Dell Powerstore jetzt in Nutanix-Umgebungen nutzbar Integration von Dell Powerstore in die Nutanix Cloud Platform

Von Klaus Länger 1 min Lesedauer

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Dell Technologies und Nutanix bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus: Nach Powerflex sind nun auch Powerstore-Systeme als externer Storage für Nutanix-Umgebungen nutzbar. Das bringt den Nutanix-Kunden mehr Flexibilität und erleichtert VMware-Migrationen.

Ab sofort lassen sich nun auch die All-Flash-Storage-Systeme der Powerstore-Familie als externer Storage für die Nutanix Cloud Platform einsetzen. So können Rechen- und Speicherkapazität unabhängig voneinander ausgebaut werden.(Bild:  Dell Technologies, Nutanix (Montage: Klaus Länger))
Ab sofort lassen sich nun auch die All-Flash-Storage-Systeme der Powerstore-Familie als externer Storage für die Nutanix Cloud Platform einsetzen. So können Rechen- und Speicherkapazität unabhängig voneinander ausgebaut werden.
(Bild: Dell Technologies, Nutanix (Montage: Klaus Länger))

Nutanix gehört zu den Pionieren von Softwarelösungen für hyperkonvergente Infrastrukturen. Inzwischen hat das Unternehmen allerdings die Unterstützung für externen Storage weiter ausgebaut. Bereits seit dem vergangenen Jahr wird die softwaredefinierte Storage-Plattform Powerflex unterstützt, nun kommen die All-Flash-Systeme der Powerstore-Familie hinzu, die gerade erst mit Powerstore Elite weiter ausgebaut wurden. Unternehmen haben so die Möglichkeit, Rechenleistung und Storagekapazität unabhängig voneinander zu skalieren und dafür Powerstore-Systeme zu nutzen, die sich granular erweitern lassen. Zudem wird so die Migration von VMware zur Nutanix Cloud Platform erleichtert, da bestehende Powerstore-Plattformen weiter genutzt werden können. Für die Migration von Hypervisoren wie VMwares ESXi und auch Microsofts Hyper-V stellt Nutanix mit Move ein eigenes Werkzeug bereit, das auch für den Aufbau einer hybriden Cloud genutzt werden kann.

Prism-Integration und Dell Private Cloud

Nutanix-Administratoren können die Powerstore-Systeme ohne zusätzliche Tools in ihrer gewohnten Nutanix-Prism-Umgebung verwalten, die als einheitliche Management-Plattform für die Nutanix Cloud Infrastructure dient. Storage-Volumes auf über NVMe/TCP angebundenen Powerstore-Systemen werden automatisch provisioniert und den Nutanix-Clustern zugewiesen. Dell nennt als Vorteile eine Datenreduktion von bis zu 6:1, ein Performance-basiertes, automatisiertes Load-Balancing, das Offloading von Storage-Operationen sowie eine erhöhte Datensicherheit.

Powerstore-Systeme werden mittels NVMe over TCP an die Nutanix-Compute-Cluster angebunden und können mit Nutanix Prism verwaltet werden.(Bild:  Dell Technologies und Omdia)
Powerstore-Systeme werden mittels NVMe over TCP an die Nutanix-Compute-Cluster angebunden und können mit Nutanix Prism verwaltet werden.
(Bild: Dell Technologies und Omdia)

In Rahmen der Dell Private Cloud können Poweredge-Server der 16. und 17. Generation als Compute-Nodes genutzt werden. Powerstore-Systeme lassen sich gemeinsam mit den Poweredge-Servern als integrierte Lösung nutzen und über die Dell Automation Platform mithilfe validierter Blueprints automatisiert bereitstellen. Laut interner Tests von Dell lässt sich so der Aufbau einer arbeitsfähigen Infrastruktur binnen 2,5 Stunden realisieren. Mittels einer Erweiterung für Prism können auch die Server über die Nutanix-Plattform verwaltet werden.

Die Integration von Dell Powerstore ist ab sofort mit Version 7.6 der Nutanix Cloud Infrastructure (NCI) verfügbar.

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