Fachhandelspartner aus dem DMS-Umfeld gesucht Docuvita: Kleine Firma mit großem DMS will Reseller-Netz ausbauen
Man muss kein großer Software-Konzern sein, um ein beliebtes Dokumenten-Management-System (DMS) auf dem Markt zu etablieren. Docuvita will die Reseller-Basis vergrößern, um das .NET-basierte DMS an den Mann zu bringen.
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Die Rollen sind beim DMS-Hersteller (Dokumenten-Management-System) Docuvita klar verteilt: Die neun Mitarbeiter in Bad Soden sind hauptsächlich für die Entwicklung verantwortlich, vertrieben und installiert wird über das Reseller-Netz. Von einem großen Personal-Overhead kann bei dem Anbieter also nicht die Rede sein, weshalb Docuvita im Herstellervergleich meist nicht zu den teureren zählt.
Gegenwärtig seien rund 100 Reseller angemeldet, wobei etwa 40 aktiv dabei sind, so der Channel-Manager Josef Schuler im Gespräch mit IT-BUSINESS.
„Die Nachfrage nach DMS wurde durch die abklingende Krise eher befeuert als ausgebremst“, so Schuller. Im Rahmen von Prozessoptimierung sei die Krise nämlich oft ein Anlass zum Kostensparen.
Das Papier zum Vorbild
Die Prozesse, die durch das Docuvita elektronisch abgebildet werden, orientieren sich stark an den Vorgängen rund um Papierdokumente. Wie im DMS-Bereich wird zunächst der Posteingang sortiert, beispielsweise in Rechnungen und Angebote et cetera. Je nach Art des Dokuments stößt die Software dann entsprechende Workflow-Schritte an. Rechnungen schlagen bei einem Sachbearbeiter zur Freigabe auf, wandern in die Buchhaltung zur Bezahlung und dann ins Archiv. Mit dem Eingang des Dokumentes ins DMS werden derlei regelbasierte Vorgänge automatisch gestartet.
E-Mail auf dem Vormarsch
Allerdings seien laut Schuler nur zehn Prozent der eingesetzten Ablagesysteme in Hinblick auf die Workflow-Verwendung und Archivierung auf E-Mails ausgelegt. Dem gegenüber steht der rege E-Mail-Verkehr, der etwa 80 bis 90 Prozent der Korrespondenz ausmacht. Es gilt: Offizielle, per E-Mail empfangene Geschäftsdokumente wie beispielsweise Rechnungen sind steuerlich archivierungspflichtig. Das gleiche gilt allerdings für den begleitenden, formlosen E-Mail-Verkehr. Archiviert wird von der Dokuvita-Software daher beides: strukturierter wie unstrukturierter E-Mail-Verkehr.
Was den Posteingang per Papier angeht, ist der DMS eine Fremd-OCR-Lösung (Optical Character Recognition) hinzu gefügt, die auch stets mitausgeliefert und -installiert wird. Elektronische Ausgangsdokumente werden bei Bedarf elektronisch signiert.
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