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ISE 2017 Interaktives 4K-Display mit Intel-SDM-Einschub von Viewsonic

Autor: Klaus Länger

Einer der ersten Display-Hersteller, der Intels neuen Smart-Display-Module-Formfaktor unterstützt, ist Viewsonic. Das passende Display ist das IFP7500 mit 75-Zoll-4K-Touchscreen und Android. Als weitere Neuheit zeigt Viewsonic auf der ISE die Projektoren der Pro9-Serie.

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Interaktives 75-Zoll-Display mit 4K-Auflösung und Intel-SDM-Slot: Viewsonic IFP7500.
Interaktives 75-Zoll-Display mit 4K-Auflösung und Intel-SDM-Slot: Viewsonic IFP7500.
(Bild: Viewsonic)

Viele interaktive Displays sind bereits mit kleinen ARM-Rechnern ausgestattet, auf denen Android läuft. Auch der Viewsonic IFP7500 kann so auch ohne zusätzlichen Windows-PC bereits als interaktives Whiteboard mit 20-Punkt-Touch und Stift genutzt werden. Auch die meisten Bild-, Video- und Office-Dateien kann der 75-Zöller mit seinem integrierten Android-5-Rechner direkt öffnen und anzeigen. Viewsonic hat die Präsentations-App vShare, vMeeting für Audio/sowie vBoard als integrierte Annotationssoftware mit grundlegenden Whiteboard-Funktionen voinstalliert. Auch Google Drive wird unterstützt.

Steckplatz für Intel SDM

Wenn die Leistung oder Funktionalität des Android-Rechners nicht ausreicht, dann bietet der Viewsonic IFP7500 die Möglichkeit, einen PC im SDM-Format mit Intel-Prozessor und Windows direkt in das Display einzuschieben. Der Smart-Display-Module-Formfaktor (SDM) soll die bisherige Open-Pluggable-Spezifikation (OPS) ablösen und kleinere sowie schnellere Rechner im Steckkartenformat ermöglichen. Auf das Gehäuse der bisherigen, etwa doppelt so großen OPS-Rechners wird verzichtet. Prinzipiell ermöglicht SDM Rechner auf Atom-Basis oder mit Intel-Core-Mobilprozessoren, die auch vPro unterstützen können. Mit SDM-Rechnern ausgestattete Viewsonic-Displays können auch direkt für Intel Unite genutzt werden. Die ersten SDM-PCs sollen im dritten Quartal 2017 auf den Markt kommen.

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Der Viewsonic IFP7500 stellt auf seinem 75-Zoll-MVA-AG-Panel mit gehärteter Glasoberfläche die 4K-UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten dar. Laut Hersteller soll das Display mit einem Kontrast von 1.200:1 und einer Helligkeit von 350 cd/m² auch in hell erleuchteten Räumen gut nutzbar sein.

Als Termin für die Markteinführung des IFP7500 nennt Thomas Müller, General Manager DACH bei Viewsonic, den März 2017. Das Display soll ab 4.675 Euro (UVP) kosten.

Stapelbar: Die Pro9-Projektoren

Die Installationsprojektoren der Pro9-Serie sind bereits jetzt im Handel. Die Serie besteht aus dem PRO9800WUL mit WUXGA-Auflösung (1920 x 1200) und einer Helligkeit von 5.500 Lumen sowie aus dem Full-HD-Projektor PRO9530HDL mit 5.200 Lumen. Ein neues Gehäusedesign vereinfacht laut Viewsonic das Stacking zweier Projektoren. „Die Pro9-Serie ist der nächste, logische Schritt. Damit bedienen wir professionelle Anwender, die neben hoher Lichtstärke Wert auf Stacking legen, 360Grad Projektion nutzen und für den flexiblen Einsatz einen horizontalen und vertikalen Lensshift, 1,7-fachen optischen Zoom und 4-Corner-Einstellung benötigen“, so Thomas Müller über die neuen Viewsonic-Pro9-Modelle. Die Preise für die Pro9-Modelle liegen bei 1.869 Euro (UVP) für den PRO9530HDL und 2.199 Euro (UVP) für den PRO9800WUL.

Auf der ISE stellt Viewsonic in Halle 11, Stand A132, aus.

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