Wechselseitige Portfolio-Öffnung Enthus & Sievers Group: Kooperation für den Mittelstand

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Die IT-Systemhäuser Enthus und die Sievers Group gehen eine strategische Kooperation ein. Kunden beider Unternehmen erhalten ab sofort Zugang zu zusätzlichen IT-Services des anderen. Beide IT-Systemhäuser bleiben dabei rechtlich und wirtschaftlich eigenständig.

Die beiden Systemshäuser Enthus und Sievers Group bündeln ihre komplementären Stärken: Dafür öffnen sie wechselseitig ihre Portfolios – für eine noch umfassendere Begleitung des Mittelstands.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Die beiden Systemshäuser Enthus und Sievers Group bündeln ihre komplementären Stärken: Dafür öffnen sie wechselseitig ihre Portfolios – für eine noch umfassendere Begleitung des Mittelstands.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Das IT-Systemhaus Enthus und die Sievers Group bündeln in einer gemeinsamen Kooperation ihre Stärken und bieten Mittelstandskunden ein breiteres, durchgängiges IT-Angebot aus einer Hand an. Kunden beider Häuser erhalten ab sofort Zugang zu einem deutlich breiteren IT-Portfolio – über ihre gewohnten Ansprechpartner, umgesetzt vom jeweils spezialisierten Partner.

Mittelständische Unternehmen fragen uns nicht nach Tools – sie fragen nach jemandem, der ihre Geschäftsprozesse versteht. Infrastruktur allein reicht nicht, wenn das ERP auf einer anderen Insel liegt.

Christian Uhl, CEO von Enthus

Christian Uhl, CEO bei Enthus(Bild:  Enthus)
Christian Uhl, CEO bei Enthus
(Bild: Enthus)

Mit der neuen Kooperation schließe man nun „diese Lücke durch zwei Mittelständler, die auf Augenhöhe arbeiten“, macht Enthus-CEO Uhl klar. Gerade im Mittelstand scheiterten IT-Projekte oft nicht an der Technik, sondern an der Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Geschäftsanwendungen. Unterschiedliche Anbieter sorgen für Abstimmungsaufwand, unklare Zuständigkeiten und Integrationsrisiken. Die Kooperation soll genau diese Reibungspunkte beseitigen.

Auch Robert Brockbals, Geschäftsführer der Sievers Group, macht deutlich, dass man keine „Reseller-Beziehung“ suche, sondern „eine Partnerschaft auf Architekten-Ebene.“ Enthus bringe „genau die ITSM- und Workplace-Kompetenz mit, die Kunden von Sievers bisher extern organisieren mussten – oft mit spürbaren Reibungsverlusten.“ Der gemeinsame Mittelstandsfokus gestalte die Zusammenarbeit zudem „operativ einfach.“

Breites Leistungsspektrum für durchgängige Lösungen

Wolfgang Hahl, CRO bei Enthus(Bild:  Enthus)
Wolfgang Hahl, CRO bei Enthus
(Bild: Enthus)

Das gemeinsame Angebot deckt ein breites Leistungsspektrum ab: Es reicht von Netzwerk- und Endpunkt-Infrastruktur über Workplace, IT-Service-Management und Kubernetes bis hin zu Business Solutions wie ERP- und CRM-Anwendungen auf Basis von Microsoft Dynamics 365, ECM, Unified Communications und KI-Lösungen. Ergänzt wird das Portfolio durch Branchenexpertise im Gesundheitswesen und in der Logistik. Da beide Partner im Microsoft-Ökosystem verankert sind und auf einem gemeinsamen technologischen Fundament arbeiten, entstehen durchgängige, integrierte Lösungen.

Konkret bedeutet das für unsere Kunden: Sie bekommen künftig von der Windows-Infrastruktur über Microsoft 365 bis zum Dynamics-ERP alle relevanten Kompetenzen aus einem Partnernetzwerk. Jeder macht, was er am besten kann – und der Kunde muss das nicht mehr selbst koordinieren.

Wolfgang Hahl, CRO bei Enthus

Bestehende und neue Kunden beider Unternehmen können die erweiterten Leistungen über ihre jeweiligen Ansprechpersonen beziehen. Gemeinsame Beratungsangebote, Workshops und Vertriebsaktivitäten sind für das zweite Halbjahr 2026 geplant.

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