Beim Distributor Memorysolution nachgehakt Die Forderung nach höheren Abgaben für Speichermedien hat Folgen

Redakteur: Katrin Hofmann

Die ZPÜ und weitere Verwertungsgesellschaften haben angekündigt, die Kopierabgaben auf Speichermedien drastisch zu erhöhen. Welchen Einfluss hat dies auf die Geschäfte? IT-BUSINESS hat nachgefragt.

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Tim Ritter ist Sales Director Flash bei Memorysolution.
Tim Ritter ist Sales Director Flash bei Memorysolution.

Sehr geehrter Herr Ritter,

eine mögliche Preisexplosion bei USB-Sticks und Speicherkarten befürchtet der ITK-Branchenverband BITKOM. Hintergrund ist eine Forderung der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ), der VG Wort und der VG Bild-Kunst als Vertreter der Urheberrechts-Inhaber, die ab dem 1. Juli dieses Jahres eine Kopierabgabe pro Speichermedium von bis zu 1,95 Euro verlangen wollen.

Das wäre ein Vielfaches des bisherigen Preises. Denn bislang hatten Hersteller beziehungsweise Importeure und somit gegebenenfalls auch Händler regulär zehn Cent beziehungsweise als BITKOM-Mitglieder acht Cent pro Stick beziehungsweise Memory Card gezahlt.

Welche Auswirkungen hätte der Vorstoß der Rechteverwerter auf die Anbieter der Speicher-Hardware – sowohl auf Memory Solution als Distributor als auch auf Ihre Handelspartner beziehungsweise Reseller? Was bedeutet dies aus Ihrer Sicht für den Point of Sale, die Preise dort? Oder heißt es momentan vielleicht einfach abzuwarten, weil der BITKOM ohnehin gegen diese Forderungen vorgehen will?

Mit freundlichen Grüßen/Katrin Hofmann, Redaktion IT-BUSINESS

Lesen Sie auf der nächsten Seite die Antwort von Tim Ritter von Memorysolution.

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