Crowdstrike Cyber Superintelligence Lab KI-Lab für die Cyberabwehr von Crowdstrike

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Mit dem neuen Cyber Superintelligence Lab will Crowdstrike eigene KI-Sicherheitsmodelle entwickeln, um auf eine Zukunft mit autonomer KI vorbereitet zu sein. Als erstes Ergebnis stellt der Hersteller ein KI-System mit offensivem und defensivem Modell vor.

Mit SafeMind veröffentlicht CrowdStrike sein erstes Produkt aus dem neuen Cyber Superintelligence Lab. Das System besteht aus einem Angriffs- und einem Verteidigungsmodell, die sich gegenseitig trainieren.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Mit SafeMind veröffentlicht CrowdStrike sein erstes Produkt aus dem neuen Cyber Superintelligence Lab. Das System besteht aus einem Angriffs- und einem Verteidigungsmodell, die sich gegenseitig trainieren.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Crowdstrike hat das Cyber Superintelligence Lab vorgestellt. Unter der Leitung von Dr. Bartley Richardson, Chief AI and Autonomous Systems Officer bei Crowdstrike, werden dort eigene KI-Sicherheitsmodelle entwickelt. Als Teil der neuen Organisation hat der Sicherheitshersteller auf der Fal.Con 2026 in Las Vegas auch SafeMind vorgestellt, ein System aus zwei speziell trainierten Modellen, das Angriffe simulieren und gleichzeitig abwehren kann.

Die neue Organisation für Sicherheitsforschung

George Kurtz, CEO und Gründer von CrowdStrike(Bild:  Crowdstrike)
George Kurtz, CEO und Gründer von CrowdStrike
(Bild: Crowdstrike)

Das Cyber Superintelligence Lab basiert auf den Daten, der Threat Intelligence und den realistischen Umgebungen der Falcon-Plattform. Ziel ist es, die Sicherheitstechnologien für eine Zukunft vorzubereiten, in der KI-Agenten eigenständiger handeln. „Security ist die Voraussetzung dafür, dass KI skalieren kann“, betont George Kurtz, Chief Executive Officer (CEO) und Gründer von Crowdstrike. „Das Cyber Superintelligence Lab bringt promovierte Experten, KI-Forscher und Threat Hunter zusammen, die auf der Falcon-Plattform täglich reale Angriffe abwehren.“

Ein System aus Angriff und Verteidigung

Ein erstes praktisches Beispiel aus dem Lab gibt es bereits. Unter dem Namen SafeMind hat Crowdstrike ein System vorgestellt, das sowohl aus einem offensiven als auch aus einem defensiven Modell besteht. Beide laufen im selben Regelkreis und trainieren sich dabei fortlaufend gegenseitig.

  • Offensives Red-Team-Modell (Red Tempest): für fortgeschrittene Angriffsszenarien, simuliert KI-Gegner
  • Defensives Blue-Team-Modell (Blue Solano): zum Schutz von Unternehmensressourcen, setzt praxiserprobte Maßnahmen zur Verteidigung ein

Die Modelle werden auf Basis von Nvidias Nemotron-Modellen und in Zusammenarbeit mit Nvidia entwickelt. Für Training und Inferenz nutzt Crowdstrike im Rahmen von Project QuiltWorks zusätzlich die AI Cloud von CoreWeave.

KI-Agenten im Endpoint absichern

Neben SafeMind hat der Sicherheitshersteller auch Falcon Guardian als eine neue AI-Detection-and-Response-Lösung (AIDR) angekündigt. Hintergrund der Lösung ist, dass KI-Agenten auf dem Endpoint zunehmend analysieren, planen und eigenständig handeln können. Außerdem können sie auf sensible Daten zugreifen und Workflows anstoßen. Falcon Guardian soll diese Aktivität nachvollziehbar machen und direkt dort eingreifen können, wo die Agenten tatsächlich laufen.

Einige Funktionen der neuen AIDR-Lösung sind:

  • Erkennung von bekannten und unbekannten KI-Agenten (Schatten-KI)
  • Transparenz über die gesamte Laufzeit des Agenten
  • Zugriffskontrollen für KI-Agenten
  • Erkennung von Angriffen auf Agenten und böswilligem Agentenverhalten (Runtime Detection and Response)
  • Zentrale Kontrollstelle für den KI-Datenverkehr im Unternehmen (AI Gateway)

„KI hat die Art des Angriffs nicht verändert, wohl aber seine Geschwindigkeit. Governance allein kann einen bereits aktiven Agenten nicht stoppen. Falcon Guardian hingegen macht aus Richtlinien konkreten Schutz und stoppt Bedrohungen dort, wo KI-Agenten ausgeführt werden – bevor sie Schaden anrichten können“, so Kurtz. Beide Produkte – SafeMind und Falcon Guardian – geben einen Einblick, wie Crowdstrike sich eine agentenbasierte Zukunft vorstellt, bis hin zu Systemen, die im Ernstfall eigenständig eingreifen können.

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