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Office 2019 schnell bereitstellen

Office 2019 automatisch installieren und konfigurieren

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Andreas Donner

Mit dem Office 2019 Deployment Tool und einer angepassten XML-Datei lässt sich Office 2019 leicht im Unternehmensnetz bereitstellen und aktuell halten.
Mit dem Office 2019 Deployment Tool und einer angepassten XML-Datei lässt sich Office 2019 leicht im Unternehmensnetz bereitstellen und aktuell halten. (Bild: Microsoft / Joos)

Um die einzelnen Office-2019-Programme auf Rechnern im Netzwerk zu verteilen, bietet Microsoft verschiedene Werkzeuge an. Damit lassen sich die 32-Bit- und 64-Bit-Versionen weitgehend automatisiert im Netzwerk bereitstellen und konfigurieren.

Um Office 2019 zu installieren, muss Windows 10 auf dem Ziel-Rechner installiert sein; Windows 7 und Windows 8 (bzw. 8.1) werden nicht unterstützt. Und Microsoft bietet ab Office 2019 nur noch sieben Jahre Support. Dieser setzt sich aus fünf Jahren normalem Support und zwei Jahren erweiterten Support zusammen. Offiziell wird Office 2019 bis 14. Oktober 2025 unterstützt.

Wie Office 2016 wird auch Office 2019 in den folgenden Editionen angeboten:

  • Home & Business (Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote für Windows 10)
  • Standard (Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Publisher und OneNote für Windows 10)
  • Professional (Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Publisher, Access und OneNote für Windows 10)
  • Professional Plus (Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Publisher, Access und Skype for Business und OneNote für Windows 10)

Eine Tool für die Installation von Office 2019 im Netzwerk ist der Click-to-Run-Installer. Dabei wird die eigentliche Installation mit einem Doppelklick gestartet. Danach werden automatisch alle Programme in einem vorgegebenen Pfad installiert.

Das Verhalten entspricht der Installation, die Office-365-Abonennenten bereits von Office 365 her kennen. Beeinflussen lässt sich die Installation über eine XML-basierte Konfigurationsdatei, die mit dem Office Deployment Tool bereitgestellt wird.

Office Deployment Tool

Zur automatischen Bereitstellung von Office 2019 kann auch das kostenlose Office 2019 Deployment Tool (Office-Bereitstellungstool) genutzt werden (siehe Abbildung 1). Hier wird über eine XML-Datei gesteuert, welche Programme aus dem Installationspaket installiert werden sollen. Auch andere Einstellungen, wie die Aktivierung oder die Übergabe der Seriennummer lassen sich dabei vorgeben. Über das Installationsprogramm ist es auch möglich, die notwendigen Installationsdateien bei Microsoft herunterzuladen und automatisiert zu installieren. Dazu werden folgende Befehle aus dem Deployment Tool genutzt:

setup.exe /download configuration.xml

Nach dem Download wird Office 2019 so installiert, wie in der Konfigurationsdatei aufgelistet:

setup /configure configuration.xml

Eine Beispiel-Konfiguration sieht folgendermaßen aus:

<Configuration>
<Add SourcePath="D:\Temp\off2019\" OfficeClientEdition="32" Channel=" PerpetualVL2019">
<Product ID="ProPlus2019Volume">
<Language ID="en-us" />
<Language ID="de-de" />
</Product>
<Product ID="ProofingTools">
<Language ID="de-de" />
</Product>
</Add>
<Logging Level="Debug" Path="D:\Temp\Office2019x32" />
<RemoveMSI All="True" />
<Display Level="None" AcceptEULA="TRUE" />
</Configuration>

Die generelle, automatische Bereitstellung von Office 2019 erfolgt also weitgehend über das Office Deployment Tool und die Anpassung der XML-Datei. Microsoft beschreibt den Vorgang auf der Seite „Bereitstellen von Office 2019 (für IT-Experten)“.

Microsoft stellt darüber hinaus auf der Seite „Administrative Template Files (ADMX/ADML) and Office Customization Tool for Office 365 ProPlus, Office 2019, and Office 2016” Gruppenrichtlinienvorlagen zur Verfügung, mit denen sich Office 2019 an die Anforderungen des Unternehmens anpassen lässt (siehe Abbildung 2).

Nachdem Office 2019 installiert ist, erscheinen die einzelnen Programme direkt im Startmenü. Es gibt keinen Unterordner für die einzelnen Programme.

Office 2019 aktuell halten

Sobald Office 2019 installiert ist, spielt die Aktualisierung der einzelnen Produkte eine wichtige Rolle. Manuell lassen sie sich über die Registerkarte „Datei“ bei „Konto“ auf Updates überprüfen (siehe Abbildung 3). Hier können Anwender auch manuell nach Updates suchen (siehe Abbildung 4), diese herunterladen und installieren.

Während der Suche und Installation von Updates können Anwender zwar weiterhin mit Office 2019 arbeiten, allerdings besteht die Gefahr, dass Daten verloren gehen, wenn durch die Aktualisierung zum Beispiel ein Office-Programm neu startet. In den meisten Fällen werden aber Informationsfenster angezeigt, bevor die Aktualisierung beginnt (siehe Abbildung 5). Die erfolgreiche Installation der Updates wird ebenfalls angezeigt (siehe Abbildung 6).

Die automatische Konfiguration der Updates kann über Gruppenrichtlinien gesteuert werden (siehe Abbildung 2). Die Vorgehensweise dazu beschreibt Microsoft auf der Seite „Aktualisieren von Office 2019 (für IT-Experten)“.

Um die Installationsdateien aktuell zu halten, mit denen Office 2019 zum Beispiel über das Office Deployment Tool auf Rechnern installiert wird, können die jeweils aktuellen Installationsdateien mittels „setup.exe /download meineConfig.xml“ heruntergeladen werden.

Fazit

Administratoren, die Office 2019 im Unternehmen bereitstellen, brauchen zunächst das Office 2019 Deployment Tool und eine angepasste XML-Datei für die Installation. Auf Basis dieser Datei können die aktuellen Installationsdateien heruntergeladen werden. Damit Office 2019 aktuell bleibt, ist es sinnvoll die Gruppenrichtlinienvorlagen herunterzuladen, und vor allem die Installation der automatischen Updates zu steuern. So wird sichergestellt, dass Office 2019 nicht nur so installiert, wie es den Anforderungen entspricht, sondern auch aktuell gehalten wird.

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