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CBL Datenrettung

Datenretter auf Partnersuche

| Autor: Klaus Länger

Datenrettung ist eine Arbeit für Profis. Die kanadische Mutterfirma von CBL Datenrettung wurde als CBL Data Recovery Technologies 1993 in Kanada gegründet und betriebt dort auch Grundlagenforschung.
Datenrettung ist eine Arbeit für Profis. Die kanadische Mutterfirma von CBL Datenrettung wurde als CBL Data Recovery Technologies 1993 in Kanada gegründet und betriebt dort auch Grundlagenforschung. (Bild: kirill_makarov - stock.adobe.com)

Dienstleister wie CBL Datenrettung können selbst bei gravierenden Beschädigungen der Hardware noch Daten von HDDs oder Flash-Speichern retten. Die seit mehr als 25 Jahren aktive Firma sucht vor allem nach Vor-Ort-Servicepartnern, die als Regionalvertreter agieren.

Oft stehen Systemhäuser vor dem Problem, dass sich verlorene Daten von Kunden nicht mit üblichen Softwareprogrammen retten lassen. Häufig sind die Datenträger physikalisch beschädigt, oder die Anwender haben mit dem Versuch, selbst an wieder gelöschte Daten heranzukommen, alles noch viel schlimmer gemacht. In solchen Fällen kommen professionelle Anbieter mit eigenem Reinraumlabor wie CBL Datenrettung ins Spiel. Deren kanadische Mutterfirma, CBL Data Recovery Technologies, wurde bereits 1993 gegründet und ist mit einer Niederlassung in Kaiserslautern seit dem Jahr 2000 auf dem deutschen Markt aktiv.

Gerlinde Wolf ist Channel-Managerin bei CBL Datenrettung.
Gerlinde Wolf ist Channel-Managerin bei CBL Datenrettung. (Bild: CBL Datenrettung)

Grundlagenforschung für die Datenrettung

CBL Data Recovery Technologie hat in den vergangenen Jahren viel Energie in die Grundlagenforschung für die Rettung stark beschädigter Datenträger investiert. So gehört die Firma zu den Spezialisten bei der Rettung von durch Wasserschäden massiv beschädigter Festplatten, bei der Rekonstruktion von Daten auf defekten RAID-Arrays oder Flash-Speichern wie SSDs, Speicherkarten oder USB-Sticks, sowie der Datenrettung bei Smartphones. Mit dem forensischen Chip-off-Verfahren kann hier sogar bei Smartphones, die nur noch aus beschädigten Einzelteilen bestehen, auf die Daten auf den Flash-Chips zugegriffen werden. Laut CBL Datenrettung ist das sogar bei iPhones mit Hardwareverschlüsselung möglich. Dafür werden mittels Löten unter dem Mikroskop der Speicherchip und eine Kombination aus mehreren Bauteilen auf dem Mainboard, die das Sicherheitsmerkmal ergeben, zusammen provisorisch wieder zum Laufen gebracht. Für viele Android-Geräte mit Hardware-verschlüsselten Daten haben die Spezialisten ebenfalls Verfahren entwickelt. Bei SSDs können nicht nur Datenträger mit Standard-Schnittstellen ausgelesen werden, sondern auch solche von Rechnern mit proprietären Anschlüssen, wie etwa diversen Macbooks oder Microsoft-Surface-Pro-Modellen.

Diagnose gratis

Ein laut CBL Datenrettung für die Partner wichtiger Umstand ist, dass die Diagnose der beschädigten Datenträger beziehungsweise Smartphones für Kunden kostenlos ist. Eine Rechnung wird nur gestellt, wenn die benötigten Zieldaten erfolgreich wiederhergestellt werden konnten. Nach der Diagnose wird ein Kostenvoranschlag erstellt. Die Kosten für eine Datenrettung werden individuell nach dem Aufwand berechnet.

Die Partner sollen so die Möglichkeit haben, sich praktisch ohne eigne Investitionen ein zusätzliches Geschäftsfeld aufzubauen und bestehenden Kunden eine weitere Dienstleistung anzubieten.

Gerlinde Wolf, Channel-Managerin bei CBL Datenrettung, erklärt dazu: „Die Anfragen gewerblicher Kunden kommen fast ausschließlich über Partner. Dies legt im Umkehrschluss die Vermutung nahe, dass Unternehmer und IT-Verantwortliche sich bei einem Datenverlust immer erst an ihre bewährten IT-Dienstleister wenden. Als IT-Dienstleister sollte man daher für diesen Fall unbedingt einen seriösen Partner haben, auf den man sofort zurückgreifen kann.“ Zudem ergibt sich nach einer erfolgreichen Datenrettung oft ein zusätzliches Geschäft für die Partner, etwa durch den Verkauf von Ersatzhardware oder einer Backup-Lösung an die Kunden.

Das Partnermodell von CBL Datenrettung

Systemhäuser, ITK-Fachhändler oder Beratungsunternehmen haben prinzipiell zwei Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Datenrettungsanbieter: Bei der ersten Variante vermittelt der Partner seine Kunden an CBL, die dann die weitere Kommunikation und Abwicklung, sowie die Rechnungsstellung übernehmen. Der Partner erhält bei erfolgreicher Datenrettung eine Vermittlungsprovision. Bei der zweiten Variante agiert CBL als Dienstleister für den Partner, der selbst den Kontakt zum Kunden hält . Nach erfolgter Datenrettung erhält der Partner die Rechnung, von der ein Händlerrabatt abgezogen wird. Wichtige Aufgaben sind dabei die Beratung der Kunden und das Handling beschädigter Datenträger oder Geräte. Auf Wunsch organisiert CBL die Abholung. Zudem sollten die Partner zu einer „einfühlsamen” Kundenbetreuung in der Lage sein, da Kunden nach einem Datenverlust oft in einer emotionalen Ausnahmesituation sind, da entweder für sie persönlich wichtige Daten oder gar die wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel stehen.

Besonders engagierte Partner, die selbst keine zusätzlichen Datenrettungsdienstleistungen anbieten, können als Vor-Ort-Servicepartner eine regionale Repräsentanz von CBL Datenrettung übernehmen. Sie erhalten einen höheren Rabatt oder eine höhere Provision, sowie auf Wunsch auch Marketingmaterial. Die Datenretter sind generell an neuen Partnern interessiert, suchen aber vor allem nach Vor-Ort-Servicepartnern in ländlichen Regionen oder in Städten. Im Fokus liegen hier aktuell Freiburg, Nürnberg, Essen und Berlin.

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