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Dell Technologies On Demand

On Demand vom Client bis in die Cloud

| Autor: Klaus Länger

Dell baut die Palette an verbrauchs- und serviceorientierten Vertriebsmodellen über das komplette Produktportfolio hinweg aus.
Dell baut die Palette an verbrauchs- und serviceorientierten Vertriebsmodellen über das komplette Produktportfolio hinweg aus. (Bild: JJ'Studio - stock.adobe.com)

Dell Technologies on Demand ist eine Sammlung von verbrauchs- und serviceorientierten Modellen, die sich über die gesamte IT-Infrastruktur erstrecken. Sie gehen von PC-as-a-Service über die volumenabhängige Bezahlung von PowerEdge-Servern bis hin zu Hybrid-Cloud-Modellen.

Die verbrauchsorientierte Nutzung von IT-Ressourcen breitet sich von ihrer ursprünglichen Domäne, der Cloud, immer weiter in Richtung der lokalen Datacenter und sogar der Client-Nutzung aus. Die Kunden profitieren dabei von einem Plus an Flexibilität und der Vermeidung von ungenutzten Kapazitäten, die Hersteller und der Channel von regelmäßigen Zahlungen und teilweise auch einem erhöhten Beratungsbedarf der Kunden. Dell Technologies on Demand ist der Oberbegriff, unter dem der US-Hersteller ein ganzes Bündel von verbrauchs- und serviceorientierten Angeboten für unterschiedliche Teile der IT-Infrastruktur macht. Damit will der Hersteller von einer zukünftig wachsenden Nachfrage nach Pay-per-Use-Angeboten für On-Premises-Losungen profitieren, die Gartner für 2022 mit 15 Prozent prognostiziert. Derzeit liegt der Anteil noch bei einem Prozent.

Hybrid-Cloud bis Unified Workspace

Zu den miteinander kombinierbaren Angeboten zählen beispielsweise verschiedene Hybrid-Cloud-Modelle mit Bestandteilen wie der VMware Cloud Foundation auf VxRail, verschiedenen Server-, Storage- und Netzwerk-Komponenten mit VMware Cloud als Basis und gemeinsamen Public-Cloud- Lösungen mit AWS, Azure und Googles Cloud-Plattform. Diverse Kubernetes-Lösungen für HCI gehören ebenfalls zum Portfolio. Der seit Mai angebotene Dell Unified Workspace als Lösung für ein vereinfachtes Endgeräte-Management aus der Cloud hält ebenfalls Einzug unter das On-Demand-Dach.

Für die Bezahlung stellt Dell drei verschiedene flexible Optionen zur Verfügung: „Pay As You Grow”, „Flex on Demand” oder „Datacenter Utility”. Bei der ersten Option wird gemeinsam mit dem Kunden der aktuelle und der zukünftige Technologiebedarf ermittelt und ein Zahlungsplan entworfen. Die benötigten Ressourcen kann eine Firma sofort oder nach und nach abrufen. „Flex on Demand” ist eine Mischung aus einer Basiskapazität und einer Vorhaltemenge für Bedarfsspitzen, etwa bei der Speicherkapazität von Storage-Systemen. Mit „Datacenter Utility” können Firmen die Nutzung ihres Rechenzentrums verbrauchsabhängig monatlich bezahlen. Die Nutzung wird durch Monitoring ermittelt.

Services für die Installation, den Support und das Management können mit den Bezahlmodellen kombiniert werden, um so maßgeschneiderte As-a-Service-Lösungen aufzubauen.

Flex on Demand für PowerEdge-Server

Ein neues verbrauchsabhängiges Angebot für einzelne PowerEdge-Server bietet den Kunden die Option, deren Nutzung stundengenau nach Datenvolumen und CPU-Auslastung abzurechnen und so Kosten für Überprovisionierung zu vermeiden. Hier wird ebenfalls eine Basiskapazität festgelegt, die unterhalb der installierten Kapazität liegt. Wenn Projekte zusätzliche Rechenleistung und Bandbreite erfordern, wird diese nach Nutzung in Rechnung gestellt. Die Basiskapazität kann auch erhöht werden, wenn sich herausstellt, dass die Pufferkapazität häufig genutzt wird, um so die Gesamtkosten zu senken.

Selbst bei einzelnen PowerEdge-Servern ist nun eine verbrachsabhängige Zahlung möglich. Die Nutzung wird stundengenau ermittelt.
Selbst bei einzelnen PowerEdge-Servern ist nun eine verbrachsabhängige Zahlung möglich. Die Nutzung wird stundengenau ermittelt. (Bild: Dell)

PC as a Service für Kleinunternehmen

Bisher bot Dell ein PC-as-a-Service-Modell (PCaaS), das die Beschaffung von PCs, Notebooks und Workstations sowie das Lifecycle Management von Hardware, Software und Services beinhaltet, nur für größere Unternehmen an. Nun wird das Angebot auf Kleinunternehmen ausgeweitet. Die Abrechnung erfolgt bei einer Vertragslaufzeit von drei oder vier Jahren über einen kalkulierbaren monatlichen Festpreis pro Arbeitsplatz. Der Kunde hat dabei dem Möglichkeit, die Konfiguration der Rechner und den Umfang der Services selbst festzulegen. Dabei kann er natürlich auf die Expertise von Systemhäusern oder IT-Fachhändlern zurückgreifen. Generell werden alle Technologies-On-Demand-Angebote über den Channel vertrieben. Die Finanzierung erfolgt über die Dell Financial Services, die bereits bisher von vielen Partnern für Projekte genutzt wurden.

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