Neues Projekt von Heino Deubner Printer Care bereitet den Launch eines MPS-Portals vor

Redakteur: Michael Hase

Heino Deubner hat Printer Care als Etailer zurück an den Markt gebracht. Die Zukunft des Unternehmens liegt für den ehemaligen Also-Manager aber im Geschäft mit Managed Print Services (MPS).

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Mit seinem neuen Unternehmen Printer Care wird Heino Deubner künftig Managed Print Services über ein Internet-Portal vertreiben.
Mit seinem neuen Unternehmen Printer Care wird Heino Deubner künftig Managed Print Services über ein Internet-Portal vertreiben.
(Bild: Printer Care)

Er bleibt Druckerfachmann, auch wenn Heino Deubner den Dienstleister dieses Namens schon vor fast vier Jahren an ­Also verkauft hat. So war es für viele keine Überraschung, dass sich der langjährige ­IT-Unternehmer nach dem Intermezzo im Management des Broadliners wieder ganz seiner Kernkompetenz widmet, dem Geschäft mit dem Drucken, Kopieren und Scannen.

Deubner stieg im Februar bei Printer Care Service ein, wurde dort Gesellschafter und führt seither die Geschäfte. Das im Oktober 2014 gegründete Unternehmen trat die Nachfolge des schwäbischen Etailers Printer Care an, der im Juli zuvor Insolvenz angemeldet hatte. Vor allem dessen Marke und die Kundenkartei waren für die Neugründer von Wert. Mittler­weile hat der Gesellschafter den Firmensitz von Welzheim bei Stuttgart nach ­Velten in Brandenburg verlegt und hat damit begonnen, die Infrastruktur des Drucker-Händlers zu erneuern: Shop-, CRM- und ERP-System sowie die Middle­ware werden ausgetauscht.

Anders als die Vorgängerin unterhält die neue Printer Care kein eigenes Lager, sondern nutzt Logistik-Services der Distribution. Deubner möchte sich vor allem auf Marketing, Vertrieb und Service konzentrieren. Über die vergangenen Mo­nate ist es ihm so gelungen, das Vertrauen von Lieferanten und Kunden in die Marke „Printer Care“ zurückzugewinnen und das Geschäft zu revitalisieren. Zur Klientel gehören fast ausschließlich kleine und mittelgroße Unternehmen.

Produkte und Services

Printer Care bietet Geräte aller relevanten Hersteller wie Brother, Canon, Epson, HP, Kyocera, Lexmark, Oki und Samsung an. Außerdem gehören Verbrauchsmaterial und Zubehör zum Sortiment. Der Fachhändler erbringt darüber hinaus Vor-Ort-Dienstleistungen wie Installa­tion, Wartung, Reparatur und Rollout, bei denen der eigene Service bundesweit mit Partnern zusammenarbeitet.

Zwei Projekte verfolgt Deubner aktuell. Zum einen hat er sich vorgenommen, die Frequenz im Shop wieder an das alte Niveau heranzuführen. Bevor Printer Care in Schwierigkeiten geriet, kam der Etailer auf rund 24.000 Kunden. Davon ist das neue Unternehmen, das 17 Mitarbeiter beschäftigt, noch ein Stück entfernt. Zum anderen arbeitet der Brandenburger gerade an einem neuen Portal, das er künftig parallel zum Online-Shop betreibt. Über die Website, die spätestens Ende November live gehen soll, werden Managed Print Services an die mittelständische Klientel vermarktet. „Soweit ich das überblicke, gibt es ein solches MPS-Portal bislang noch nicht im deutschen Markt.“

Geräte mit Service-Vertrag

Das Modell sieht vor, dass Kunden einen Drucker zu einem vergünstigten Preis kaufen, wenn sie dazu mit Printer Care einen Service-Vertrag abschließen, der die Belieferung mit Verbrauchsmaterial und die Wartung einschließt. Die Laufzeit beträgt mindestens zwölf Monate, kann sich aber auch über ein längeren Zeitraum, etwa 36 Monate, erstrecken. Mit einer Cloud-Anwendung, die der Etailer – wie das MPS-Portal – in einem deutschen Rechenzentrum hosten lässt, können Anwender ihre Druckgeräte verwalten und den Betrieb überwachen.

Warum die Zukunft von Printer Care nach Deubners Überzeugung im Managed-Services-Geschäft liegt, lesen Sie auf der nächsten Seite!

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