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MWC 2107

Lenovo Tablets: Viel Windows und etwas Android

| Autor: Klaus Länger

Windows-Trio von Lenovo auf dem MWC: Yoga 520, Miix 320 und Yoga 720.
Windows-Trio von Lenovo auf dem MWC: Yoga 520, Miix 320 und Yoga 720. (Bild: lenovo)

Bei den Smartphones liegt Android als Betriebssystem uneinholbar vorn. Bei Tablets setzt Lenovo derzeit vor allem auf Windows-2-in-1-Geräte. Hier zeigen die Chinesen mit Miix 320, Yoga 520 und Yoga 720 gleich drei neue Modelle. Und mit dem Google-OS kommt das Kinder- und Familien-Tablet Tab 4.

Viele der in den vergangenen Monaten erschienenen 2-in-1-Rechner mit Windows 10 fielen in die Kategorie der Premium-Geräte. Vor allem die großen Hersteller überließen den Markt der günstigen 2-in-1-Tablets den kleinen chinesischen B-Brands. Lenovo zeigt in Barcelona mit dem Miix 320 einen 10,1-Zöller mit Docking-Tastatur, der ab April bereits ab 269 Euro (UVP) erhältlich sein wird. Das 560 Gramm leichte Tablet mit Full-HD-Auflösung basiert auf einem Intel-Atom-x5-Prozessor und soll bis zu zehn Stunden abseits der Steckdose laufen. Beim Arbeitsspeicher werden bis zu vier GB geboten, der eMMC-Flash als Massenspeicher ist beim Spitzenmodell der Baureihe 128 GB groß. Auf dem Tablet selbst sitzen ein USB-3.0-Port, Micro-HDMI und ein Micro-SD-Steckplatz als Schnittstellen. Zwei weitere USB-2.0-Anschlüsse sind in dem 470 Gramm schweren Keyboard-Dock untergebracht. Laut Hersteller soll das Miix 320 Windows Hello für eine biometrische Anmeldung unterstützen.

Neben einer WLAN-Variante mit 802.11ac und Bluetooth 4.2 bietet Lenovo das Gerät auch mit LTE an. Hier liegt der Startpreis bei 399 Euro (UVP). Ob das mit einem Nano-SIM-Einschub ausgestattete Miix 320 auch Lenovos e-SIM-Angebot Connect nutzen kann, ist derzeit nicht klar. Windows 10 wird e-SIM jedenfalls mit dem Creators-Update unterstützen. Im Juli soll noch eine Modellvariante des 2-in-1-Tablets mit Stift und 12-Monaten Office 365 folgen.

Die Yoga-Welle rollt weiter

Lenovo hat mit dem Yoga das 2-in-1-Notebook mit 360-Grad-Scharnieren für das Display erfunden. In Barcelona stellt der weltgrößte PC-Hersteller nun mit den Modellen Yoga 520 und Yoga 720 zwei weitere Convertibles dieser Bauform vor. Das Yoga 520 mit 14-Zoll-Display basiert ebenso wie das mit 13,3- Zoll- und 15,6-Zoll-Panel erhältliche Yoga 720 auf Intel-Core-CPUs der siebten Generation. Lenovo bietet das 520 mit HD- oder Full-HD-Auflösung an, der im Kaby-Lake-Prozessor integrierten GPU greift auf Wunsch eine Nvidia Geforce 940MX unter die Arme. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu 16 GB aufgerüstet werden, beim Massenspeicher gibt es verschiedenen SSDs und HDDs zur Auswahl. Die Maximallösung ist die Kombination aus einer 512-GB-PCIe-SSD im M.2-Format und einer Terabyte-HDD. Der 360-Grad-Convertible wiegt 1,74 kg und kann auch mit einem optional erhältlichen Stift bedient werden.

Beim Yoga 720 hat man die Wahl zwischen einem 1,3 kg schweren 13,3-Zoll-Modell, das nur mit integrierter Grafik erhältlich ist und dem 15,6-Zoll-Boliden, den es auf Wunsch auch mit einer Geforce GTX 1050 als Grafikcontroller gibt. Der größere Yoga 720 bringt zwei kg auf die Waage. Beim Display bietet der Hersteller bei beiden Modellvarianten die Wahl zwischen der Full-HD- und der UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixel. Gleichstand besteht auch beim Massenspeicher mit maximal einer PCEe-SSD mit einem TB Kapazität und der Ausstattung mit Thunderbolt 3. Während das 15,6-Zoll-Yoga-720 mit UHD-Display eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden liefern soll, gibt das kleinere und leichtere 13,3-Zoll-Modell nach sieben Stunden auf. Die Full-HD-Modell sollen laut Hersteller jeweils eine Stunde länger laufen.

Lenovo will das Yoga 720 ab April auf den Markt bringen. Der Startpreis für das 13,3-Zoll-Modell liegt bei 999 Euro (UVP) , die 15,6-Zoll-Version beginnt bei 1.199 Euro (VP) . Das Yoga 520 folgt im Juli 2017. Die Preisempfehlung den Herstellers beginnt hier bei 599 Euro.

Familienfreundlicher Androide

Aus gleich vier Modellen besteht die Familie der Tab-4-Tablets mit Android. Lenovo zeigt in Barcelona das Tab 4 8 und das Tab 4 10, sowie das Tab 4 8 Plus und das Tab 4 10 Plus. Sowohl bei der Acht-Zoll-, als auch bei den Zehn-Zoll-Version der Plus-Variante sind Full-HD-Panels eingebaut. Die günstigeren Versionen des Tab 4 müssen mit HD-Panels auskommen. Sie sind mit Qualcomm-Snapdragon-425-Prozessoren bestückt, die auf zwei GB RAM und 16 GB Flash zugreifen können. Die dünneren und leichteren Plus-Varianten warten mit Snapdragon-625-Prozessoren, vier GB RAM und bis zu 32 GB eMMC-Flash als Massenspeicher auf. Zudem bieten sie einen Fingerprint-Reader. Für die Tab-4-Modelle bietet Lenovo als Zubehör ein Kid’s Pack an, das unter anderem einen stoßfesten Rahmen, einen Blaulichtfilter und Aufkleber umfasst. Zudem liefert es speziell für Kinder entwickelte Inhalte und einen Browser mit einer Whitelist für kindgerechte Webseiten. Für mehr Produktivität bei Tab 4 und Tab 4 Plus soll das ebenfalls Productivity Pack mit Bluetooth-Tastatur sorgen. Es ergänzt das vorinstallierte Android 7 um eine Taskleiste und Multi-Fenster-Unterstützung.Die Android-Tablets sollen im Mai in den Handel kommen, dann werden auch die Preise kommuniziert.

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