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Microsoft Surface Book 3, Go 2, Headphones 2 und Earbuds

Neue Evolutionsstufen bei Microsoft Surface

| Autor: Klaus Länger

Microsofts Frühjahrskollektion: Surface Go 2 mit 10,5-Zoll-Display, Surface Book 3 mit Ice-Lake-CPU und optionaler Nvidia-Quadro-GPU, Surface Headphones 2 und die Surface Earbuds.
Microsofts Frühjahrskollektion: Surface Go 2 mit 10,5-Zoll-Display, Surface Book 3 mit Ice-Lake-CPU und optionaler Nvidia-Quadro-GPU, Surface Headphones 2 und die Surface Earbuds. (Bild: Microsoft)

Mehr Power für Surface Book und Go: Microsoft bringt eine neue und leistungsstärkere Generation des kleinsten und des größten 2-in-1-Rechners aus der Surface-Familie auf den Markt. Zusätzlich präsentiert der Konzern zwei neue Kopfhörer mit raffinierten Funktionen.

Microsoft stellt seine neue Surface-Frühjahrskollektion vor. Bei Surface Boob, Surface Go und den Surface Headphones wird die Hardware aktualisiert. mit den Surface Earbuds kommt ein komplett neues Produkt auf den Markt. Sie und das Surface Go 2 sind ab dem 12. Mai verfügbar, Surface Book 3 und Surface Headphones 2 folgen am 5. Juni. „Mit den neuen Surface Devices werden wir den sich wandelnden Bedingungen unserer Kunden in Zeiten von 'Remote Working and Learning' gerecht. Noch nie waren mobile Geräte so wichtig wie heute, um kreativ und produktiv zu bleiben. In Kombination mit Microsoft 365 bietet Surface Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatanwendern die beste Lösung von Microsoft aus einer Hand, um von zuhause zu arbeiten, zu lernen und in Kontakt zu bleiben.“ kommentiert Robin Wittland, Director Business Group Surface bei Microsoft Deutschland, den Start der neuen und überarbeiteten Surface-Geräte.

Das Surface Book ist das Flaggschiff unter den 2-in-1-Surface -Rechnern. Mit einer zusätzlichen Grafikkarten bei den meisten Modellvarianten ist es das leistungsstärkste mobile Surface und gleichzeitig durch die abnehmbare Tablet-Einheit vielfältig nutzbar. In der nun dritten Generation des Surface hat Microsoft das Innenleben aktualisiert, an der Optik und den Schnittstellen aber nichts verändert. Das Surface Book 3 ist in der 13,5-Zoll-Variante nun mit einem Intel Core i5-1035G7 oder einem Core i7-1065G7 ausgestattet. In der größeren 15-Zoll-Version wird ausschließlich der Core i7 verwendet. Beide CPUs gehören zu der in einem 10-nm-Verfahren hergestellten Ice-Lake-Familie. Sie bieten jeweils vier Cores und eine integrierte Iris-Plus-Grafikeinheit mit 64 Ausführungseinheiten. Der nicht aufrüstbare Arbeitsspeicher ist beim kleineren Modell zwischen 8 und 32 GB groß, das Surface Book 15 ist mit 16 oder 32 GB RAM lieferbar. Die Größe der SSD liegt ja nach Modell zwischen 256 GB und einem TB. An den externen Schnittstellen hat sich nichts geändert, es gibt immer noch kein Thunderbolt 3. Dafür hat Microsoft nun ein Wi-Fi-6-Modul mit Bluetooth 5.0 eingebaut.

Geforce-GTX- oder Quadro-Grafik

Beim günstigsten Modell des Surface Book 3 13 für 1.799 Euro (UVP) sitzt nur ein zusätzlicher Akku in der Basiseinheit. In den kostspieligeren Varianten mit Preise von bis zu 3.049 Euro (UVP) ist dort eine Nvidia Geforce GTX 1650 untergebracht. Das größere Surface Book 3 15 bietet mit einer Geforce GTX 1660Ti in der Consumer-Variante eine deutlich höhere Grafikleistung. Dafür liegen hier die Preise auch zwischen 2.599 und 3.349 Euro ein gutes Stück höher. Die Business-Version des Surface 3 15 kann zusätzlich mit einer Nvidia Quadro RTX 3000 geordert werden, mit der das Gerät auch für professionelle 3D-Software zertifiziert ist. Hier liegen die Preise dann bei 3.899 Euro mit 512 GB SSD und 4.149 Euro mit einer 1-TB-SSD.

