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Angetestet: Benq Instashow WDC10

Drahtlos präsentieren mit Benq Instashow WDC10

| Autor: Klaus Länger

Das Starterkit von Benq Instashow WDC10 besteht aus dem Empfänger, zwei Sendern und einer Aufbewahrungsbox.
Das Starterkit von Benq Instashow WDC10 besteht aus dem Empfänger, zwei Sendern und einer Aufbewahrungsbox. (Bild: Vogel IT-Medien)

Ein extrem einfaches, stabiles und sicheres drahtloses Übertragungssystem für Präsentationen soll Benq Instashow WDC10 sein. Wir haben die auf Wireless HDMI basierende Lösung, die ohne Software-Installation auskommt, einem Praxistest unterzogen.

Bei Meetings oder Konferenzen mit mehreren Vortragenden bricht oft Unruhe aus, wenn die nächste Präsentation an die Reihe kommt. Bei einer Kabelverbindung muss das nächste Notebook am Beamer oder Display angestöpselt oder zumindest die nächste Präsentation geladen werden, bei Smart-Displays mit Miracast klappt oft die Übertragung nicht gleich, und die Darstellung kann auch gerne mal ruckeln, wenn sich das Notebook gleichzeitig über WLAN Daten zieht. Benq verspricht, dass Nutzer mit dem Wireless-HDMI-System Instashow WDC10 von solchen Problemen verschont bleiben. Wir haben uns die Lösung in der Praxis angesehen.

Betriebssystemunabhängig und ohne Softwareinstallation

Zum Lieferumfang von Instashow WDC10 ­gehört ein Host, so nennt Benq das Empfängergerät, das am Beamer oder Display angeschlossen wird, sowie zwei Sender, die hier „Buttons” genannt werden. Der Host, eine kompakte Box mit zwei WLAN-Antennen, wird an einem HDMI-Eingang des Ausgabegeräts angeschlossen und via USB mit Strom versorgt. Ein passendes Netzteil liegt bei, ebenso Befestigungsmaterial für die Wand- oder Deckenmontage sowie ein USB-Verlängerungskabel. Zudem gehört eine Aufbewahrungsbox für die beiden Buttons zum Set. Sie sind etwas kleiner als der Host und werden am HDMI-Ausgang des Notebooks oder eines anderen Ausgabegeräts angeschlossen. Der USB-Stecker dient nur für die Stromversorgung. Es müssen weder Treiber noch sonstige Software installiert werden. Damit arbeitet Instashow prinzipiell unabhängig vom Betriebssystem.

Die Buttons sind sofort einsatzbereit. Auf ihrer Oberseite sitzt ein großer Knopf, der nach dem Anschluss am Notebook kurz rot und dann grün leuchtet. Das zeigt an, dass das Pairing mit dem Host stattgefunden hat. Nach einem Druck auf den Knopf wird die Wireless-HDMI-Verbindung über AC-WLAN aufgebaut, und die Beleuchtung des Schalters wechselt auf Blau. Soll bei einem Meeting schnell zwischen verschiedenen Präsentationen gewechselt werden, genügt jeweils ein Druck auf den Knopf des entsprechenden Buttons, um auf ihn umzuschalten. Der Wechsel funktioniert praktisch verzögerungsfrei. Prinzipiell unterstützt Instashow WDC10 bis zu 16 Buttons. Weitere lassen sich einfach mit dem Host koppeln, der dafür über eine Pairing-Taste verfügt. Ist das Gerät schlecht zugänglich, etwa weil es an der Decke neben einem Projektor montiert ist, kann das Pairing auch über die dazugehörige Web-Management-Oberfläche im Browser durchgeführt werden. Dort finden sich diverse WLAN-Einstellungen, Optionen für das Ändern des voreingestellten Administrator-Passworts sowie die Möglichkeit, auf dem Begrüßungsbildschirm einen individuellen Willkommenstext einzurichten. Für die Konfiguration bietet der Host eine LAN-Buchse zur Verbindung mit einem lokalen Netzwerk oder direkt mit einem Notebook. Eine direkte Verbindung über AC-WLAN ist ebenfalls möglich.

Gute Bild- und Tonqualität mit Wireless HDMI

Die Bild- und Tonqualität mit einem 55-Zoll-Smart-Display als Ausgabegerät war sehr gut, da Instashow AC-WLAN bis zu 400 Mbps nutzt, um HDMI kabellos zu übertragen. Die maximale Reichweite für die HDMI-Funkübertragung gibt der Hersteller mit acht Metern an. Die Daten werden mit WPA2 und AES (128 Bit) verschlüsselt. Der Host erkennt über EDID automatisch die Auflösung des Notebooks und passt die Ausgabe entsprechend an. Mit einem seitlichen Schalter kann der Button vom Präsentations- in den Videomodus umgeschaltet werden.

Unterstützt wird HDMI 1.4 mit HDCP und 30 fps. Im Hands-on-Test wurden auch Filme in Full-HD einigermaßen flüssig wiedergegeben. Die Bedienung ist tatsächlich kinderleicht. Die gute Übertragungsqualität und der stabile Betrieb rechtfertigen den Preis von knapp 1.200 Euro. Zwei zusätzliche Sender mit Aufbewahrungsbox kosten im Handel etwa 550 Euro. Zudem ist das System mit den USB-C-Buttons kompatibel, die gerade mit dem Instashow WDC10C auf den Markt gekommen sind.

Weitere Informationen zu Instashow WDC10 bietet Benq auf dieser Seite an. Dort kann auch eine Vor-Ort-Demonstration angefordert werden.

Drahtloses Präsentationssystem für USB-C-Geräte

Benq Instashow WDC10C

Drahtloses Präsentationssystem für USB-C-Geräte

05.06.19 - Immer mehr Notebooks oder Convertibles sind mit einem USB-C-Port ausgestattet, der auch als DisplayPort dient. Für diese Geräte bietet Benq mit dem Instashow WDC10C eine drahtlose Präsentationslösung. lesen

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