„The State of Network Security in 2021“ von Barracuda Die größten Herausforderungen bei der Netzwerksicherheit

Autor: Melanie Staudacher

Sicherheitsverletzungen bei der Arbeit im Homeoffice und Ransomware-Angriffe: dies sind die Probleme, mit denen Unternehmen laut Barracuda hinsichtlich der Netzwerksicherheit zu kämpfen haben. SD-WAN und SASE sollen Abhilfe schaffen.

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Die Netzwerksicherheit wird vor allem durch Ransomware-Angriffe bedroht.
Die Netzwerksicherheit wird vor allem durch Ransomware-Angriffe bedroht.
(Bild: © kras99 - stock.adobe.com)

81 Prozent der Unternehmen weltweit wurden im vergangenen Jahr Opfer eines Sicherheitsverstoßes. In der DACH-Region verzeichneten 69 Prozent mindestens einen Ransomware-Angriff. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kam der Netzwerkspezialist Barracuda in der Studie „The State of Network Security in 2021“.

Im Rahmen der Untersuchung befragte der Hersteller global 750 IT-Entscheidungsträger, die für die Netzwerke, Public Cloud und Sicherheit in ihrem Unternehmen verantwortlich sind.

Sicherheitsrisiken im Homeoffice

Unternehmen mit Mitarbeitern, die überwiegend von zu Hause aus arbeiten, hatten laut Barracuda eine deutlich höhere Rate an Sicherheitsverletzungen im Netzwerk (85 %) als Unternehmen mit Mitarbeitern, die überwiegend im Büro arbeiten (65 %). Weltweit sowie in der DACH-Region arbeiten im Durchschnitt jeweils nur 14 Prozent der Mitarbeiter der befragten Unternehmen ständig im Büro.

97 Prozent der Befragten mit firmeneigenen Geräten teilen die Internetverbindung zu Hause mit anderen Mitgliedern ihres Haushalts, wodurch ein höheres Sicherheitsrisiko entsteht.

Technologien für Netzwerksicherheit

Aufgrund dieser Herausforderungen investieren Unternehmen in Technologien, um die Benutzererfahrung und die Sicherheit zu verbessern. Laut der Studie haben 73 Prozent der Unternehmen, bei denen sich alle Anwendungen in der Public Cloud befinden, bereits SD-WAN implementiert. Das sind doppelt so viele wie Unternehmen mit nur wenigen Anwendungen in der Public Cloud (37 %).

68 Prozent der Unternehmen, bei denen sich alle Anwendungen in der Public Cloud befinden, haben Zero Trust Network Access (ZTNA) implementiert. Dagegen taten dies lediglich 38 Prozent der Unternehmen mit nur wenigen Anwendungen in der Public Cloud.

Des Weiteren haben die befragten Unternehmen im Durchschnitt 31 SaaS-Anwendungen implementiert und investieren zunehmend in Secure Access Service Edge (SASE).

Den vollständigen Report von Barracuda finden Sie hier.

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 Melanie Staudacher

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Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH