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Container-Plattform für Telekommunikationsdienstleister Red Hat und Samsung kooperieren für 5G

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Basierend auf OpenShift wollen Red Hat und Samsung eine horizontale Plattform für Mobilfunkanbieter bereitstellen. Samsung bemüht sich dabei um eine CNF-Zertifizierung und steuert Funktionen für 5G vRAN, vCore, MEC sowie Management und Analyse bei.

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Für den 5G Core setzt Samsung auf verschiedene Plattformen und Multi-Cloud.
Für den 5G Core setzt Samsung auf verschiedene Plattformen und Multi-Cloud.
(Bild: © photo 5000 - stock.adobe.com)

Mit einer konsistenten, horizontalen Cloud-Native-Plattform sollen Telkos ihre Infrastrukturen besser und billiger verwalten als mit isolierten Silos. Das sagt Red Hat und will nun gemeinsam mit Samsung auch eine entsprechende Lösung anbieten. Die basiert auf Kubernetes und unterstütze Service Provider etwa dabei, 5G-basierte Anwendungsfälle zu erweitern, darunter etwa Edge Computing. Eine offene und Cloud-native Plattform hatte übrigens auch schon Hewlett Packard Enterprise im Frühjahr angekündigt und HPE 5G Core Stack genannt.

Zurück zur aktuellen Meldung: Red Hat bringt sich mit dem eigenen Hybrid-Cloud-Portfolio ein, einschließlich Red Hat OpenShift, Red Hat OpenStack Platform, Red Hat Enterprise Linux, Red Hat Ansible Automation Platform und Red Hat OpenShift Container Storage. Samsung komplettiert das Angebot mit Funktionen für 5G vRAN, vCore, MEC (Multi-Access Edge Computing) sowie Management und Analyse.

Samsung bemüht sich des Weiteren um eine vollständige Zertifizierung der containerisierten Netzwerkfunktionen (CNF) durch Red Hat. Aktuell führt man den Status Vendor Validated, geplant sei eine vollständige Red Hat OpenShift CNF Certification.

Trotz allem will sich Samsung anscheinend nicht auf einen Plattform-Unterbau festlegen. So verweist der Anbieter im Technical Report Cloud Native 5G Core (PDF) auf einen Multi-Cloud-Ansatz. Der umfasse neben OpenShift auch Samsung Cloud Platform (SCP) und VMware. Zudem arbeite man an einer Unterstützung der Public Cloud; genannt werden Amazon Elastic Kubernetes Service und AWS Organizations Servicekontrollrichtlinien (SCP) sowie Microsoft Azure Kubernetes Service (AKS).

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