Bei der Akkulaufzeit gibt Microsoft keine Maximalwerte mehr an, sondern nennt die Ausdauer bei typischer Nutzung in der Praxis: Hier soll das 13,5-Zoll-Modell bis zu 15,5 Stunden durchhalten und der 15-Zöller mit seinem größeren Akku sogar bis zu 17,5 Stunden.

Surface Go 2

Das Surface Go 2 wird mit stärkeren Prozessoren und einem größeren Display erwachsener. Statt eines 10-Zoll-Panels baut der Hersteller nun ein 10,5-Zoll-Pixelsense-Panel ein. Die Auflösung steigt damit von 1.800 x 1.200 Pixel auf 1.920 x 1.280 Bildpunkte. Der Rahmen um das Panel wird etwas schmaler, das Gewicht des Tablets legt um 20 Gramm auf 544 Gramm für die WLAN- und 553 Gramm für die LTE-Version zu. Als Prozessor steht nun ein Intel Pentium Gold 4425Y oder ein Core m3 aus der achten Generation zur Wahl. Beide gehören zu Intels Amber-Lake-Familie und verfügen über zwei Cores mit Hyperthreading, der m3 zusätzlich über Turbo-Boost. In der ersten Generation des Surface Go kam der schwächere Kaby-Lake-Prozessor Pentium Gold 4415Y zum Einsatz. Beim entweder 4 oder 8 GB großen Arbeitsspeicher ändert sich für das Pentium-Modell nichts und auch die Massenspeicherausstattung bleibt mit 64 GB eMMC-Flash oder einer 128-GB-SSD gleich. Die Core-m3-Variante ist grundsätzlich nur mit 8 GB RAM und SSD erhältlich. Weitere Neuheiten sind eine 5-MP-Frontkamera und Dual-Fernfeld-Studio-Mikrofone für eine bessere Qualität bei Videokonferenzen. Die Akkulaufzeit soll in der Praxis bis zu 10 Stunden betragen.

Für Privatkunden bietet Microsoft das Surface Go 2 nur in der WLAN-Variante an, die Preise liegen zwischen 459 und 829 Euro (UVP). Firmenkunden können das dann mit Windows 10 Pro ausgestattete Tablet zu Preisen zwischen 509 und 979 Euro (UVP) erwerben. In den Top-Varianten ist auch ein LTE-Modul eingebaut. Zusätzlich gibt es noch das ausschließlich mit Pentium lieferbare Surface Go 2 for Education ab 459 Euro.

Das in den Farben Farben Platin, Schwarz, Mohnrot oder Eisblau lieferbare Type-Cover ist weiterhin optional, ebenso der Surface Pen.

Surface Headphones 2 und Earbuds

Bei den Over-Ear-Kopfhörern gibt es mit den Surface Headphones 2 eine neue Generation. Die Geräte mit regelbarem Noise Cancelling sollen mit geänderten Ohrmuscheln einen besseren Tragekomfort bieten. Sie lassen sich zudem um 180 Grad drehen, wenn die Kopfhörer zwischendurch um den Hals getragen werden. Zudem gibt es die 280-Euro-Kopfhörer (UVP) nun nicht mehr nur in Hellgrau, sondern auch in Mattschwarz.

Mit den Surface Earbuds bringt Microsoft nun auch In-Ear-Kopfhörer. Sie bieten eine relativ große Eingabefläche für Touch-Gesten. Mit ihnen können am Smartphone Anrufe entgegengenommen oder der nächste Musiktitel gewählt werden. Zusätzlich hat Microsoft auch noch für eine Office-Unterstützung gesorgt. So können E-Mails vorgelesen werden oder es lassen sich Texte diktieren. Die Akkus in den Earbuds sollen bis zu 24 Stunden Laufzeit ermöglichen. Für das Laden gehört ein Ladecase zum Lieferumfang. Der Preis startet bei 220 Euro (UVP).

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