Kleiner stellt Infrastruktur auf Microsoft Office und Dynamics CRM um

Der Kommunikation wegen: Von Open Office zur Microsoft-Umgebung

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Das Lösungspaket gewinnt

„Die CRM-Systeme auf Open-Source-Basis schieden aus, weil das für die Administration erforderliche Linux-Know-how nicht im Haus war und der Anpassungsaufwand hoch gewesen wäre“, erläutert Mages. Da die Geschäftsführung eine vor Ort installierte Lösung wünschte, kamen letztlich auch die kostenpflichtigen Cloud-Produkte nicht infrage.

Nach der Vorstellung von Dynamics CRM 4.0 wandte sich das EDV-Team an den Microsoft-Partner Cancom. Im Zuge ausführlicher Gespräche über die Situation bei Konrad Kleiner schlug Cancom schließlich vor, neben Dynamics CRM auch die Open-Office-Arbeitsplätze auf Microsoft Office zu migrieren. Der große Vorteil dieser Lösung: Über ein Enterprise Agreement erhält Konrad Kleiner ein ganzes Paket aus Microsoft-Lösungen, das preiswerter ist als die einzelnen Anwendungen. „Bei Konrad Kleiner bot sich eine komplette Umstellung an, weil so viele verschiedene Systeme im Einsatz waren, die nicht mehr rund liefen“, erklärt Maria Hartl, Microsoft Lizenzspezialist bei Cancom. Das Enterprise Agreement umfasste schließlich neben Microsoft Dynamics CRM 4.0 noch folgende Produkte: Microsoft SQL Server 2008 R2 Enterprise, Windows 7 Enterprise und Office Professional Plus sowie die CoreCAL-Suite.

Schrittweise Umstellung

Im August 2010 begann das EDV-Team mit der Umstellung. Zuerst wurden Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft SQL Server 2000 auf die neuen Versionen umgestellt. Parallel dazu wurde Dynamics CRM im Testbetrieb bei ausgewählten Nutzern gefahren, wobei die rund 50.000 Adressdaten des Unternehmens konsolidiert wurden. Noch während der Umstellung erschien mit Microsoft Dynamics CRM 2011 eine neue Version des Content-Management-Systems. Daher entschied sich das EDV-Team, die Migration mit dieser Version fortzusetzen. Während der Migration traten nur wenige Probleme auf, die sich meist durch Rücksprache mit dem Partner schnell lösen ließen.

Die Migration war Auslöser für viele weitere Projekte. „Es gab zahlreiche Abhängigkeiten, die teilweise außerhalb der Microsoft-Welt lagen“, erläutert Mages. So wurde eine neue Lagerverwaltung eingeführt und die VoiP-Telefonanlage auf die neueste Version umgestellt, um den Mitarbeitern Anrufe direkt aus Dynamics CRM zu ermöglichen. „Der Projektplan würde eine sechs mal vier Meter große Wand bedecken. Das konnten wir nur etappenweise durchführen“, beschreibt Mages den Aufwand. Deswegen dauerte die Migration insgesamt ein Jahr und war im Juli 2011 abgeschlossen.

Die neue Perspektive für das Kleiner-Intranet lernen Sie auf der nächsten Seite kennen.

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