Mit dem Swift Air 16 präsentiert Acer auf der IFA das weltweit leichteste 16-Zoll-Notebook. Zudem gibt es eine Fülle an neuer Hardware für Gamer, Heimanwender und Business-Kunden vom Power-Notebook mit Geforce RTX 5090 bis zum portablen Monitor.
Federleicht ist die IFA-Neuvorstellung Acer Swift Air 16: Das 16-Zoll-Notebook wiegt mit IPS-Panel nur 990 Gramm. Mit WQXGA+-OLED-Panel ist es 20 Gramm schwerer.
(Bild: Acer)
Ein wahres Füllhorn an neuen Notebooks, Gaming-PCs und Monitoren schüttet Acer auf der IFA 2025 aus. Besonders spektakulär ist dabei ein sehr dünnes Gerät: Das 16-Zoll-Notebook Swift Air 16, das mit einem Gewicht ab 990 Gramm das weltweit leichteste 16-Zoll-Notebook ist und so seinem Beinahmen alle Ehre macht. Unter einem Kilogramm bleibt das Swift Air 16 allerdings nur mit WUXGA-IPS-Panel. Mit dem optionalen AMOLED-Panel, das 2.880 x 1.800 Pixel mit bis zu 120 Hz darstellt, wiegt es immer noch extrem niedrige 1,1 kg. Mit seinem Magnesium-Aluminium-Chassis in den Farboptionen Light Silver, Fresh Blue, Steel Gray und Weiß soll es trotzdem stabil und belastbar sein. Für Rechen-, Grafik- und KI-Leistung sorgen AMD-Ryzen-AI-Prozessoren aus der Krackan-Point-Familie mit bis zu acht Zen-5 und Zen-5c-Cores, RDNA-3.5-GPU und schneller NPU für Microsofts Copilot+ oder andere lokale KI-Anwendungen mit dem Ryzen AI 7 350 als Top-Ausstattung. Ein 50-Wh-Akku soll für bis zu 13 Stunden Laufzeit sorgen. Das Acer Swift Air 16 (SFA16-61M) soll im November auf den Markt kommen und ab 879 Euro (UVP) kosten. Wie von Acer auf der Messe zu hören war, wird diese Version bereits mit einem AMD Ryzen AI 5 340 und einem WUXGA-OLED-Panel aufwarten.
Ebenfalls KI-tauglich und mit 1,27 kg relativ leicht ist das neue 14-Zoll-Business-Notebook Travelmate X4 14 AI mit Intel-Lunar-Lake-Prozessor. Es bietet 120-Hz-Full-HD+-Displays mit IPS- oder OLED-Panel und umfangreichen Sicherheitsfunktionen wie eine Anwesenheitserkennung mit Warnfunktion vor Mitlesern. Zu den Schnittstellen zählt hier ein ausklappbarer GbE-Port. Das von Acer für kleinere und mittlere Unternehmen entwickelte Travelmate kommt im vierten Quartal 2025 und soll ab 1.179 Euro (UVP) kosten.
Im vergangenen Jahr hat die Acer Group die japanische Lifestyle-Marke Amadana nebst zugehörigem Design-Studio übernommen. Unter der Marke Amadana zeigt Acer auf der Berliner Messe zwei neue Monitore, die im kommenden Jahr ein extravagantes Design für einen relativ kleinen Preis bieten sollen. Der Amadana 16APM1QJ ist ein portabler, nur 650 Gramm schwerer 15,6-Zoll-Monitor mit Full-HD-IPS-Panel für 119 Euro (UVP). Der mit Holzapplikation am Standfuß versehene Amadana 27ART0 P1 ist ein 27-Zöller mit Zero-Frame-Design. Das Full-HD-Display soll 169 Euro (UVP) kosten.
Mit 699 Euro (UVP) ein gutes Stück kostspieliger wird der ebenfalls für das erste Quartal 2026 angekündigte Acer CE270U Z. Allerdings basiert der 26,5-Zoll-Monitor auf einem OLED-Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten, einer Bildwiederholrate von bis zu 280 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 1000 Nits im HDR-Modus.
Gaming-Neuheiten bei Nitro und Predator
Die Gaming-Community kann sich auf neue Rechner und Monitore aus der Nitro- und der Predator-Familie freuen, wobei Acer bei den neuen Predator-Geräten auch Content-Ersteller im Blick hat, die ein Notebook oder einen Rechner mit hoher Leistung benötigen, mit dem sie auch gut spielen können.
So ist das 18-Zoll-Notebook Predator Helios 18P AI als Profi-Variante des bestehenden Helios 18 AI mit einem Intel Core Ultra 9 285HX ausgestattet, der vPro unterstützt. Zudem kann der 24-Core-Prozessor hier auf bis zu 192 GB ECC-Speicher zugreifen. Auch das Gehäuse fällt mit weißer statt RGB-Beleuchtung dezenter aus.
