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Spiegellose Systemkameras

Zwei neue APS-C-Kameras von Sony

| Autor: Sylvia Lösel

Dank eines kraftvollen Trios aus Sensor, Frontend-LSI und Prozessor sind rauscharme Aufnahmen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen möglich.
Dank eines kraftvollen Trios aus Sensor, Frontend-LSI und Prozessor sind rauscharme Aufnahmen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen möglich. (Bild: Sony)

Für Neueinsteiger in das Segment der spiegellosen Systemkameras ist Sonys neues APS-C-Modell, die Alpha 6100, gedacht. Die Alpha 6600 punktet mit einigen Zusatz-Features, die sie für anspruchsvolle Fotografen prädestiniert.

Mit der Alpha 6600 und der Alpha 6100 legt Sony im Segment der spiegellosen Systemkameras nach. Beide Modelle sind mit einem APS-C-Sensor ausgestattet, der größenmäßig zwischen einem Vollformat- und einem Micro-Four-Thirds-Sensor liegt. Er bildet 24,2 Megapixel ab. Ihm zur Seite steht ein BIONZ-X-Prozessor mit Frontend-LSI-Chip (Large Scale Integration). Letzterer arbeitet zwischen Sensor und Prozessor und sorgt einerseits für eine starke Pufferleistung, trägt andererseits aber auch zur Rauschunterdrückung bei. Die Folge sind eine bessere Bildqualität bei hohen ISO-Werten und eine höhere Serienbildleistung. An Bord sind weiterhin einige KI-Funktionen, die beispielsweise das Echtzeit-Tracking verbessern sowie für eine optimierte Objekterkennung sorgen sollen.

Beide Kameras sind mit der „One Mount“-Objektiv-Halterung ausgestattet. Diese sorgt dafür, dass sowohl Objektive angebracht werden können, die ursprünglich für Vollformat-Kameras entwickelt wurden als auch für APS-C-Modelle. Passend dazu kündigte Sony das E 16-55 Millimeter F2.8 G Standard-Zoomobjektiv sowie das E 70-350 Millimeter F4.5-6.3 G OSS Super-Telezoom-Objektiv an. „Wir verfolgen die Strategie eines einheitlichen Mount-Systems und erweitern deshalb fortlaufend E-Mount-System, Kameras und Objektive. Vollformat und APS-C sind dabei uneingeschränkt kompatibel, weil wir das breiteste Spektrum an attraktiven Produkten anbieten möchten, aus denen Kunden das jeweils passende Tool für ihre Ansprüche auswählen können“, erklärt Yann Salmon Legagneur, Director of Product Marketing, Digital Imaging, Sony Europe.

4K-Filmaufnahmen mit Pixelauslesung ohne Pixel-Binning im Super-35-mm-Format sowie Zeitrafferfilme sind mit beiden neuen Alphas realisierbar. Der 3,0-Zoll-LCD-Touchscreen mit etwa 921.000 Pixeln lässt sich bei beiden Modellen um 180 Grad neigen. Ein integrierter Mikrofonanschluss soll Videoaufnahmen in Filmton-Qualität ermöglichen.

Während die Alpha 6600 schon eher die anspruchsvollen Fotografen und Videofilmer adressiert, wurde die Alpha 6100 für all diejenigen entwickelt, die erstmals den Schritt zur Wechselobjektivkamera machen wollen.

Zusätzliche Features der Alpha 6600

Mit einem ISO-Bereich von 100 bis 32.000 (auf ISO 50 bis 102.400 erweiterbar), soll die Alpha 6600 selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen scharfe Bilder liefern. Die gehäuseintegrierte 5-Achsen-Bildstabilisierung sorgt darüber hinaus für eine um 5,0 Schritte schnellere Verschlusszeit. Erstmals wurde bei einer APS-C-Kamera ein Z-Akku verbaut, der für eine lange Leistung für etwa 720 Fotos über den Sucher oder etwa 810 Aufnahmen über den LCD-Monitor sorgen soll. Das Gehäuse besteht aus einer robusten, staub- und spritzwasserfesten Konstruktion mit Magnesiumlegierung. Zu den oben genannten Videofunktionen kommt ein HLG-Bildprofil (Hybrid Log-Gamma), das die direkte Wiedergabe von Videoaufnahmen auf einen HDR-(HLG-) kompatiblen Fernseher ermöglicht, ohne dass Farbkorrekturen erforderlich sind. Für Nutzer, die ihre Aufnahmen mit Farbkorrekturen nachbearbeiten möchten, werden S-Log3- und S-Log2-Gamma-Profile bereitgestellt.

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Preise (UVP) und Verfügbarkeit

  • Alpha 6100 (ILCE-6100) in Schwarz von Sony: 899 Euro
  • Alpha 6100 (ILCE-6100) Kit mit SEL-1650 in Schwarz und Silber: 999 Euro
  • Alpha 6100 (ILCE-6100) Kit mit SEL-1650 und SEL-55210 in Schwarz: 1.249 Euro
  • Alpha 6600 (ILCE-6600) in Schwarz von Sony: 1.599 Euro
  • Alpha 6600 (ILCE-6600) Kit mit SEL-18135 in Schwarz von Sony: 1.999 Euro

Alle genannten Kameras sind ab Ende Oktober 2019 verfügbar.

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