Marler Hersteller startet die Resellerkommunikation neu »Maxdata soll wieder einen guten Namen im Channel bekommen«

Redakteur: Harry Jacob

Die Insolvenz der Vorgängergesellschaft Maxdata AG soll bald vergessen sein. Nun meldet sich die »neue« Maxdata mit Macht zu Wort. Das Ziel: bei den Partnerservices besser sein als der Mitbewerb und so wieder zu einem geachteten Brand aufsteigen.

Firmen zum Thema

Frank Kwasnitza, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für den Vertrieb der Maxdata GmbH, hat ein ganz konkretes Ziel: Maxdata soll sich wieder als Marke im Channel etablieren!
Frank Kwasnitza, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für den Vertrieb der Maxdata GmbH, hat ein ganz konkretes Ziel: Maxdata soll sich wieder als Marke im Channel etablieren!
( Archiv: Vogel Business Media )

Einer, der lange für Maxdata stand und auch schon früh mit dabei war, die neue Maxdata aus der Taufe zu heben, ist Frank Kwasnitza. Als er kurz vor dem Insolvenzantrag das Unternehmen verlassen hatte und dann monatelang bei keinem anderen Unternehmen auftauchte, fragten IT-BUSINESS-Leser in der Redaktion an: »Wo ist Kwasi?«

Jetzt ist er wieder in der Öffentlichkeit präsent. Als Mitglied der Geschäftsführung der deutschen Maxdata und Leiter des Vertriebs steht sein Name zum Beispiel unter dem Händlernewsletter, der seit Ende Januar wieder versendet wird. Und er steht IT-BUSINESS Rede und Antwort zum Thema: Was macht die neue Maxdata?

Bildergalerie

Seine klare Antwort: Maxdata konzentriert sich auf die Partner und auf das Vertriebsgebiet DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz). Man wolle Mehrwerte bieten, mit denen man sich vom Wettbewerb unterscheidet, an die Erfolge vergangener Tage anknüpfen, aber auch einiges besser machen. Er hat in den vergangenen Wochen mit zahlreichen Partnern gesprochen und dabei vor allem eines mitgenommen: dass viele Händler, die aufgrund der Maxdata-Insolvenz einen neuen Lieferanten gewählt hatten, nun sehen, dass auch A-Brand-Hersteller ihre Grenzen haben. »Mancher musste feststellen, dass er dort nur ein kleines Licht ist und sich die Zusammenarbeit entsprechend schwierig gestaltet«, so Kwasnitza. Er nutzte die Gespräche, um zu hören, was die Partner an positiven Erfahrungen mit dem Brand Maxdata verbinden. Aber er hat auch ein offenes Ohr für die Nöte und will den eigenen Service so ausbauen, dass Reseller die bestmögliche Unterstützung erhalten.

Entgegenkommen beim Service

Eines der drängensten Probleme für Maxdata-Partner ist die Gewährleistung für Altgeräte, also Maxdata-Produkte, die vor dem 25. Juni 2008 verkauft wurden. Hier gibt es einen kleinen Lichtblick: für Platinum-Server gesteht die neue Maxdata den eigenen Partnern einen kostenlosen Ersatzteilservice zu. Weitergehende Kosten können über den Partner PC-Garant abgesichert werden (siehe dazu den Kasten: »Service für Maxdata-Altgeräte weitgehend geklärt«).

Nun heiße es, nach vorne zu sehen. In den kommenden vier Wochen werden die Service-Angebote und das Partnerprogramm finalisiert und ausgerollt. Dann werde man wieder Server-Support bis hin zu 24 x 7-Betreuung mit vier Stunden Reaktionszeit anbieten können, so Kwasnitza. Dabei werde man auf Partner ebenso setzen wie auf die Kooperation mit der IBM-Tochter CSG, die mit acht Standorten in Deutschland vertreten ist.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, welche Schwerpunkte Maxdata beim Partnerprogramm und beim Service setzen wird, und wie das Produktportfolio in den kommenden Wochen ausgebaut wird.

(ID:2019614)