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Storage und Datamanagement

Acmeo und Kaspersky

Managed Security für den Channel

| Autor: Dr. Andreas Bergler

Sichere Cloud-Services aus einer Hand: Acmeo hat Kaspersky Lab ins Boot geholt.
Sichere Cloud-Services aus einer Hand: Acmeo hat Kaspersky Lab ins Boot geholt. (Bild: ©everythingpossible - stock.adobe.com)

Die Security-Branche öffnet sich auch bei Managed Services immer mehr dem Fachhandel als „Lösungsveredler“. So gaben unlängst Kaspersky und Acmeo ihre Partnerschaft bekannt.

Noch immer haftet Acmeo der Ruf eines Startup-­Unternehmens an, meint Geschäftsführer Henning Meyer. Umso mehr freut sich der „Cloud-Distributor“, dass seit Oktober letzten Jahres das „Security-Schwergewicht“ Kaspersky mit ihm zusammen­arbeitet. Der russische Security-Anbieter selbst hat sein Partnerprogramm mit neuen Anreizen, Trainingsmöglichkeiten und Initiativen für MSPs Anfang Mai dieses Jahres ausgeweitet. Während er dazu eine exklusiv auf die ­Bedürfnisse der MSPs ausgerichtete Preisgestaltung und eine Lizensierung auf monatlicher Basis anbietet, soll Acmeo das Angebot noch stärker für die Kundengruppen individualisieren. Dazu gehören laut Meyer:

  • Lizenzierungskonzepte für den Handel
  • Empfehlungen für Produktpakete
  • Identifizierung der Anforderungen der jeweiligen Zielsegmente
  • sowie der technischen Anforderungen für die entsprechenden Security-Portale.

Vorteile

Für die Endkunden, vor allem im KMU-Segment, soll die Kooperation das Sicherheitsniveau verbessern. Viele kleine Unternehmen hätten beispielsweise Probleme im Umgang mit Dateien, die vom System in Quarantäne gesetzt wurden. Auch das Patch-­Management könne durch Managed Security deutlich verbessert werden, so Meyer. „Diese zwei Aufgaben übernimmt in unserem MSP-Konzept der Dienst­leister, der den Kunden betreut.“ Der Anteil an ­Managed Security Services (MSS) ist bei Acmeo allgemein sehr hoch, lässt Meyer durchblicken.

Die Top-Themen

MSS-Konzepte seien bereits unter mehreren Security-Anbietern verbreitet. Lösungen für Endpoint-Security, Monitoring und Patch-Management ziehen die meisten Partner derzeit in das MSS-Geschäft. „Endpoint-Lösungen erfahren zurzeit einen regelrechten Boom“, ergänzt Udo Schillings, der seit ­Februar dieses Jahres für Marketing und Vendor ­Management bei Acmeo verantwortlich zeichnet. Hier sei der Bedarf sehr hoch, den Schutz für Endgeräte an Systemhäuser auszulagern. Am Ende sei es aber für den Kunden gar nicht so entscheidend, welcher Hersteller tatsächlich hinter den Schutzmaßnahmen steht. Schillings: „Die Kunden vertrauen dem Systemhaus einfach, dass Netzwerk, Server und Endpoints entsprechend sicher sind.“

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