IaaS und PaaS Exoscale: IT wie aus der Lego-Kiste

Von Dr. Stefan Riedl 2 min Lesedauer

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Exoscale, die IaaS- und PaaS-Angebote von A1 Digital, sollen einfach in der Handhabung sein, bleiben aber naturgemäß erklärungsbedürftig. Hier kommt die Exoscale Academy ins Spiel. Ungewöhnlich: Partner können Lehr­inhalte einbringen und selbst Trainings vermarkten.

Das Prinzip Lego-Kiste: Wer ohne Anleitung baut, braucht entsprechende Skills.(Bild:  Daria Miroshnikova - stock.adobe.com)
Das Prinzip Lego-Kiste: Wer ohne Anleitung baut, braucht entsprechende Skills.
(Bild: Daria Miroshnikova - stock.adobe.com)

Beim Lego gibt es zwei Ansätze: Entweder man kauft Boxen – beispielsweise die mit dem Millenium-Falken – und baut das Modell nach Anleitung oder es gibt eine große Kiste mit vielen Bauteilen drin. Hans Berndl, Exoscale Academy Lead bei A1 ­Digital vergleicht IT im Allgemeinen und IaaS im Besonderen mit der großen Kiste, „mit deren Inhalt Sie auch einen Millenium Falken bauen können, dazu aber entsprechende Bauskills benötigen“. Und hier kommt die Exoscale Academy ins Spiel, die genau jene Skills vermitteln soll.

Entweder man kauft die Fix-und-Fertig-Box des Millenium-Falkens und baut diesen Stein für Stein nach Anleitung zusammen oder es gibt eine große Kiste mit vielen Bauteilen drin.

Hans Berndl, Exoscale Academy Lead, A1 Digital

Hans Berndl, Exoscale Academy Lead, A1 Digital(Bild:  A1 Digital)
Hans Berndl, Exoscale Academy Lead, A1 Digital
(Bild: A1 Digital)

„Ohne die Metapher überstrapazieren zu wollen, kann man als Bauteile in dieser ­Lego-Kiste virtuelle Maschinen und Container als Grundbausteine verstehen“, führt der Akademieleiter aus. „Hinzu kommt Storage-Technologie - um genau zu sein Object und File Storage und bald auch Block Storage.“

Zertifiziertes Wissen

Die Basislehrgänge sprechen in einer Standard-Variante Mitarbeiter aus Sales, Controlling und Marketing an und in einer ­Advanced-Variante die Techniker.

Im Partnerprogram heißen diese Zertifizierungen „Certified Sales Professional“ für die nicht-technischen Teilnehmer und „Certified Solution Architect“ für die technische Zielgruppe.

Infrastruktur, Plattformen, VMs und Container

Das Exoscale-Ökosystem ist im Bereich IaaS und PaaS angesiedelt – Segmente, in denen durchaus Knowhow gefragt ist. Die ­Exoscale Academy vermittelt entsprechendes ­Wissen an Partner, Kunden und interne Mitarbeiter. Inhaltlich orientieren sich die Lehrgänge an Grundthemen wie Exoscale Cloud Infrastruktur und Exoscale Scalable Kubernetes Service (SKS).

Containertechnologie gibt es im Exoscale-Universum als Managed Service. „Wir ­sprechen von SKS, dem Scalable Kubernetes Service“, erläutert Berndl. „Hier kann der Kunde seine Container hochfahren und damit arbeiten und muss sich nicht um Management und Skalierung kümmern“. Im Infratrukturbereich werden VMs, ­Storage, Netzwerk-Themen vermittelt, das SKS-Angebot umfasst Themen rund um Container und Container-Orchestrierung.

Die „Lego-Kisten“ der Partner

Zurück zur Lego-Metapher: Partner stellen bei Exoscale zusätzliche „Lego-Kisten“ ­bereit und zwar in einem eigenen Marktplatz. Im Segment „Database as a Service“ arbeitet Exoscale beispielsweise eng mit Aiven zusammen, die Database-Dienste in das Exoscale-Ökosystem eingebracht haben. Ein weiteres Beispiel für ein für Marketplace-Angebote ist „One-Click“, eine Virtual-Desktop-Umgebung, also praktisch ein günstigeres Surrogat für Citrix- und Microsoft-Umgebungen.

Blended Learning

Eine Besonderheit bietet die Exoscale-Partnerlandschaft dahingehend, dass die Zusammenarbeit mit Partnern auch Lehrinhalte umfasst. Vor diesem Hintergrund wurde der „Certified Training Partner“ eingeführt.

Hierbei können Partner einem zusätzlichen Partnerprogramm beitreten und selbst Classroom-Trainings für Kunden durchführen und vermarkten.

„Die steigenden Anforderungen im IT-Umfeld legten uns nahe, einen Marktplatz auch für Training-Content zu planen, bei dem unsere Trainingspartner auch die Lehrinhalte gemäß der Kundenanforderungen mitgestalten können“, blickt Berndl zurück. Eingebettet sind die Lehrinhalte, in ein Blended-Learning-Konzept, also ein Kursprogram, das aus Online- und ­Offline-Lehrinhalten besteht. Bei anspruchsvollerem Content wird so Interaktion mit Trainern vor Ort ermöglicht.

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