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Intranator Business Server 6 und Intranator Appliance Pro

Intra2net: Intranator Appliance Pro verdoppelt E-Mail-Durchsatz

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler / Dr. Andreas Bergler

UTM-Appliances wie „Intranator Pro“ sind laut Intra2Net-Chef Steffen Jarosch bei kleinen Unternehmen stark nachgefragt.
UTM-Appliances wie „Intranator Pro“ sind laut Intra2Net-Chef Steffen Jarosch bei kleinen Unternehmen stark nachgefragt. (Bild: Intra2Net)

Auf der neuen Intranator Appliance Pro von Intra2net können kleine Unternehmen neben Security-Basics auch Communication-Server anlegen. E-Mail-Traffic geht damit doppelt so schnell wie bisher durch die Leitung.

Sicher und trotzdem sehr kommunikativ: Auf der Intranator Appliance Pro kombiniert der IT-Security-Anbieter Intra2net beide Welten. Die neue Generation der Appliance trägt den stark ansteigenden Datenvolumen im Unternehmen Rechnung, indem sie sowohl die Performance für Security-Funktionen als auch für den E-Mail-Verkehr gegenüber der Vorgängerversion deutlich steigert.

So wurde der UTM-Durchsatz von 80 auf 140 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gesteigert. In puncto E-Mail verarbeitet die Pro-Version jetzt 27.000 elektronisch versendete Nachrichten pro Stunde, wobei das Vorgängermodell es bis auf 10.000 E-Mails pro Stunde brachte. Kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 50 Usern im Netzwerk stehen damit Leistungsreserven für zukünftig stark wachsende Datenvolumen zur Verfügung.

Appliance statt Cloud

Im Gespräch mit IT-BUSINESS sieht Steffen Jarosch, Vorstand von Intra2net, für die Geräte-Serie steigenden Absatz vorprogrammiert: „Microsoft hat für uns den roten Teppich ausgerollt.“ Denn um die Cloud-basierte Plattform Office 365 zu pushen, wird Microsoft den Small Business Server 2011 im kommenden Jahr nicht mehr verkaufen. Im Sommer 2015 soll dann auch der Support hierfür eingestellt werden. Genau die hiervon abgedeckten Funktionalitäten, namentlich E-Mail und Groupware, werden aber viele kleine Unternehmen vermissen, die nicht in die Cloud migrieren wollen. Und das sind nicht gerade wenige.

Eine Untersuchung von Pierre Audoin Consultants rechnet für Ende 2014 mit lediglich zwölf Prozent Cloud-Nutzung im Einsatz von Groupware-Lösungen durch Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern. Derzeit würden nur etwa fünf Prozent aller kleinen deutschen Unternehmen E-Mail- und Groupware-Services aus der Cloud beziehen. „Bei dem kleinen Kunden ist die Cloud definitiv noch nicht angekommen. Er stellt sich lieber eine Appliance hin“, beschreibt Jarosch die aktuelle Lage.

Die passende Software

Für die Kunden ist das Vertriebsmodell recht einfach. Die Intranator Appliance Pro stellt die Hardware-Basis dar, auf der die bereits vorinstallierten Software-Pakete per Lizenzkey freigeschaltet und aktiviert werden können. Die „Network Security“ bietet einen Basisschutz mit Firewall, VPN und Internet-Anbindung. Das „Security Gateway“ erweitert die Unternehmenssicherheit um Funktionen für Antispam, Antivirus und Webfilter.

Als „Komplettpaket“ schließlich, das neben diesen Schutzfunktionen auch einen Mail- und Groupware-Server bietet, kommt der „Intranator Business Server“, der jetzt in der Version 6 erhältlich ist. Als erster Server in Unternehmen mit fünf bis 50 Benutzern soll er dort die Abstimmung und das Management von Informationen erleichtern.

Zielgruppen

Dank seiner Outlook-Anbindung stellt der Intranator Business Server eine preisgünstige Exchange-Alternative dar, die darüber hinaus einen Schutz des Firmennetzwerkes beinhaltet. Wahlweise ist die Lösung als Software-, Hardware- oder virtuelle Appliance erhältlich. Mit der Appliance will Jarosch nicht nur vergrämte Microsoft-Kunden ansprechen, sondern auch eine neue Klientel erschließen: „Einer Erhebung von Microsoft zufolge haben rund 1,5 Millionen kleine Unternehmen in Deutschland überhaupt noch keinen Server.“ □

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