Mehr Lagerkapazitäten und ein breiteres Portfolio DexxIT: Auf Wachstumskurs

Autor: Sylvia Lösel

Mit neuen Herstellerverträgen, einer Ausweitung der Lagerkapazitäten und einer positiven Entwicklungen im Lösungsgeschäft, blickt Distributor DexxIT zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen hatte die Weichen dazu frühzeitig gestellt.

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Judith Öchsner und Stefanie Gundlach führen DexxIT in die Zukunft.
Judith Öchsner und Stefanie Gundlach führen DexxIT in die Zukunft.
(Bild: DexxIT)

Der Jahresauftakt kann sich beim Würzburger Distributor DexxIT sehen lassen: Ein Vertrag mit Kioxia Enterprise, einem Anbieter von Flashspeichern und SSDs für Smartphones, PCs, Automobilelektronik und Rechenzentren. Hinzu kommt eine Übereinkunft mit Aukey, einem Unternehmen das unter anderem hochauflösende, preiswerte Webcams, Bluetooth-Kopfhörer und kleine 20W-Ladegeräte produziert. Und ein Abkommen mit dem spanischen Unternehmen Wallbox, dessen Ladelösungen für Elektrofahrzeuge DexxIT künftig distribuieren wird, gibt es auch. Damit geht das Unternehmen unter der Leitung von Judith Öchsner und Stefanie Gundlach, den Weg einer konsequenten Weiterentwicklung des Portfolios. Angefangen hatte die Firmengeschichte mit Digital-Imaging-Produkten – von der Spiegelreflexkamera bis hin zur Speicherkarte. Doch dieser Markt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich rückläufig entwickelt. Geblieben ist die Nähe zu Speicherherstellern, ein Sortiment das DexxIT seit Jahren konsequent ausbaut. Dazu kommen nun auch AMD- und Intel-CPUs, Smartphone-Zubehör für Vlogger. Ausgeweitet wurde zudem das Healthcare-Sortiment. Das Spektrum reicht hier von Fitness- und Schlaftrackern über Desinfektionsgeräte bis hin zu Schmerztherapie-Artikel.

Neue Lagerflächen

Damit aber bei all den Produkten die schnelle Durchlaufquote im Lager beibehalten werden kann, investiert das Unternehmen in ein neues Lager. Bis Ende des Jahres sollen auf 2.250 qm Gebäudegrundfläche unter anderem 2.000 Palettenstellplätze im Blocklager entstehen und die Wareneingangsfläche um 60 Prozent erweitert werden.

Denn trotz vorausschauender Planung bekam auch DexxIT im vergangenen Jahr die Lieferengpässe zu spüren. Dennoch kann das Unternehmen auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurückblicken. So konnte der Umsatz bei Electronics, Storage, Supplies und Consumer Electronics je nach Sortiment zwischen 25 und 45 Prozent gesteigert werden. Und auch dieses Jahr, ist sich Öchsner sicher, wird es weiterhin eine hohe Nachfrage nach diesen Produkten geben.

Lösungen für SAP-Migration

Unabhängig davon investiert DexxIT seit einiger Zeit auch ins Lösungsgeschäft. „Hier sehen wir eine positive Entwicklung", freut sich Öchsner. Der Distributor arbeitet mit DextraData und TTZ zusammen. Unter der Dachmarke „SFOUR Complete Solution“ gibt es von den dreien nun eine „All in“-On-Premises-Komplettlösung, bei der Hardware, Software und das dazu notwendige SAP-Knowhow aus einer Hand. Die 360-Grad-Lösung SFOUR beinhaltet neben SAP-zertifizierter Hardware auch das Sizing von SAP-Systemen, Migration nach SAP S/4HANA, Administration, Data Quality Management und Trainings sowie Analyse und Kontrolle für die Migration. SFOUR, so der Plan, soll Transparenz über die notwendigen Investitionen schaffen und die Basis für eine verlässliche Kostenkalkulation liefern.

Zum Paket steuert DexxIT die für SAP-zertifizierte Server-Hardware von Inspur bei, DextraData übernimmt als Managed Services Provider das Data Quality Management und SAP-Spezialist zeichnet für die Migration verantwortlich.

Die Stärken als Logistik-Dienstleister sehen Öchsner und Gundlach als starkes Standbein für die Zukunft, und sich mit der Ausweitung von Lagerkapazität und Portfolio gut für die Zukunft gerüstet.

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Chefredakteurin