Bei der Grafik liefert Acer mit der Geforce RTX 5090 in der Mobilversion das Schnellste, das Nvidia für Gaming-Notebooks zu bieten hat. Das 18-Zoll-Display mit Mini-LED-Backlight stellt 3.840 x 2.400 Bildpunkte mit bis zu 120 Hz dar. Zudem bietet es einen Full-HD-Modus mit 240 Hz Bildwiederholrate.
Weitere Ausstattungsmerkmale des 5.000-Euro-Notebooks sind bis zu 6 TB SSD-Speicher, Thunderbolt 5, Killer Ethernet E5000B und Wi-Fi 7 sowie ein Keyboard mit mechanischen Tastenschaltern. Wann das Helios 18P AI auf den Markt kommt, kann Acer noch nicht verraten.
Die maximale Leistung für Gaming oder kreative Anwendungen liefern aber immer noch Desktop-PCs. Hier zeigt Acer in Berlin den Orion 7000 Desktop und dessen günstigeres Schwestermodell Orion 5000, die beide im ersten Quartal 2026 erscheinen sollen. Der Orion 7000 Desktop nutzt als Prozessor einen wassergekühlten Intel Core Ultra 9 285K, der auf bis zu 128 GB DDR5 zugreifen kann. Als Grafikkarte dient eine Karte mit Nvidias Blackwell-GPU bis hin zur RTX 5090 mit 32 GB GDDR7 Speicher. Zudem kann das EMI-konformen Gehäuse aus gehärtetem Glas mit anpassbarer ARGB-Beleuchtung noch zwei SATA-HDDs aufnehmen, falls die bis zu 6 TB SSD-Speicher auf dem Mainboard nicht ausreichen. Der äußerlich ähnliche Orion 5000 nutzt als CPU einen Intel Core Ultra 265F und bei der Grafikkarte maximal eine Geforce RTX 5080.
Stand: 08.12.2025
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Als voraussichtliche Preisempfehlungen für die beiden Tower nennt der Hersteller 3.999 beziehungsweise 2.999 Euro.
Bei den neuen Desktop-Rechnern der Nitro-Familie setzt Acer dagegen auf AMD als Prozessorhersteller. Der Nitro 70 (N70X3D-100) wird auf Wunsch mit wassergekühlten Ryzen-9000-Prozessoren bis hin zu den X3D-Modellen mit Zusatzcache lieferbar sein, der Nitro 50 (N50-100) maximal mit dem luftgekühlten AMD Ryzen 7 8700G. Bei der Grafik bildet die Geforce RTX 5090 das Maximum – beim Nitro 70, die RTX 5080. Als Startpreise gibt der Hersteller 1.999 beziehungsweise 1.699 Euro an.
Ein mit 2,1 kg Gewicht schlankes Gaming-Notebook ist das neue Nitro V 16S mit 16-Zoll-WQXGA oder WUXGA-Display und maximal Geforce RTX 5070 sowie einem Intel-Core-9-270H-Prozessor. Hinter letzterem verbirgt sich eine Raptor-Lake-CPU mit 14 Cores, allerdings mit höherem Turbo-Takt von bis zu 5,8 GHz. Die beiden Displays schaffen bis zu 180 Hz Bildwiederholrate. Für WLAN und LAN sind Intels Killer Wi-Fi 6 und Killer Ethernet E2600 zuständig.
Technisch praktisch identisch aber geringfügig dicker und mit 2,4 kg etwas schwerer ist das neue Nitro V 16. Dafür liegt der Startpreis mit 1.299 Euro (UVP) um 100 Euro niedriger.
Neben den Nitro-PCs und Notebooks präsentiert Acer in Berlin auch drei neue Monitore. Der Nitro XV275K V6 ist ist ein 27-Zoll-4K-Display mit einem 1.152 Zonen Mini-LED-Panel und bis zu 1.000 Nits Helligkeit für HDR10. Die Bildwiederholrate gibt der Hersteller mit bis zu 180 Hz an und AMD Freesync Premium wird auch unterstützt. Eine noch höhere Auflösung schafft der ebenfalls 27 Zoll große Nitro XV270X – bis zu 5K (5.120 x 2.880 Pixel). Er soll 699 Euro (UVP) kosten, der XV275K V6 100 Euro weniger. Ein immersives Spielgefühl soll der mit 1000R gekrümmte 39,7-Zöller Nitro XZ403CKR liefern. Die Auflösung des 999-Euro-Monitors (UVP) mit 180 Hz Refresh-Rate liegt bei 5.120 x 2.160 Bildpunkten. Für knappere Budgets zeigt Acer auf der Messe den Nitro XV273U mit 27-Zoll-WQHD-Panel und einer einer übertaktbaren Bildwiederholrate von bis zu 275 Hz. Der DisplayHDR 500-zertifiziere Monitor soll im zweiten Quartal 2026 mit einem UVP von 279 Euro auf den Markt kommen.