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Business Continuity

Aus Virtual Instruments wird Virtana

Mit neuem Namen in Richtung Hybrid-IT

| Autor: Klaus Länger

Mit der Einführung von CloudWisdom, zusätzlich zum bestehenden VirtualWisdom, sollen die Kunden einen umfassenden, KI-gestützen Überblick über komplexe hybride IT-Infrastrukturen erhalten.
Mit der Einführung von CloudWisdom, zusätzlich zum bestehenden VirtualWisdom, sollen die Kunden einen umfassenden, KI-gestützen Überblick über komplexe hybride IT-Infrastrukturen erhalten. (Bild: i3d_vr - stock.adobe.com)

Bisher war Virtual Instruments vor allem als Anbieter von Datacenter-Management und Optimierungs-Lösungen für Rechenzentren von Enterprise-Kunden aktiv. Mit CloudWisdom erweitert der Hersteller nun sein Portfolio in Richtung Cloud- und Hybrid-IT-Management und ändert auch gleich seinen Namen in „Virtana“. Zudem holt die Firma mit Nuvias erstmals einen Distributor ins Boot.

Im August hat Virtual Instruments die ebenfalls in den USA beheimatete Cloud-Management-Firma Metricly übernommen. Sie gilt als einer der führenden Anbieter von KI-gestützten Management-Lösungen für die AWS-Cloud. Diese sollen den Anwendern bei der Workload-Analyse, der Größenanpassung und damit der Kostenoptimierung helfen. Virtual Instruments, mit den Kernprodukten VirtualWisdom und WorkloadWisdom, bisher vor allem in Enterprise-Rechenzentren aktiv, integriert die Metricly-Plattform unter der Bezeichnung CloudWisdom in das eigene Lösungsportfolio. Damit soll eine anwendungsorientierte, KI-gestützte Überwachungs- und Analyseplattform für hybride IT-Infrastrukturen entstehen, was auch der Namenswechsel von Virtual Instruments zu Virtana illustrieren soll. Der neue Name steht für „Virtual Instruments – RealTime-Analytics and Automation”, so der Hersteller. Erste Schritte in die mit der Übernahme von Metricly eingeschlagenen Richtung hat das Unternehmen allerdings bereits mit der aktuellen Version von VirtualWisdom unternommen, das bereits eine Monitoring- und Analyseplattform für hydride Cloud-Umgebungen ist.

CloudWisdom

Mit CloudWisdom bringt Virtana eine SaaS-basierte Überwachungsplattform für die Planung, Analyse und Optimierung von Cloud-Workloads, -Dienstleistungen und -Ressourcen auf den Markt. Sie basiert zwar auf der Metricly-Plattform, soll sich aber eng mit der bestehenden IT-Infrastruktur-Management-Lösung VirtualWisdom verzahnen und so zur „umfassendsten Management- und AIOps-Plattform für hybride IT-Infrastrukturen der Branche” werden. Der Hersteller plant zudem eine Erweiterung von CloudWisdom auf weitere Cloud-Plattformen neben AWS. Der Dienst bietet ein Performance- und Kapazitäts-Monitoring, das unter anderem Applikationen, Container und Micro-Services abdeckt, sowie als weiteres Modul eine Kostenkontrolle für AWS darstellt. Hier soll später noch Azure hinzukommen. CloudWisdom bietet Anwendern voreingestellte und konfigurierbare Dashboards sowie Warnmeldungen, eine auf Machine Learning basierende Anomalie-Erkennung, die Analyse von Workloads und Sizing-Empfehlungen sowie eine Rechnungsanalyse und -berichterstellung.

Neues Kundensegment und Nuvias als Distributor

Mit CloudWisdom adressiert Virtana ein neues Kundensegment. Während die Anwender von VirtualWisdom und WorkloadWisdom eher in den IT-Abteilungen von Enterprise-Kunden zu finden sind, zielt das neue Cloud-Management-Produkt auch auf SMB-Kunden, DevOps oder Development-Teams. Für Metricly war der Merger mit Virtual Instruments zu Virtana wiederum eine Möglichkeit, in das Enterprise-Segment zu expandieren, erklärt Tim Von Ash, SVP of Products bei Virtana. Laut Chris James, Director of EMEA Marketing bei Virtana, soll der Vertrieb von CloudWisdom über Partner erfolgen. Der Service kann unter cloudwisdom.virtana.com kostenlos getestet werden. Als Unterstützung für die Partner wertet James zudem die 30-Tage-Testversion von CloudWisdom, die das Unternehmen neu eingeführt hat.

Neu ist ebenfalls, dass der Hersteller mit Nuvias einen Distributor an Bord nimmt. Bisher lief das Geschäft mit den Partnern größtenteils direkt. Zudem integrierten Technologiepartner wie Dell, HPE, Cisco oder Appdynamics Technologien von Virtual Instruments in ihre Lösungen oder traten selbst als Reseller auf. Die Zusammenarbeit mit Nuvias soll die Kommunikation mit den Partnern erleichtern und der Firma zudem den Pfad zu neuen Partnern ebnen, die zur Firmenstrategie passen. James sieht in seiner Firma auch eine gute Ergänzung für das Nuvias-Portfolio im Netzwerk-Sektor, das der VAD dieses Jahr um drei Hersteller erweitert hat, sowie deren Visibility-as-a-Service-Angebot. CloudWisdom, VirtualWisdom und WorkloadWisdom sollen laut Virtana auf dem Gartner IT Symposium/Xpo 2019 vorgestellt werden, das vom 3. bis 7. November 2019 in Barcelona stattfindet.

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