Kooperation für mehr Souveränität G Data, Ikarus und Securepoint schließen Security-Allianz

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Die drei IT-Sicherheitsunternehmen G Data, Ikarus und Securepoint schließen eine Partnerschaft. Gemeinsam wollen sie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit europäischen Technologien besser vor Cyberbedrohungen schützen.

G Data, Ikarus und Securepoint gehen eine Partnerschaft ein. Geplant sind gemeinsame Managed Services und der Austausch von Threat Intelligence.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
G Data, Ikarus und Securepoint gehen eine Partnerschaft ein. Geplant sind gemeinsame Managed Services und der Austausch von Threat Intelligence.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

G Data Cyberdefense, Ikarus Security und Securepoint haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die drei IT-Sicherheitsunternehmen aus dem DACH-Raum bündeln ihre Kräfte in den Bereichen Malware-Erkennung, Netzwerksicherheit und Managed Security. Das Ziel ist es, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen besser vor zunehmenden Cyberbedrohungen zu schützen. Mit europäischen Technologien wollen sie zudem die Unabhängigkeit von außereuropäischen Anbietern stärken.

Unabhängigkeit durch europäische Technologien

„Wettbewerb und Kooperation schließen einander nicht aus – im Gegenteil. Indem wir aus Mitbewerbern Partner machen, bündeln wir unsere Stärken zu einer unabhängigen Lösung made in Europe“, erklärt Joe Pichlmayr, CEO von Ikarus Security. Alle drei Unternehmen setzen auf Lösungen strikt nach dem Leitsatz „Made in Europe“. Das bedeutet, dass die Entwicklung, der Betrieb und der Support in Europa stattfinden. Für Systemhäuser und Dienstleister verbessert das die Transparenz. Dadurch ist es leichter nachzuvollziehen, wo Daten verarbeitet werden und welche Rechtsräume gelten. Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand von G Data Cyberdefense, merkt an, dass „vertrauenswürdige Technologien und enge Kooperationen der Schlüssel sind, um Abhängigkeiten zu reduzieren und nachhaltige Sicherheit aufzubauen“.

Austausch von Bedrohungsdaten und gemeinsame Services

Die drei Unternehmen planen künftig auch einen Austausch von Threat Intelligence. Dabei teilen sie Informationen über aktuelle Bedrohungen, Angriffsmuster und Schwachstellen in Echtzeit. Das ermöglicht schnellere Reaktionen auf neue Bedrohungen und verringert die Zeit, die Angreifer unerkannt im Netzwerk verbringen können.

Außerdem arbeiten die Partner an der Entwicklung und Integration von Managed Security Services mit besonderem Fokus auf Managed Extended Detection and Response (MXDR) sowie Plattform-Lösungen. Auch gemeinsame Vertriebs- und Marktaktivitäten sind geplant.

René Hofmann, Geschäftsführer von Securepoint, sieht die Partnerschaft als starkes Signal: „Diese Partnerschaft ist ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit europäischer IT-Sicherheitsanbieter. Ich bin seit vielen Jahren ein klarer Befürworter von Kooperationen und vertrauensvollen Partnerschaften, weil wir nur gemeinsam digitale Souveränität in Europa wirksam voranbringen.“

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