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Optische Täuschung
Der Bandbreitenbedarf für diese Form der optischen Täuschung via Echtzeit-Videoübertragung hängt von der verwendeten Auflösung ab. Zur Wahl steht eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel oder 1.920 x 1.080 Pixel pro Plasma-Display. Dafür wird laut Herstellerangaben eine Bandbreite zwischen zwei und vier Megabit pro Sekunde pro Bildschirm benötigt. Der Gesamtbedarf schwankt rechnerisch also zwischen sechs und zwölf Megabit pro Sekunde.
Jenseits der Datenblätter, im praktischen Einsatz, sind allerdings eher 15 Megabit pro Sekunde gefragt, verrät Christian Dietl, General Manager bei BT Global Services, einem Telekommunikationskonzern, der die Cisco-Technologie implementiert. Dieser Bandbreitenbedarf lasse sich zwar um bis zu 40 Prozent nach unten skalieren, was in der Praxis allerdings kaum von Bedeutung sei, so Dietl.
Im Vergleich zu den Gesamtkosten wäre es auch unverhältnismäßig, ausgerechnet an der Bandbreite zu sparen. In der Regel wird dies durch den Einsatz von Glasfaser-Anbindungen gelöst. Zwar sei vielerorts auch DSL mit 16 Megabit pro Sekunde Bandbreite verfügbar, in der Praxis scheitere das aber daran, dass diese Bandbreite vom DSL-Anbieter nicht garantiert wird. Außerdem bezieht sich diese Größenordnung nur auf den Download, nicht jedoch – wie benötigt – auch auf den Upload.
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