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Betriebssystem und Anwendungen für den Raspberry Pi

Auch das RazDroid-Projekt, also die Portierung von Android 4.0 auf den Raspberry Pi, scheint sich der Fertigstellung zu nähern: Der Raspberry läuft, allerdings sehr langsam. Das Problem liegt an der Unterstützung von AudioFlinger, dem Audio-Subsystem von Android. Derzeit kursieren im Internet Portierungen von Android 2.3 auf den Raspberry Pi, allerdings unterstützt diese Variante keine Hardware-Beschleunigung; Filme werden nicht flüssig wiedergegeben.
Steuerungen mittels Gertboard und PiFace Digital

Über Schraubverbindungen angeschlossene Geräte wie Motoren und Magnetspulen lassen sich steuern und einfache Sensoren und Schalter auslesen. Beide Kits sind über Farnell erhältlich. Zahlreiche weitere Boards für den Raspberry samt Beschreibung hat elinux.org zusammengetragen.
Kommunikation und Hausautomation
Wer die drahtlose Kommunikation bevorzugt, kann via USB-Wireless-Dongle WiPi von Farnell (IEEE 802.11b/g/n; 2,4 GHz, rund 19 Euro) eine drahtlose Verbindung zwischen dem Raspberry und einem Netzwerk herstellen. Daten auf einen VGA-Monitor überträgt der HDMI-VGA-Adapter PiView von Farnell (rund 37 Euro). Er ermöglicht über den HDMI-Ausgang des Raspberry Pi eine direkte Verbindung zu einem VGA-Monitor.
FTDI hat das serielle UART-Konverterkabel TTL-232R-RPi (USB zu TTL; rund 20 Euro) für den Datenaustausch zwischen PC und Raspberry Pi auf den Markt gebracht. Es unterstützt Datenraten bis 3 MBit/s bei TTL-Pegeln von 3,3 V und verarbeitet alle USB-Signal- und Protokollanforderungen. Desweiteren bietet FTDI ein RPi-HUB-USB-Interface-Modul (etwa 45 Euro) mit vier USB-2.0-Anschlüssen an.

Weitere Infos zu RaZberry:Raspberry Pi – ready for Home Automation mit RaZberry
Der mobile Raspberry Pi-to-Go und Iridis-Pi
Die Fangemeinde des Raspberry Pi ist groß, und Interessierte finden im Internet zahlreiche Projekte. Eines davon ist der mobile Pi-to-Go von Nathan Morgan: Nathan Morgan stattete die Raspberry-Pi-Platine mit einem Einparkhilfe-LCD für Autos aus, einer Mini-Tastatur samt Mauspad, WiFi- und Bluetooth-Dongles und einer 64 GB SSD. Strom bezieht der mobile Rasperry Pi aus einem Batteriepack. Der Clou des Projekts ist das mittels 3D-Drucker gefertigte Gehäuse. Auf seiner Site hat Nathan Morgan detaillierte Informationen für einen Nachbau sowie einen Link zu den 3D-Druckdateien für das Gehäuse zusammengestellt.

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