Souveränitäts-Scoring
Digitale Souveränität bewegt sich in einem Spektrum

Von Dr. Stefan Riedl 11 min Lesedauer

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Wie souverän man mit seiner Cloud-Architektur ist, lässt sich messen, heißt es aus dem Hause Ionos. Hilfreich sind Cloud-Switching und offene Schnittstellen. Vom Binärdenken kann man sich getrost verabschieden – selbst wenn man in der binären IT zuhause ist.

US-Hyperscaler sind in Sachen IT mehr oder weniger sowieso mit an Bord – allein schon wegen Patentrechtsangelegenheiten, De-Facto-Standards und „fancy Tools“, die das eigene Business voranbringen. Die Frage nach Digitaler Souveränität ist daher vielschichtig.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
US-Hyperscaler sind in Sachen IT mehr oder weniger sowieso mit an Bord – allein schon wegen Patentrechtsangelegenheiten, De-Facto-Standards und „fancy Tools“, die das eigene Business voranbringen. Die Frage nach Digitaler Souveränität ist daher vielschichtig.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Der Begriff „alternativlos“ ist mit „Basta-Politik“ längst negativ konnotiert. Doch manchmal ist es wirklich schwer, Alternativwege zu beschreiten, beispielsweise wenn es um Big Tech in der IT geht. Hyperscaler haben sich eine enorme Marktdominanz aufgebaut und konkurrieren in manchen Segmenten nur noch mit ihresgleichen. Umso mehr brennt die Frage nach digitaler Souveränität auf den Nägeln vieler IT-Verantwortliche, wenn es um die Rolle der Hyperscaler geht.

Hintergrund:

IT-Verantwortliche im Cloud-Struggle

„Nix gwiß woas ma net“, so eine bayerische Redensart, die gut zusammenfasst, was IT-Verantwortliche beim Thema Cloud in den Grübelmodus bringt. Einerseits sind US-Hyperscaler eine feste Größe im Cloud-Business, zumal sie spezielle Angebote für die geforderte Cloud-Souveränität in Europa bieten. Andererseits kursiert die Rechtsauffassung, dass der Cloud Act in den USA im Lichte einer Datenschutzfolgenabschätzung juristische Probleme in Hinblick auf die Datenschutzgrundverordnung verursacht.