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Wie Unternehmen vom Einsatz eines ERP-Baukastens profitieren können

ERP-Installation auf Knopfdruck

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ERP-Baukasten Nuclos: Installation auf Knopfdruck

Einen solchen Baukasten hat Novabit mit dem Open Source ERP Nuclos vorgestellt. In seiner neuesten Version 3.0 verfügt die kostenlose Software über einen dialoggesteuerten Installer, der die Einrichtung per Knopfdruck innerhalb weniger Minuten auf nahezu jeder beliebigen Systemlandschaft ermöglicht. Unternehmen steht dann ein voll einsatzfähiger ERP-Baukasten zur Verfügung, mit dem sie direkt arbeiten können. Bestehende Datenbanken können über vorhandene Standardschnittstellen angebunden werden. Das Installationspaket enthält auch eine vorkonfigurierte PostgreSQL-Datenbank, die auf Wunsch mitinstalliert werden kann. Somit eignet sich die Lösung als Unternehmenssoftware besonders auch für kleine Unternehmen ohne komplexe IT-Infrastruktur und eigene IT-Abteilung.

Aber schließen sich Baukastenprinzip und Installation auf Knopfdruck nicht aus? Keineswegs. Mit dem ERP-Baukasten schlagen Unternehmen einen neuen Weg in der Implementierung und Bereitstellung von Anwendungen ein. Auf Knopfdruck, so einfach wie bei der Installation einer Office-Anwendung, erhalten sie nach wenigen Minuten eine performante Basis für ihre Unternehmenssoftware. Damit können sie bereits starten und ihre individuelle Anwendung, ein so genanntes Nuclet, konfigurieren. Das System gibt dafür keinen festen, unveränderlichen Funktionsumfang vor, sondern bietet Mechanismen, diesen selbst festzulegen. Der Anwender kann beliebige Geschäftsprozesse auch ohne IT-Knowhow abbilden und jederzeit an sich ändernde Anforderungen anpassen.

Zeit, Kosten und Nerven sparen

Für Unternehmen ergeben sich dadurch wesentliche Vorteile, die Zeit, Kosten und Nerven sparen. Erstens steht ihnen der Baukasten kostenlos und Open Source zur Verfügung. Es fallen keine Lizenzgebühren oder Wartungskosten an, eine Abhängigkeit von proprietärer Software gibt es nicht. Darüber hinaus sorgen die schnelle Implementierung und die iterative Anwendungsentwicklung für kurze Projektlaufzeiten und damit geringere Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Projekten. Dabei ist das System JAVA-basiert, auf nahezu jeder Systemumgebung lauffähig und skalierbar. Es wächst mit den Anforderungen einfach mit.

Mehrsprachigkeit, Multimandanten- und Cloudfähigkeit sowie standardisierte Schnittstellen kommen insbesondere Unternehmen entgegen, die den Baukasten in einer komplexeren Systemlandschaft oder einem externen Rechenzentrum betreiben wollen sowie weiteren Standorten und auswärtigen Mitarbeitern den Zugriff ermöglichen möchten. Generische Importfunktionen unterstützen den Anwender bei der effizienten Datenmigration aus Alt-Systemen, zum Beispiel Standard-ERP-Systemen, MS Excel Tabellen etc., oder bei Datentransfers wie dem Import von Daten aus CRM-Systemen oder Webshops.

Auch die bisherige Update-Problematik angepasster Standard-ERP-Systeme gibt es nicht mehr: Bei ihnen sind individuelle fachliche Anforderungen meist fest in die Lösungen hinein implementiert. Das heißt, dass bei Anpassungsbedarf das jeweilige System selbst geändert wird, was Folgen für die Softwarepflege und Gewährleistung hat. Die damit verbundenen Aufwände und Risiken gehören für Nuclos-Nutzer der Vergangenheit an.

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Eine Anpassung durch den Anwender ist ausdrücklich gewünscht. Mit der enthaltenen Funktion „Nuclet Transfer“ können Unternehmen ihre Nuclets sogar auf andere Nuclos-Installationen übertragen und auch an andere Firmen weitergegeben oder verkaufen. So können sich beispielsweise ihre Entwicklungsaufwendungen für eine spezialisierte Branchenlösung schneller amortisieren. Hierfür wird Novabit im Laufe des Jahres eine professionelle Austauschplattform anbieten.

Der Autor

Dipl. Inf. Ramin Göttlich, Geschäftsführender Gesellschafter der Novabit Informationssysteme GmbH. (Archiv: Vogel Business Media)

Dipl. Inf. Ramin Göttlich, Geschäftsführender Gesellschafter der Novabit Informationssysteme GmbH

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