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Light L16: Neu-Erfindung der Kamera

Die Spiegelreflex-Kamera für die Hosentasche

| Autor: Sylvia Lösel

Sieht so die Kamera die Zukunft aus? Der amerikanische Hersteller Light will mit der L16 den Fotomarkt revolutionieren und greift auf Künstliche Intelligenz zurück.
Sieht so die Kamera die Zukunft aus? Der amerikanische Hersteller Light will mit der L16 den Fotomarkt revolutionieren und greift auf Künstliche Intelligenz zurück. (Bild: Light)

Viel Licht kann durch die 16 Linsen der Kamera L16 hindurch. Und so ist der Name des Herstellers treffend gewählt. Das amerikanische Unternehmen „Light“ will nämlich den Kameramarkt mit Künstlicher Intelligenz revolutionieren.

Gewöhnungsbedürftig sieht sie ja aus, die neue Kamera L16 von Light. Das Kästchen mit den 16 „Augen“ liegt fast wie ein Smartphone in der Hand, soll aber Fotos in DSLR-Qualität schießen. Der Clou: An Bord der L16 befinden sich, wie der Name schon vermuten lässt, 16 Linsen. Diese sind im 45-Grad-Winkel auf einer ebenen Fläche angeordnet. Wird nun ein Motiv fokussiert, entscheidet die dahinterliegende Software dank ihrer „Künstlichen Intelligenz“, welche Module aktiviert werden. Jede aktivierte Linse schießt ein Foto – mindestens zehn Stück entstehen so pro Auslöse-Vorgang. Die Software kombiniert dabei Module mit Brennweiten von 28, 70, und 150 Millimeter. Diese zehn Bilder werden im Anschluss im Hintergrund zu einem Bild verschmolzen. So entsteht dann ein hochauflösendes Foto mit maximal 52 Megapixel. Im Moment kann dieser letzte Bearbeitungsschritt allerdings nur auf einem Rechner erfolgen, in der Kamera wird ein niedriger auflösendes Bild, etwa für Social Media erstellt. Später soll die Rechenkapazität auch in der kleinen Box hoch genug sein, um große Bilder zu erstellen.

Bei jedem Foto werden aber bereits jetzt schon so viele Daten festgehalten, dass Informationen für ein virtuelles 3D-Bild vorhanden sind. Mit diesen zusätzlichen Daten können Tiefenschärfe und Fokus nachträglich festgelegt und störende Hintergrundgeräusche bei Videos besser ausgeblendet werden.

Design in Hosentaschenformat

Die Kamera hat Abmessungen von 165 x 84,5 x 24,05 Millimetern. Über den Full-HD-Bildschirm mit einer Displaydiagonale von fünf Zoll erhält man Zugang zu allen Einstellungen. Dank der angerauten Oberfläche des Rahmens liegt die L16 sicher in der Hand. Die Kamera läuft, ähnlich wie ein Smartphone, mit einer Android-Software, die kabellos aktualisiert werden kann. In Kürze soll ein Software-Update Videoaufnahmen in 4K ermöglichen. Die Bedienung der Kamera erfolgt über den Touchscreen – so wird per Antippen der Fokus gesetzt oder mit zwei Fingern heran- oder heraus gezoomt.

Als Prozessor fungiert ein Snapdragon 820 von Qualcomm, dazu ist ein Light-ASIC-Chip sowie ein Lithium-Ion-Polymer-Akku mit 4.120 mAh an Bord. Dieser soll eine Kameralaufzeit von acht Stunden ermöglichen. Zudem gibt es GPS, WLAN sowie Bluetooth.

Preis und Verfügbarkeit

Die L16 ist ab sofort für 2.050 Euro direkt beim Hersteller zu erwerben. Für Schnellentschlossene bietet der Hersteller noch bis zum 31. März 2018 30 Prozent Rabatt. Das Unternehmen Light wurde 2013 von Dave Grannan und Rajiv Laroia in San Francisco mit dem Ziel gegründet, die Fotografie zu revolutionieren

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