3000er-Linie verliert an Bedeutung Lenovo vermarket Centrino-2-Thinkpads im SMB-Segment

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Bislang waren es vor allem Produkte aus der 3000er-Linie, die Lenovo für den SMB-Markt vorgesehen hat. Mit der Einführung der Centrino-2-Notebooks SL300, SL400 und SL500 wird ein Strategiewechsel eingeläutet. Eine exklusive Kooperation mit Vodafone ermöglicht zudem UMTS-Module ohne Aufpreis.

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Thinkpads der SL-Reihe verfügen über ein UMTS-Modul von Vodafone, das ohne Aufpreis mit aufgeliefert wird.
Thinkpads der SL-Reihe verfügen über ein UMTS-Modul von Vodafone, das ohne Aufpreis mit aufgeliefert wird.
( Archiv: Vogel Business Media )

Lenovo verbaut in der Thinkpad-SL-Reihe Intels Centrino-2-Technologie. Ab 810 Euro sind die Geräte SL400 und SL500 ab August zu haben. Das SL300 folgt Mitte August. Mit diesen Produkten läutet Lenovo einen Strategiewechsel sein. Dazu Marc Fischer, Geschäftsführer der Lenovo Deutschland und Österreich: »Der starke Thinkpad-Brand gewinnt an Bedeutung und soll nun verstärkt kleinere und mittelgroße Unternehmen adressieren. Bislang vermarktete das Unternehmen in dieses Segment die 3000er-Reihe. Diese wird zwar fortgesetzt, aber eher im unteren Marktsegment angesiedelt.« Insgesamt verliert der bisherige (günstige) SMB-Brand an Bedeutung, während »Thinkpad«, die Haus- und Hof-Marke der Consultants und Manager, ihre Zugkraft stärker entfalten soll. Immerhin, so Fischer, seien in Deutschland etwa 70 Prozent der Arbeitnehmer und 90 Prozent der Unternehmen im Mittelstand angesiedelt.

Vodafone-UMTS für Thinkpad-Käufer

Die drei Vertreter SL300, SL400 und SL500 verfügen neben den Centrino-2-Features über einen integrierten UMTS-Breitband-Zugang von Vodafone. Das UMTS-Modul wird ohne Aufpreis und standardmäßig ausgeliefert, inklusive eines 30-Tage-Test-Vouchers.

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Anja Heinen, Senior Marketing Manager OEM bei Vodafone, bekräftigte, dass ähnliche Abkommen mit anderen Herstellern gegenwärtig nicht geplant seien. Wenn ein Thinkpad-Käufer versucht, mit seinem Notebook-Browser auf eine URL zu gelangen, wird er zunächst auf eine Landing-Page von Vodafone geleitet. Dort kann er seinen Gutschein-Code eingeben und in Folge 30 Tage kostenlos surfen. Nach Ablauf dieser Frist kann er entweder einzelne Web-Sessions buchen und dabei angeben, wie lange diese sein sollen sowie welche Zahlungsart bevorzugt wird, oder er kann einen Datenvertrag abschließen. Dazu wird ihm die Beratung eines Fachhändlers in seiner Umgebung empfohlen.

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