Logicnow-Übernahme war ein heißes Thema Die Acmeo Partnerkonferenz

Autor: Sylvia Lösel

Mehr als 300 Besucher konnte Acmeo dieses Jahr auf seiner Partnerkonferenz in Fulda begrüßen. Der Cloud-Distributor aus Hannover hatte einige Neuigkeiten im Gepäck.

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Einen Besucherrekord konnte Acmeo bei der diesjährigen Partnerkonferenz verzeichnen.
Einen Besucherrekord konnte Acmeo bei der diesjährigen Partnerkonferenz verzeichnen.
(Bild: Acmeo)

Als eine der wichtigsten Aufgaben für das kommende Jahr sieht Henning Meyer, Geschäftsführer bei Acmeo, die personelle Aufstockung. Der Distributor ist in den vergangenen Jahren massiv gewachsen, mittlerweile habe man rund 1.600 Bestandspartner, die betreut sein wollen. Außerdem wurde das Portfolio deutlich vergrößert. Mit Nfon, AppRiver, ISL Online und Pleasant sind vier Neulinge an Bord. Deshalb hat Acmeo bereits neues Personal eingestellt, ist aber auch noch weiterhin in dieser Hinsicht auf Wachstumskurs.

Ziel sei es, so Meyer weiter, dass jeder Partner einen dedizierten Ansprechpartner in seiner Region habe. Zu den vier Partnerberatern, die im Moment bei Acmeo arbeiten, sollen noch drei weitere hinzukommen.

Acmeo Partnerkonferenz in Fulda
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Veränderungen

Weitere wichtige Punkt waren die Autotask-Aufkündigung der Zusammenarbeit mit Acmeo zum August 2017 sowie die Übernahme von Logicnow durch Solarwinds,

Über eine Ausweitung der Distributions-Landschaft seitens Solarwinds macht sich Meyer keine Sorgen. Der MSP-Anbieter arbeitet neben Acmeo auch noch mit Also zusammen. Dazu könne unter Umständen auch noch ein N-able Distributor kommen. Dies sieht Meyer eher als einen Vorteil. Denn es zeige, dass die Distributionslandschaft stark sei.

Die Partner machen sich dennoch ein paar Sorgen. Ein kritischer Punkt sei der Patriot Act. Denn Logicnow sei eine schottische Firma gewesen, Solarwinds amerikanisch. Die Bedenken bestehen, dass im Zweifelsfall ein Durchgriff von US-Behörden auf die Daten in Deutschland möglich ist.

Kontinuität

Die Max-Plattform von Logicnow bleibe aber bestehen, das versicherte Alistair Forbes, Managing Director Solarwinds MSP, der den Fragen der Partner Rede und Antwort stand. Auch werde es weder Preisänderungen noch Veränderungen im Partner- und Distributionsumfeld geben. Die N-able-Produkte würden auf das Max-Portfolio gebracht. Von daher könne es Änderungen bei den einzelnen Komponenten geben, nicht aber bei der Plattform selbst.

Die Max-Backup-Lösung, so Meyer, sei das am stärksten wachsende Produkt bei Acmeo. Im Systemhaus-Software-Bereich habe man nun mit SystemhausOne eine sehr gute Lösung auf SAP-Basis im Portfolio.Hinter SystemhausOne steht als Entwickler die Neumeier AG, ein Systemhaus aus Niederbayern.

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Chefredakteurin IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien