungsvoll, dass selbst der Lärm in einer Flugzeugkabine effektiv ausgeblendet werden kann. Der optimale Sound in großer Höhe also – Klang durch Nicht-Klang, oder wie Sony sich ausdrückt: die „nächste Dimension der Stille“. Aber auch an der Software soll’s nicht mangeln. Die „Digital Sound Enhancement Engine HX“ (DSEE HX) soll selbst mit MP3 komprimierte Musikdateien auf eine Qualität optimieren, „die fast an High-Resolution Audio heranreicht“. Für 329 Euro (UVP für den WI-1000XM2) können auch die Sprachassistenten von Google oder Amazon eingesetzt werden, um das Klangerlebnis des Users mit Termin-Erinnerungen oder plötzlichen Telefongesprächen zu bereichern.

Walkmen

Geräuschminimierung und hochauflösender Klang zeichnen auch den neuen h.ear Bügelkopfhörer WH-H910N aus, der mit dem Walkman NW-A105 – beide erhältlich in den fünf Farbtönen Rot, Schwarz, Blassgrün, Orange und Blau – kombiniert werden kann. DSEE HX optimiert auch hier komprimierte Musikdateien auf nahezu High-Resolution Audioqualität. Übertragen wird der Sound über Kabel oder drahtlos per LDAC. Als Sonderedition anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Walkmans bringt Sony den NW-A100TPS. Dieses Modell trägt ein Jubiläumslogo auf der Rückseite und wird mit einem speziellen Etui und einer Verpackung geliefert, die an den Walkman-Urahn, einen tragbaren Kassettenspieler, vom 1. Juli 1979 erinnern soll. Wer es weniger Retro, dafür aber noch wertiger haben will, dem bietet sich der Walkman NW-ZX507 mit 3,6-Zoll-HD-Display mit Touchscreen an. Für 829 Euro (UVP) bekommt der User hier neben sämtlichen technischen Finessen, die der Hersteller in das Gerät packen konnte, einen Sound, bei dem „jedes Detail zur Geltung kommt“. Beispielsweise wurden hier allein für die Wiedergabe satter Bässe ein spezieller FT CAP Hochpolymer-Kondensator und ein elektrischer Doppelschichtkondensator integriert. Den WH-H910N gibt es ab Dezember für 299 Euro (UVP). Der Walkman NW-A105 wird, ebenso wie der NW-A100TPS, einen Monat früher für 350 beziehungsweise 440 Euro (jeweils UVP) über die Ladentheken wandern.

Lautsprecher

Apropos Sound: Auch hier scheint Sony alles drangesetzt zu haben, sich selbst zu übertreffen – qualitativ und preislich. Um die Musik von PC, Walkman oder anderen Musikplayern in „ein erfülltes Klangerlebnis im unmittelbaren Umfeld“ zu verwandeln, präsentieren die Japaner den Nahfeld-Lautsprecher SA-Z1 auf der IFA. Für 7.000 Euro (UVP) hat Sony derart am Design und der Soundwiedergabe rumgeschraubt, dass sich eigentlich jegliche Aufzählung technischer Spezifikationen verbietet, weil sie der Akribie des Herstellers nicht gerecht werden würde. Die gute Nachricht für den Verbraucher: Er hat noch etwas Zeit, um auf das Produkt zu sparen: Der SA-Z1 soll erst im Frühjahr kommenden Jahres erscheinen.

Audio-Receiver fürs Auto

Noch im November sollen dagegen schon die beiden Audio-Receiver XAV-AX8050D und XAV-1500 erscheinen. Die ins Auto integrierbaren Displays bieten neben optimiertem Sound auch umfangreiche Bedienfunktionen, die das Fahrerlebnis „sicherer und unterhaltsamer“ gestalten sollen. Ersterer ist mit einem 8,95-Zoll-Display, 1-DIN-Installation und dreifach verstellbarer Halterung mit DAB-Radio und Smartphone-Anbindung ausgestattet. Ein „Dynamic Stage Organizer“ und die „Extra Bass“-Funktion gestatten es dem Fahrer, den Sound seinen persönlichen Vorlieben anzupassen – in der räumlichen Tiefe und der Ausdruckstärke der Bässe.

Wie der XAV-AX8050D verfügt auch der XAV-1500 über WebLink Cast zur Spiegelung des Smartphone-Bildschirms. Auf dem reflexionsfreien 6,2-Zoll-Touchscreen lässt sich hier sogar die Rückfahrkamera betrachten, um das Einparken zu erleichtern. Der XAV-1500 ist für 299 Euro (UVP) zu haben, den XAV-8050D will Sony für 649 Euro (UVP) an den Kunden bringen.

Mehr zu Sony

In eigener Sache: Wie befürchtet (s.o), hat es der Autor nicht geschafft, die Neuheiten von Sony in der vorgegebenen Zeit zusammenzufassen. Falls Sie auf weitere IFA-Highlights des japanischen Herstellers neugierig geworden sind, lesen Sie bei den Kamera-Neuheiten von Sony auf IT-BUSINESS weiter :-)

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