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Riverbed schwimmt mit dem Strom

| Autor: Ann-Marie Struck

Wie ein Fluss verhalten sich auch Geschäftsprozesse, die sich aus der Quelle zum Bach und schließlich zu einem mächtigen Strom entwickeln.
Wie ein Fluss verhalten sich auch Geschäftsprozesse, die sich aus der Quelle zum Bach und schließlich zu einem mächtigen Strom entwickeln. (Bild: Hakan Ozturk - stock.adobe.com)

Als „Digital Performance Company“ beansprucht Riverbed für sich, auch Pionier bei der SD-WAN-Technologie zu sein. Damit die Daten im Netzwerk auch in Zeiten von Multicloud, Digitalisierung und hohen Sicherheitsanforderungen weiterhin fließen können, gibt es nun die Lösung SteelConnectEX.

Riverbed – auf Deutsch: Flussbett, also ein durch die Ufer begrenzten Graben, in dem der Fluss fließt. Dieses Becken ist bei Riverbed am Wachsen. Als das Unternehmen 2002 gegründet wurde, setzte es als eines der ersten auf Software-definierte WAN-Technologien, lange bevor der Begriff SD-WAN allgemein publik wurde. Mithilfe der Technologie sollen Unternehmen den zunehmenden Anforderungen an die IT-Infrastruktur besser gerecht werden. Dabei wird der Datenverkehr über VPN-, Breitband-, Cloud- und WLAN-Dienste automatisch über den optimalen WAN-Pfad geleitet, wobei Netzwerkeigenschaften sowie Sicherheits- und Quality-of-Service-Bedingungen anhand von Routing-Richtlinien in Einklang gebracht werden.

Doch Geschäftsprozesse bei Unternehmen sowie technologische Entwicklungen befinden sich – wie ein Fluss – in ständiger Bewegung. Zudem bringt die Digitale Transformation neue Herausforderungen mit sich, und stellt neue Anforderungen an entsprechende Lösungen.

Das Schlagwort ist bei Riverbed seit Mitte des Jahres „Digital Networking“, erläutert Michael Rudrich, Vice President Central Europe. „Während wir in der Vergangenheit beispielsweise mit Xirrus noch eine dedizierte WLAN-Lösung an Bord hatten, setzen wir in Zukunft auf die User Experience. Dafür stellen wir den Kunden unser gesamtes Portfolio für Digital Networking bereit: Von Performance Monitoring, über SD-WAN bis zu SaaS-Beschleunigung.“

Um im Bild des Flusses zu bleiben: der Strom wird immer breiter. So gibt es nun mit SteelConnect EX eine Lösung, die SD-WAN auch für Großunternehmen interessant macht. Denn dort finden sich hybride Umgebungen, verschiedene WAN-Technologien, interne und externe Infrastrukturen sowie diverse Clouds. Diese lassen sich mit traditionellen Netzwerkansätzen nur schwer verwalten und schützen. Bisherige SD-WAN-Lösungen konnte man zudem bei einer stufenlosen Einführung nicht mit den Legacy-Netzwerken verbinden.

Doch SteelConnect EX soll mittels Routing-Stack auf Enterprise- und Carrier-Grade-Niveau nahtlos und interoperabel neben Legacy-Netzwerken existieren und mit ihnen interagieren können. Zugleich ermöglicht es die Lösung, hybride oder Internet-basierte Topologien einzusetzen, ohne die Effizienz und WAN-Zuverlässigkeit zu gefährden. Denn SteelConnect EX kombiniert SD-WAN mit Anwendungsbeschleunigung und Netzwerksicherheit. Ein Hochskaliertes SD-WAN kann so für komplexe und sichere Netzwerke sorgen und diese noch beschleunigen.

Die Lösung umfasst den Ausbau der WAN-Kapazität, das beschleunigte Rollout in Zweigstellen sowie die Optimierung von Anwendungen und Prozessen. Die App Accleration steigert die App-Performance um das bis zu 33-fache bei On-Premises-, Cloud- oder SaaS-basierten Anwendungen. Für die Sicherheit sorgen die Next-Generation-Firewall, das Secure-Web-Gateway sowie Antivirus und Intrusion Detection & Protection Services.

Darüber hinaus wurde auch das Network-Performance-Management (NPM) erweitert. Dieses umfasst nun Cloud-Monitoring-Funktionen, die für mehr Transparenz sorgen sollen und die Kontrolle über die Performance in Cloud-Umgebungen verbessern. Zudem ist geplant, alles in eine Plattform zu integrieren. Anfang 2020 soll so eine konvergierte SD-WAN-Edge-Lösung entstehen.

Nach der Verpflichtung von Rich McBee als neuem CEO ist für 2020 auch ein neues Partnerprogramm geplant. Bei diesem wird es laut Rudrich aber eher „um das Drehen an Stellschrauben und zusätzliche Unterstützung für die Partner“ gehen, als um eklatante Veränderungen.

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