Kleiner stellt Infrastruktur auf Microsoft Office und Dynamics CRM um Der Kommunikation wegen: Von Open Office zur Microsoft-Umgebung

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler / Dr. Andreas Bergler

Konrad Kleiner betreibt einen Großhandel für Stahl, Haustechnik, Baubeschlag und Baubedarf sowie Werkzeuge. Da der Support der Office-Anwendungen immer kostspieliger wurde, wechselte Kleiner auf Microsoft Dynamics CRM 2011 und Microsoft Office 2010.

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Im Lager in Mindelheim hält Konrad Kleiner ständig rund 50.000 Artikel vorrätig.
Im Lager in Mindelheim hält Konrad Kleiner ständig rund 50.000 Artikel vorrätig.

Konrad Kleiner ist ein Fachgroßhandel für Stahl, Haustechnik, Baubeschläge, Baubedarf und Werkzeuge. Das mittelständische Unternehmen mit Stammsitz in Mindelheim blickt auf eine über 150-jährige Firmentradition zurück. Heute gehört Konrad Kleiner mit einem Sortiment von über 50.000 gelagerten Artikeln und einem Umsatz von 160 Millionen Euro jährlich zu den führenden seiner Branche. Die rund 500 Mitarbeiter sind an sechs Standorten in Süddeutschland tätig.

Viele Mitarbeiter haben ihre Ausbildung bei Konrad Kleiner gemacht, denn es ist ein Grundsatz des Hauses, dass zehn Prozent der Belegschaft Auszubildende sind. Diese werden nach erfolgreichem Abschluss auch zu einem hohen Prozentsatz übernommen. Das ist ein Grund, warum Konrad Kleiner bereits wiederholt unter den besten 100 Unternehmen in Schwaben aufgeführt wurde.

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Lieferanten meiden Open Office

Rund 1.800 Firmen liefern ihre Ware an Konrad Kleiner. Um diesen Warenfluss zu bearbeiten, nutzten die Mitarbeiter der Lieferanten vornehmlich Microsoft Office Excel. „In diesen Excel-Listen liegen darüber hinaus auch nützliche Produktinformationen, um beispielsweise Türen und Tore zu planen oder die Wärmevoraussetzungen im Heizungsbereich zu errechnen“, erläutert Detlev Mages, Bereichsleiter EDV bei Konrad Kleiner. „Anhand dieser Informationen können wir unseren Kunden dann genaue Angaben zu den jeweiligen Produkten machen.“

Diese Excel-Listen bereiteten der IT allerdings einige Probleme. Bis 2004 setzte Konrad Kleiner Microsoft Office 2000 ein. Als jedoch der Lizenzvertrag auslief, entschied sich die Geschäftsführung aus Kostengründen dafür, die Open-Source-Software Open Office einzusetzen. Doch bereits kurz nach der Installation zeigte sich eine Lücke. „Manche Lieferanten verwenden für ihre Berechnungen mit Office Excel eigene DLLs. Unter Microsoft Office liefen die Bibliotheken problemlos, nicht aber unter Open Office“, erklärt Mages. Um den Informationsfluss zu den Lieferanten nicht zu gefährden, erwarb Konrad Kleiner daher 50 Lizenzen für Microsoft Office 2000, während auf weiteren 280 Rechnern Open Office lief.

„Doch dieser Mischbetrieb war für die Mitarbeiter nicht zufriedenstellend“, resümiert Mages. „Textdokumente und Tabellen aus der einen Office-Version ließen sich oft nicht einwandfrei im jeweils anderen Office öffnen.“ Der Administrationsaufwand stieg enorm, der Support musste oft aushelfen und Dateien reparieren.

Warum sich die Schwierigkeiten häuften, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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