Smartband mit Benachrichtungsfunktionen Nabu: Smartes Armband von Razer

Redakteur: Heidi Schuster

Laut Hersteller Razer ist das Nabu das erste Smartband. Es überträgt Informationen vom Smartphone ans Handgelenk und zeichnet zudem Daten zur Selbstanalyse auf.

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Das Smartband Nabu von Razer verfügt über zwei Displays.
Das Smartband Nabu von Razer verfügt über zwei Displays.
(Bild: Razer)

Auf Smartphone und Smartwatch folgt nun das Smartband, welches die Lücke zwischen Smartwatches und Fitness-Bändern füllen soll.

Razers Nabu kann Informationen direkt vom Smartphone auf das Armband übertragen und ausgewählte persönliche Informationen auf Wunsch nachverfolgen. Das Nabu ist außerdem eine offene Plattform, die von Drittanbieter-Applikationen verwendet werden kann, um den Nutzern „neuartige Erfahrungen“ zu bieten – hierfür werden mit ausdrücklicher Einwilligung persönliche, physische und geographische Informationen verwendet, betont Razer.

Zwei Displays

Das Razer Nabu verfügt über zwei OLED-Bildschirme – einen Public-Icon- und einen Private-Message-Bildschirm. Der Public-Icon-Bildschirm, der sich auf der Oberseite des Handgelenks befindet, informiert den Nutzer mit entsprechenden Icons über eingehende Anrufe, Textnachrichten, E-Mails und App-Updates. Der Private-Message-Bildschirm auf der Unterseite des Handgelenks bietet detaillierte Informationen über Textnachrichten, E-Mails, Biodaten und andere Updates, die nur der Nutzer sehen kann.

Selbstanalyse

Das Smartband verfügt über Sensoren zur Datenanalyse. Dazu zählen Informationen zum Aufenthaltsort, Biodaten-Feedback (beispielsweise gelaufene Schritte, zurückgelegte Strecke und gestiegene Stufen), Schlafdaten sowie Band-zu-Band-Kommunikation.

Diese Daten werden erst nach Einwilligung der Nutzer erhoben, welche dann ihre täglichen Aktivitäten besser nachvollziehen und anpassen können sollen. Über die mitgelieferte App kann individuell eingestellt werden, welche Daten das Armband sammelt und mit wem diese geteilt werden.

Band-zu-Band-Kommunikation

Die Band-zu-Band-Kommunikationsmöglichkeiten des Nabus basieren auf den vom Nutzer gewählten Einstellungen. So können Freunde in der Nähe oder gemeinsame Bekannte entdeckt werden.

Die gesammelten Daten sowie auf dem Razer Nabu voreingestellte Fähigkeiten und Gesten werden auf einer offenen Entwicklungsplattform verfügbar sein, damit Third-Party Entwickler bestehende Apps aktualisieren oder neue entwickeln können.

App

Das Razer Nabu kommt mit einer App für iOS- und Android-Geräte, über die unter anderem alle Bandeinstellungen, die Profil-ID, empfangene Benachrichtigungen, freigegebene Daten und Synchronisierung verwaltet werden kann.

Verfügbarkeit

Das Razer-Smartband Nabu wird weltweit Ende Q1 2014 verfügbar sein. Der Preis für das smarte Armband ist derzeit noch nicht bakannt.

Entwickler können sich jetzt bereits registrieren und erhalten das Band für 49 US-Dollar. |hs

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